Infektionskrankheiten

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Der Begriff der Infektionskrankheiten ist ein durchaus weitreichender Begriff, der uns sehr wohl bekannte Krankheiten wie Masern, Mumps und Röteln umfasst, aber auch geografisch meist weit entfernte Infektionen wie das Ebola oder das Dengue-Fieber. Die Gemeinsamkeit aller Infektionskrankheiten sind die zugrunde liegenden krankmachenden Mikroorganismen (wie Bakterien und Viren) und die Infektiösität, also die Ansteckungsgefahr z. B. von Mensch zu Mensch. Der Umgang bzgl. einer Meldepflicht, Schul- bzw. Arbeitsverboten so wie den Behandlungsverboten im Speziellen für Heilpraktiker ist für die Infektionskrankheiten im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt.

Inhaltsverzeichnis

Definition und Begriffserklärungen
Pathogenität und Immunität
Inkubationszeit
Epidemie, Pandemie, Endemie
Letalität, Mortalität, Morbidität und Inzidenz
Infektionsquelle und Übertragungswege
Übertragung von Mensch zu Mensch
Übertragung vom Tier zum Menschen
Verlauf einer Infektion
Lokalisation der Symptome
Generalisation der Infektion
Noskomiale Infektion
Superinfektion, Reinfektion und Sekundärinfektion
Diagnose
Infektionsschutzgesetz und Heilpraktiker
Erreger
Übersicht Infektionskrankheiten
Quellen und weiterführende Literatur

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Definition und Begriffserklärungen

Eine Infektion ist die Übertragung und das Eindringen sowie die Vermehrung von Mikroorganismen im Körper des Menschen. Die Infektionskrankheit ist die daraus resultierende Schädigung und die Abwehrreaktion des Körpers. Viele der Infektionskrankheiten sind von Mensch zu Mensch über verschiede Wege übertragbar. Was aber bedeutet es, wenn in den Nachrichten im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten wie Schweinegrippe oder Vogelgrippe von hoher Pathogenität und Pandemiegefahr die Rede ist?
Einige für Infektionskrankheiten relevante Begriffe sollen kurz erläutert werden.

Kind mit Windpocken bei Kinderarzt
Infektionskrankheiten können Kindern und Erwachsenen gefährlich. Bild: www.fotolia.com © Dan Race

Pathogenität und Immunität

Neben den physiologischen Mikroorganismen, die unsere Haut und Schleimhäute besiedeln und für die physiologische Bakterienflora zuständig sind, gibt es auch die pathogenen Erreger, die für den Mensch und/oder andere Lebewesen pathogen sind. Dabei haben die Erreger aber unterschiedliche Virulenzen, also unterschiedlich hohe Grade der Pathogenität, d.h. der Fähigkeit, in einem Organismus Krankheiten auszulösen.

Die wenigsten Erreger sind aber für den Menschen als Wirt pathogen (krankheitsauslösend), dazu kommt, dass eine Krankheit nicht ausbricht, wenn der Wirt z. B. ein starkes Immunsystem hat. Außerdem bestimmen weitere Eigenschaften die Reaktion auf den Mikroorganismus bzw. den möglichen Ausbruch der Krankheit, wie die Empfänglichkeit, die individuelle Anfälligkeit, angeborene Resistenzen oder eine Immunität (durch frühere Infektion oder Impfung). Die häufigsten pathogenen Erreger für den Menschen sind Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen, Würmer und Gliederfüßer.

Inkubationszeit

Neben den genannten Faktoren, die für oder gegen einen Ausbruch der Krankheit sprechen, ist die Inkubationszeit ein weiteres Kriterium, das vom Erreger und der Immunsituation des Wirts abhängt. Die Inkubationszeit ist der Zeitraum zwischen dem Eindringen des Erregers bis zum letztendlichen Ausbruch der Krankheit.

Epidemie, Pandemie, Endemie

Eine Epidemie bezeichnet ein abgegrenztes (räumlich und zeitlich), gehäuftes Auftreten, wie bei einer Grippeepidemie. Die Steigerung ist eine Pandemie, wobei sich die Infektion in einem gewissen Zeitrahmen auf einen Kontinent oder darüber hinaus ausweitet, wie z. B. HIV). Eine Endemie hingegen bezeichnet zwar auch einen Infektionsherd in einem bestimmten Gebiet, jedoch ist dieser ständig vorhanden und nicht zeitlich begrenzt, wie z. B. bei FSME.

