Jiaogulan – Wirkung und Verwendung

Jiaogulan – das Kraut der Unsterblichkeit

Langlebigkeit und Vitalität bis ins hohe Alter versprechen bekanntlich viele Heilkräuter. Doch nur beim Unsterblichkeitskraut (Gynostemma pentaphyllum) hat es die lebensverlängernde Wirkung des Krautes sogar bis in den offiziellen Pflanzennamen geschafft. Dieser stammt vom chinesischen Beinamen der Pflanze, welcher Xiancao lautet und „Kraut der Unsterblichkeit“ bedeutet.

Wesentlich bekannter ist bei uns aber die chinesische Originalbezeichnung Jiaogulan (绞股蓝). Sie lässt sich deutlich unspektakulärer mit „Rankende Indigopflanze“ oder „Gewundene Rankenorchidee“ übersetzen. In Japan ist Jiaogulan aufgrund seines süßlichen Geschmacks ferner als Amachazuru bekannt, was so viel heißt wie „Süße Tee-Ranke“.

Gerankt wird beim Kraut der Unsterblichkeit in der Tat viel und zwar nicht nur von der Kletterpflanze selbst. Auch in Sachen Ränkespiele seitens Produktherstellern bezüglich etwaiger Patentrechte zum Naturprodukt wuchert es gewaltig.


Steckbrief für Jiaogulan

Wissenschaftlicher Name: Gynostemma pentaphyllum
Pflanzenfamilie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Volkstümliche Bezeichnungen: Unsterblichkeitskraut, Rankende Indigopflanze, Amachazuru, Süße-Teeranke, Frauenginseng
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Herkunft: Asien
Wichtigste Inhaltsstoffe: Saponine (Ginsenoside, Gynosaponine)
Anwendungsgebiete:

  • Abwehrschwäche,
  • Herz- und Kreislaufschwäche,
  • Stoffwechselschwäche,
  • Blut- und Gefäßerkrankungen.
Jiaogulan ist eine unscheinbare Pflanze, die vielseitige Anwendung in der Medizin haben könnte. (Bild: ExQuisine/fotolia.com)

Kräuterportrait: Das Kraut der Unsterblichkeit

Man mag es dem Unsterblichkeitskraut nicht sofort ansehen, doch es gehört zu den Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae) und ist daher eng mit traditionellen Gemüsesorten wie Kürbissen, Gurken und Melonen verwandt. In Asien wird Jiaogulan auch als gewöhnliches Lebensmittel genutzt. In Europa, trotz vorliegender Studien, die die Giftigkeit und Nebenwirkungen von Jiaogulan widerlegen, ist der Vertrieb der Pflanze als Lebensmittel bislang untersagt. Doch warum? Ist Jiaogulan gefährlich? Kann es bei falscher Dosierung etwa Gesundheitsschäden hervorrufen?

Wer hier nach Antworten sucht, stößt schnell auf einen Schattenkrieg um die Patentrechte bislang unbekannter Nutz- und Heilpflanzen. Denn der Gesundheitstrend interessiert nicht nur Lebensmittelindustrie und Kräutervertriebe. Auch Pharmaunternehmen wittern hier das ganz große Geschäft. Eine Pflanze, die in ihrer Heimat als Kraut der Unsterblichkeit gilt, bleibt da natürlich nicht lange unbeachtet:

  • In vielen Regionen Chinas, in denen Jiaogulan als Traditionsgemüse verzehrt wird, ist die Zahl von über 100-Jährigen, die sich trotz hohen Alters noch bester Gesundheit erfreuen, auffällig hoch.
  • Man vermutet, dass diese Vitalität und Langlebigkeit mit dem täglichen Verzehr von Jiaogulan in Verbindung steht, wobei der heilpflanzliche Jungbrunnen bislang den wenigsten Menschen in Europa ein Begriff ist.
  • Das Kraut ist nicht gesundheitsschädlich, als heilpflanzliches Superfood aber unbekannt und deshalb sowohl für die Lebensmittelindustrie, als auch für die Pharmaindustrie eine äußerst profitable Einnahmequelle.

Patentkrieg um den Jungbrunnen

Der Krieg zwischen Pharma- und Lebensmittelindustrie um die Nutzungsrechte an „neuen“ Heilpflanzen tobt schon seit Langem. Seinen Höhepunkt fand er jedoch in der Novel-Food-Verordnung (NFV) aus dem Jahre 1997. Die Verordnung besagt, dass „neuartige“ Lebensmittel, die vor 1997 noch nicht auf dem Markt waren, vor ihrer Zulassung einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden müssen.

