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Studie verzerrt? Macht ein Dicker Po gesünder und schlauer?

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
29. Dezember 2016
in News
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Verzerrte Studienergebnisse: Dicker Po macht weder schlauer noch gesünder
Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird auch aktuell wieder über eine ältere Studie berichtet, die angeblich zeigt, dass Frauen mit dickem Hintern gesünder und schlauer wären. Doch die Ergebnisse der Untersuchung werden verzerrt wiedergegeben.

Verzerrt wiedergegebene Studienergebnisse
Zwar gilt ein großes Gesäß in manchen Kulturkreisen als besonders attraktiv, doch die meisten Frauen in westlichen Ländern versuchen – häufig vergeblich – etwas gegen die unerwünschte Form ihres Hinterteils zu unternehmen. Meldungen wie „Ein dicker Hintern macht schlauer“ oder „Ein dicker Po ist gut für die Gesundheit“ wirken dann oft wie Balsam auf die Seele: Die Rundungen haben also positive Auswirkungen. Allerdings beziehen sich solche Behauptungen auf eine Studie, sie seit Jahren verzerrt wiedergegeben wird.

Frauen mit dickem Po sollen gesünder und schlauer sein
In verschiedenen Medienberichten der letzten Jahre wird immer wieder behauptet, eine Studie der „University of Oxford“ in Großbritannien sei zu dem Ergebnis gekommen, dass Frauen mit großen Hintern und etwas Speck an den Schenkeln und Hüften gesünder seien.

Demnach mindere die Extraschicht Fett an den sogenannten Problemzonen das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes. Begründet wird dies damit, dass in den Fettzellen am Po Hormone mit entsprechender Schutzwirkung produziert werden.

Außerdem seien Frauen mit einem großen Hintern intelligenter, wie unter Berufung auf besagte Wissenschaftler auch im „Cosmopolitan“ berichtet wird.

Studie wurde bereits 2010 veröffentlicht
Auf der Webseite „snopes.com“, die sich unter anderem mit Legendenbildung und Internetgerüchten beschäftigt, wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Berichterstattung über die wissenschaftliche Arbeit „stark verzerrt“ sei.

Den Angaben zufolge beziehen sich die verschiedenen Medien seit Jahren auf die Untersuchung „Gluteofemoral Body Fat as a Determinant of Metabolic Health“, die im Jahr 2010 im Fachmagazin „International Journal of Obesity“ veröffentlicht wurde.

Birnentyp versus Apfeltyp
Die Forscher von der Universität Oxford hatten demnach damals in einer Überprüfung – nicht in einer Studie, wie „snopes.com“ betont – festgestellt, dass eine gluteofemorale Fettverteilung (Fettpölsterchen an Oberschenkeln und Gesäß) – auch als „Birnentyp“ bezeichnet – weniger gesundheitliche Risiken als die abdominale Fettverteilung („Apfeltyp“) mit sich bringt.

Dies wurde auch in Studien zuvor und danach aufgezeigt. Genauso wie, dass ein hoher Körperfettanteil allgemein mit einem größeren Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt sowie Diabetes einhergeht.

Laut „snopes.com“ wurde im „International Journal of Obesity“ allerdings „definitiv“ nicht festgestellt, dass Frauen mit großen Hintern „gesünder“ oder „intelligenter“ als andere Frauen sind. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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