Letalität, Mortalität, Morbidität und Inzidenz

Die Letalität ist die prozentuale Todesrate bei nicht therapierten Patienten, also nur auf Patienten bezogen, bei der die Krankheit ausgebrochen ist. Die Mortalität hingegen gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Personen aus der Bevölkerung sterben, wobei nicht alle der 100.000 Personen infiziert sind. Die Morbidität gibt unabhängig von den Todesfällen an, wie viele von 100.000 Personen in einem Jahr an einer Krankheit leiden und die Inzidenz die Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum.

Infektionsquelle und Übertragungswege

Eine Infektion geht immer von einer Infektionsquelle aus, in der sich die Erreger aufhalten. Je nach Erregertyp kann eine Infektion z. B. durch den Menschen auf verschiedene Weisen (Auswurf, Stuhl, Urin, Eiter etc.) erfolgen, auch wenn der Wirt selbst gar nicht erkrankt ist. Aber auch eine Infektion durch Tiere, wie Rinder, Schweine, Ratten oder Vögel ist möglich. Wiederum andere Erreger sind nicht zwangsläufig auf Lebewesen als Wirt oder Zwischenwirt angewiesen und leben im Erdreich oder im Staub (wie Tuberkuloseerreger). Neben den genannten exogenen Infektionen, wobei die Erreger von außen in den neuen Wirt eindringen, kann es auch zu endogenen Infektionen kommen, wenn bei einer entsprechenden Abwehrschwäche die Keime in andere Organe übergreifen und weitere Infektionen auslösen.

Eine Infektion bedingt in der Regel nicht nur das Erreichen des Wirts durch den Erreger, sondern auch das Eindringen in den Körper. Verschiedene Erreger sind unterschiedlich empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und gelangen über unterschiedliche Wege in den Wirt und aus dem Wirt heraus. So können die Erreger z. B. über die Schleimhäute, kleine Wunden, Schleimhautverletzungen, bei Injektionen über die Einstichstelle oder Insektenstiche und bei Ungeborenen diaplazentar in den Wirt gelangen.

Übertragung von Mensch zu Mensch

Die Übertragung von Mensch zu Mensch kann dabei als Tröpfcheninfektion, Kontaktschmierinfektion (z. B. erregerhaltiges Blut durch die Hände an eine Wunde), über das Blut, bei sexuellem Kontakt oder wie oben genannt diaplazentar auf das Embryo/den Fetus, perinatal bei der Geburt oder unmittelbar danach z. B. beim Stillen.

Übertragung vom Tier zum Menschen

Eine Zoonose, also die Übertragung durch infizierte Tiere kann direkt, etwa durch einen Biss (z. B. Tollwut) oder allein durch eine Berührung (z. B. Toxoplasmose) erfolgen. Auch hier ist eine indirekte Übertragung als Kontaktschmierinfektion möglich, wenn z. B. Spuren des Erregers durch Berühren eines kontaminierten Gegenstands in den Mund gelangen (z. B. Cholera). Weiterhin als Staubinfektion durch Einatmen (z. B. Tetanus, Milzbrand), bei der Nahrungsaufnahme durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel (z. B. Salmonellose, Listeriose) sowie durch einen Zwischenwirt wie z. B. einer Zecke bei der Lyme-Borreliose oder der Anopheles-Mücke bei Malaria.

Verlauf einer Infektion

Je nach Pathogenität des Erregers und der momentanen Immunsituation des Wirts kann sich eine Infektion manifestieren oder auch nicht.
Aufgrund der verschiedenen Faktoren können Infektionskrankheiten verschiedene Verläufe haben, so können sie z. B. fulminant verlaufen, d.h., die Krankheit entsteht sehr plötzlich und mit hohem Fieber, verläuft sehr extrem und schnell und führt meistens zum Tode.

Genau so plötzlich und mit Fieber, aber weniger lebensgefährlich verläuft eine akute Infektionskrankheit. Ein chronischer Verlauf zeichnet sich durch einen langsam beginnenden und schleichenden Prozess mit subfebrilen Temperaturen (bis 38,5 C°) über lange Zeiträume aus. Ein Verlauf zwischen akut und chronisch wird als subakut bezeichnet und beginnt weniger plötzlich und verläuft weniger extrem.

Wenn sich die Krankheitsschübe wiederholen und von Latenzzeiten unterbrochen sind, werden diese als rezidivierende Infektionskrankheiten bezeichnet, wobei es zu häufigen Fieberschüben kommt. Die meisten Infektionen Verlaufen jedoch nicht mit den charakteristischen Symptome, sondern asymptomatisch, subklinisch oder abgekürzt und sind daher teilweise schwer zu diagnostizieren.

Lokalisation der Symptome

Die Lokalisation der Symptome lässt eine weitere Unterscheidung der Infektionskrankheiten zu. So sprechen wir von einer lokalen oder einer generalisierten Infektion. Bei der lokalen Infektion treten die Entzündungszeichen an der Eintrittspforte des Erregers auf. Eine Vermehrung während des Inkubationszeitraums verläuft ohne weitere Symptome und geht direkt über in das Organstadium, welches meist mit hohem Fieber und lokalen Symptomen wie Halsschmerzen (an der Eintrittspforte) beginnt.

Da bei diesen lokalen Infektionen bei Krankheiten wie Tetanus, Scharlach und Diphtherie keine spezifischen Abwehrreaktionen auftreten entsteht auch keine andauernde Immunität, sondern maximal eine Teilimmunität. Dies betrifft vorwiegend bakterielle Infektionen. Bei einer generalisierten Infektion hingegen kommt es nicht zu einer lokalen Entzündung, sondern zu einer Streuung der Erreger im gesamten Organismus über die Blut- und Lymphwege. Dies betrifft vor allem virale Infektionen. Hierbei treten in der Inkubationszeit ebenfalls keine Symptome auf.

Generalisation der Infektion

Danach, im Generalisationsstadium, tritt meist eine Symptomtrias von hohem Fieber, relativer Leukopenie (verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen) und relativer Bradykardie auf, wobei dies häufig vorerst auf eine Grippe schließen lässt. Im weiteren Verlauf, wenn die Erreger ihr Zielorgan erreicht haben, befindet sich die Infektion im Organstadium und wird meist von dem zweiten Gipfel des Fiebers begleitet. Hierbei prägen sich die Symptome am betreffenden Organ aus.

Noskomiale Infektion

Sowohl lokal als auch generalisiert kann eine so genannte nosokomiale Infektion ablaufen, die immer häufiger auftritt. Hierbei handelt es sich um eine Infektion, die im Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme erworben wurde, wie z. B. einem Krankenhausaufenthalt. Hierfür gibt es mehrere Gründe, wie hygienische Ursachen, Infektionen durch andere Patienten. Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber ein nicht zu vernachlässigender Faktor sind Erregerresistenzen, wie z. B. bei MRSA.

Superinfektion, Reinfektion und Sekundärinfektion

Man spricht von einer Superinfektion, wenn ein Erreger erneut eine Infektion hervorruft und dabei auf die bestehende Infektion aufbaut. Eine Reinfektion meint eine erneute Infektion mit dem gleichen Erreger aufgrund nachlassender oder nicht vorhandener Immunität. Hingegen ist eine Sekundärinfektion eine Infektion mit einem weiteren Erreger, der an eine bestehende Infektion anschließt, da der Organismus bereits geschwächt ist. Hierbei kommen oft bakterielle Infektionen zu bestehenden Virusinfektionen.

Diagnose von Infektionskrankheiten

Wie bereits beschrieben verlaufen die Infektionskrankheiten oft asymptomatisch oder symptomlos oder sie beginnen mit grippeähnlichen Symptomen, was eine Diagnose nicht unbedingt erleichtert.

Worauf in allen Fällen zu achten ist, ist bei der Anamnese nach genau diesen grippeähnlichen Symptomen zu fragen und sich die genauen Verläufe schildern zu lassen. Der Verlauf des Fiebers (Leitsymptom!) ist häufig ein gutes Indiz für eine eventuelle Infektionskrankheit. Beschwerden in den einzelnen Organen lassen dann Rückschlüsse auf die Art der Infektionskrankheit zu. Neben dem Fieber sind Eiter und eine Sepsis (Blutvergiftung) weitere Leitsymptome der Infektionskrankheiten, die aber nicht auftreten müssen.

Bei Lokalinfektionen sollten die Entzündungszeichen genauer betrachtet werden. Hierbei ist vor allem auf Hauterscheinungen (Exantheme, Enantheme, Rötungen, Wunden und Abszesse) zu achten. Wichtig sind vor allem die Informationserhebung in Bezug auf Bisse, Stiche, sexuelle Übertragungen, Auslandsaufenthalte, generelle Immunschwächen und OPs sowie andere Eingriffe. Auch die Familien- bzw. Sozialanamnese spielt hierbei eine große Rolle, da der Kontakt mit anderen Erkrankten ein großes Risiko darstellen kann. Vor allem aufgrund der Globalisierung und erhöhten Mobilität in unserer Zeit ist das Einschleppen von z. B. tropischen Erkrankungen immer häufiger zu beobachten, deshalb ist die Reiseanamnese besonders wichtig.

Neben der Anamnese und der Inspektion sollten die weiteren üblichen Diagnosemaßnahmen wie Perkussion (Abklopfen), Palpation (Abtasten) und Auskultation (Abhören) durchgeführt werden. Bei einem Verdacht auf eine Infektionskrankheit ist diese gegebenenfalls zu melden und ein entsprechendes Behandlungsverbot laut IfSG bzw. die Sorgfaltspflicht zu beachten. Eine Überweisung zum Arzt ist dabei unbedingt notwendig. Diese kann im Labor anhand verschiedener Untersuchungen den genauen Erreger ermitteln und weitere Schritte zur Behandlung einleiten. Hierbei steht das züchten der Erregerkulturen neben weiteren serologischen Untersuchungen im Vordergrund.

Infektionsschutzgesetz und Heilpraktiker

Im Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird die Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten so wie das zugehörige Meldewesen seit 2001 geregelt. Hierdurch wurden einige andere Gesetze wie das Bundesseuchengesetz und das Gesetzt zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten abgelöst.

Für den Heilpraktiker sind vor allem folgende Paragrafen und die darin enthaltenen Regelungen relevant. Die Meldepflicht wird in § 6 Abs. 1 geregelt und besagt bei welchen Krankheiten bzw. Verdachtsmomenten der Heilpraktiker melden muss. Durch den Laborleiter muss eine Nennung (namentlich oder nicht namentlich) erfolgen, falls der Erreger tatsächlich nachgewiesen wird. In Kombination mit anderen §§ regelt der § 24 das Behandlungsverbot für den Heilpraktiker bei gewissen Krankheiten. Einige Behandlungsverbote wurden mit der Zeit aufgehoben, jedoch ist zusätzlich natürlich die Sorgfaltspflicht zu beachten, die einen Heilpraktiker in einigen Fällen dazu bewegen sollte, den Patienten an einen Arzt zu überweisen.

Das Verbot zum Besuch wie Gemeinschaftseinrichtungen – allgemeinhin Schulverbot – wird in § 34 geregelt. Hierbei ist aufgeführt, in welchen Fällen der Besuch dieser Einrichtungen zu unterlassen ist, damit die Gefahr weiterer Ansteckungen eingedämmt wird. Ähnliches besagt § 42, der regelt in welchen Fällen Beschäftigte im Lebensmittelgewerbe einem Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot unterlegen sind.

Erreger

Da es eine Vielzahl an sehr unterschiedlichen Infektionskrankheiten und den dazugehörigen Erregern gibt, soll die folgende Tabelle eine kurze Übersicht zu den verschiedenen Erkrankungen geben. In der Übersicht Infektionskrankheiten ist der Name der Infektionskrankheit genannt, dazu der/die häufigste/n Erreger (teilweise sind weitere Erreger möglich) und die Einordnung in die Gruppe (Bakterien, Viren etc.). Des Weiteren werden die in der Regel befallenen Organe genannt bzw. um welche Art von Krankheiten es sich handelt. Alle weiteren Informationen über die Nennungen im IfSG, die Symptome etc. können in den Ausführungen zu den Krankheiten selbst nachgelesen werden.

 ÜBERSICHT INFEKTIONSKRANKHEITEN

Infektionskrankheit Erreger Erregertyp Krankheitstyp
Follikulitis, Furunkel, Karbunkel, Abszess Staphylococcus aureus Bakterien Haut/Schleimhaut
Impetigo contagiosa Streptococcus pyogenesStaphylococcus aureus Bakterien Haut/Schleimhaut
Erysipel Streptococcus pyogenes Bakterien Haut/Schleimhaut
Gasbrand Clostridium perfringens Bakterien Haut/Schleimhaut
Milzbrand Bacillus anthracis Bakterien Haut/Schleimhaut
Rotz Pseudomonas mallei Bakterien Haut/Schleimhaut
Lepra Mycobacterium leprae Bakterien Haut/Schleimhaut
Trachom Chlamydia trachomatis Bakterien Haut/Schleimhaut
Herpes-simplex Herpes-simplex-virus 1/2 Viren Haut/Schleimhaut
Herpes zoster Varicella-Zoster-Virus Viren Haut/Schleimhaut
Keratokonjunktivitis epidemica Adenoviren Viren Haut/Schleimhaut
Dermatomykosen Trichophyton, Epidermophyton, Microsporum Pilze Haut/Schleimhaut
Candidosen Candida albicans Pilze Haut/Schleimhaut
Skabies Sarcoptes scabiei Milben Haut/Schleimhaut
Pedikulose Pediculus capitisP. pubisP. vestimentorum Läuse Haut/Schleimhaut
Verrucae Papilloma-Viren Viren Haut/Schleimhaut
Streptokokkenpneumonie Streptococcus pneumoniae Bakterien Atemwege
Atypische Pneumonie Chlamydien, Legionellen, Mykoplasmen, Infleunza-, Adenoviren BakterienViren Atemwege
Q-Fieber Coxiella burnetti Bakterien Atemwege
Ornithose Chlamydia psitacci Bakterien Atemwege
Legionärskrankheit Legionella pneumonia Bakterien Atemwege
Diphtherie Corynebacterium diptheriae Bakterien Atemwege
SARS SARS-Coronavirus Viren Atemwege
Infektiöse Hepatitiden Epstein-Barr-, Zytomegalie-Virus, Salmonellen, Toxoplasmen VirenBakterienProtozoen Leber
Hepatitis A – G Hepatitis A G Virus Viren Leber
Cholera Vibrio Cholera O-1, Vibrio El Tor, Vibrio Cholera O-139 Bakterien Verdauungstrakt
Infektiöse Gastroenteritis Salmonellen, E.Coli, Staphylokokken, Clostridien, Campylobacter, Helicobacter, Rotaviren, Noroviren, Yersinien BakterienVirenProtozoenPilzeParasiten Verdauungstrakt
Mikrobiell bedingte Lebensmittelvergiftung Intoxikation durchStaphylococcus aureus, Bacillus cereus Bakterien Verdauungstrakt
Shigellenruhr Shigellen Bakterien Verdauungstrakt
Typhus abdominalis Salmonella typhi Bakterien Verdauungstrakt
Paratyphus Salmonella paratyphi A – C Bakterien Verdauungstrakt
Pseudotuberkulose Yersinia pseudotuberculosis Bakterien Verdauungstrakt
Amöbiasis Entamoeba histolytica Protozoen Verdauungstrakt
Kryptosporidiose Cryptosporidium parvum Protozoen Verdauungstrakt
Giardiasis Giardia lamblia Protozoen Verdauungstrakt
Schweinebandwurm Taenia solium Würmer Verdauungstrakt
Rinderbandwurm Taenia saginata Würmer Verdauungstrakt
Echinokokkose Echinococcus granulosus, E. multilocularis Würmer Verdauungstrakt
Spulwurminfektion Ascaris lumbricoides Würmer Verdauungstrakt
Madenwurminfektion Enterobius vermicularis, Oxyuris vermicularis Würmer Verdauungstrakt
Syphilis Treponema pallidum Bakterien Sexuell übertragbar
Gonorrhö Neisseria gonorrhoeae Bakterien Sexuell übertragbar
Ulcus molle Haemophilus ducreyi Bakterien Sexuell übertragbar
Lymphogranuloma inguinale Chlamydia trachomatis Bakterien Sexuell übertragbar
Meningitis E. Coli, B-Streptokokken, Listerien, Neisseria meningitidis, Pneumokokken, Borrelien, Herpes-Simplex-, Mumps-, Coxsackie-Viren BakterienVirenProtozoenPilze Nervensystem
Enzephalitis s. Meningitis BakterienVirenProtozoenPilze Nervensystem
Frühsommer-Meningo-Enzephalitis FSME-Virus Viren Nervensystem
Lyme-Borreliose Borrelia burgdorferi Bakterien Nervensystem
Tetanus Clostridium tetani Bakterien Nervensystem
Tollwut Rabiesvirus Viren Nervensystem
Botulismus Clostridium botulinum Bakterien Nervensystem
Subakute sklerosierende Panenzephalitis Masern-Virus Viren Nervensystem
Progressive multifokale Leukenzephalopathie Papova-Virus Viren Nervensystem
Progressive Rötelnenzephalitis Röteln-Virus Viren Nervensystem
Creutzfeldt-Jakob-Krankheit Prionen Proteine Nervensystem
nvCJK, neue Variante der Creuzfeldt-Jakob-Krankheit Prionen Proteine Nervensystem
Poliomyelitis Polio-Viren I – III Viren Nervensystem
Dreitagefieber Herpesvirus 6 Viren Kinderkrankheit
Keuchhusten Bordetella pertussis Bakterien Kinderkrankheit
Masern Paramyxovirus Viren Kinderkrankheit
Mumps Mumps-Virus Viren Kinderkrankheit
Ringelröteln Parvo-Virus B 19 Viren Kinderkrankheit
Röteln Rubivirus Viren Kinderkrankheit
Scharlach Streptococcus pyogenes Bakterien Kinderkrankheit
Windpocken Varicella-Zoster-Virus Viren Kinderkrankheit
Brucellosen Brucella abortus, B. melitensis, B. suis Bakterien Organsystem-übergreifend
Fleckfieber Rickettsia proqzekii Bakterien Organsystem-übergreifend
Leptospirosen Leptospiren Bakterien Organsystem-übergreifend
Listeriose Listeria monocytogenes Bakterien Organsystem-übergreifend
Pest Yersinia pestis Bakterien Organsystem-übergreifend
Puerperalinfektion Streptokokken, Staphylokokken, E. coli, Gonokokken, Candida BakterienPilze Organsystem-übergreifend
Rückfallfieber Borrelia recurrentis, B. duttoni Bakterien Organsystem-übergreifend
Tuberkulose Mycobacterium tuberculosis Bakterien Organsystem-übergreifend
Tularämie Francisella tularensis Bakterien Organsystem-übergreifend
Aids HIV 1, 2 Viren Organsystem-übergreifend
Gelbfieber Gelbfieber-Virus Viren Organsystem-übergreifend
Infektiöse Mononukleose Epstein-Barr-Virus Viren Organsystem-übergreifend
Influenza Influenza-Viren A – C Viren Organsystem-übergreifend
Aviäre Influenza Aviäre Influenza-A-Viren Viren Organsystem-übergreifend
Ebola-Fieber Ebola-Virus Viren Organsystem-übergreifend
Hanta-Fieber Hanta-Virus Viren Organsystem-übergreifend
Lassa-Fieber Lassa-Virus Viren Organsystem-übergreifend
Marburg-Fieber Marburg-Virus Viren Organsystem-übergreifend
Dengue-Fieber Flavivirus 1 – 4 Viren Organsystem-übergreifend
Zytomegalie Herpesvirus 5 Viren Organsystem-übergreifend
Malaria Plasmoidum falciparum, P. vivax, P. ovale, P. malariae Protozoen Organsystem-übergreifend
Aspergillose Aspergillus fumigatus Pilze Organsystem-übergreifend
Kryptokokkose Cryptococcus Pilze Organsystem-übergreifend
Toxoplasmose Toxoplasma gondii Protozoen Organsystem-übergreifend
Bilharziose Schistosoma haematobium, S. mansoni, S. japonicum Würmer Organsystem-übergreifend
Trichinose Trichinella spiralis Würmer Organsystem-übergreifend

(ay)

Quellen und weiterführende Literatur

Naturheilpraxis Heute, Lehrbuch und Atlas, Elvira Bierbach, Elsevier Urban & Fischer, ISBN: 978-3-437-55243-4
Innere Medizin 2010, Gerd Herold und Mitarbeiter. Farbatlas der Infektionskrankheiten, R. T. D. Edmond, H. A. K. Rowland, Schattauer, ISBN: 3-7945-1198-016351a2cc0b08c03