Der Name Kraut der Unsterblichkeit verspricht langes und erfülltes Leben. (Bild: imtmphoto/fotolia.com)

Geschuldet ist die NFV eigentlich dem Aufkommen von genmanipulierten Lebensmitteln. Allerdings nutzen Pharmakonzerne die Gesetzeslücken der Verordnung nur allzu gerne, um sich fernab der Genmanipulation limitierte Vertriebsrechte an Heilkräutern und deren Erzeugnissen zu sichern. Das vorübergehende Verkaufsverbot von Heilkräutern als Lebensmittel hat enorme und für Heilkräutervertriebe teils sehr einschneidende Auswirkungen. Am Patentstreit um das Kraut der Unsterblichkeit wird das besonders deutlich:

  • Produkte aus Jiaogulan dürfen laut NFV bis zur vollständigen Prüfung nicht als Teekräuter oder innerlich anwendbare Vitalpräparate mit heilsamer Wirkung vertrieben werden.
  • Eine derartige Prüfung ist für die meist mittelständischen Kräutervertriebe, wie auch für zahlreiche Lebensmittelhersteller viel zu kostspielig und kann mitunter Jahre in Anspruch nehmen.
  • So sind Kräuter- und Lebensmittelhändler bis zum Entscheid dazu gezwungen, das legendäre Unsterblichkeitskraut unter der banalen Auszeichnung als Duftpflanze zu verkaufen.
  • Auch wird ihnen durch die Novel-Food-Verordnung das Recht verwehrt, konkrete Angaben zur Heilwirkung und Dosierung von Jiaogulan zu machen, da derartige Hinweise nur für geprüfte Lebensmittel und pharmazeutische Wirkstoffe zugelassen sind.
  • Die Einschränkungen führen zwangsläufig dazu, dass die bei Kräuterhändlern durchaus vorhandenen Informationen über Jiaogulan künstlich zurückgehalten werden.
  • Nach Auffassung zahlreicher Kräuter- und Ernährungsexperten dient diese Strategie einzig dem Zweck, das Interesse des Endverbrauchers zu verzögern, bis Pharmakonzerne durch Finanzierung teurer Privatstudien ihr Patentrecht erstreiten konnten.

Es geht beim Verbot von Jiaogulan also nicht um Zweifel an dessen tatsächlichem Gesundheitswert, sondern darum, welche Branche sich an der Heilwirkung des Unsterblichkeitskrauts eine goldene Nase verdienen darf.

Es stellt sich natürlich die Frage, um welche Heilwirkung da eigentlich gestritten wird? Zweifelsohne um eine ziemlich beeindruckende, wenn nicht sogar einzigartige. Denn unter allen Kräutern der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Jiaogulan jenes, dessen Heilwirkung auf die körperliche Gesundheit sogar die von Ginseng um ein vielfaches übersteigen soll. Helfen soll das Kraut nämlich bei folgenden Beschwerden:

  • Herz- und Gefäßkrankheiten,
  • Immunschwächen,
  • Infektionen,
  • Organerkrankungen,
  • seelischen und psychischen Störungen,
  • Stoffwechselerkrankungen
  • sowie Zellalterung und Zellschäden.

Medizinisch wären hiermit sowohl die wichtigsten Ursachen für Krankheiten an sich, als auch die Gründe für eine krankheitsbedingt verfrühte Sterblichkeit abgedeckt. Selbst krebshemmende Eigenschaften wurden dem Kraut der Unsterblichkeit bereits nachgewiesen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Jiaogulan, wie viele andere Kräuter, seit langem verwendet. (Bild: Yü Lan/fotolia.com)

Wirkung und Inhaltsstoffe

Es wird ersichtlich, woher beim aktuellen Patentstreit um den heilpflanzlichen Jungbrunnen der Wind weht. Pharma- und Lebensmittelindustrie fechten hier möglicherweise um eine neue Option in der Krebsbehandlung, die obendrein auch noch lebensverlängernde und psychotherapeutische Talente besitzt.

Wer nun aber hinter den Inhaltsstoffen von Jiaogulan eine extravagante Fülle an verschiedenen Wirkstoffgruppen erwartet, den müssen wir leider enttäuschen. Denn die Heilwirkung des Unsterblichkeitskrauts beruht allein auf Saponinen. Es handelt sich dabei um sekundäre Pflanzenstoffe, die aus einer besonderen Kombination von Mehrfachzuckern und Alkohol bestehenden und beispielsweise auch dem Ginseng seine

  • antioxidative,
  • blutreinigende,
  • entzündungshemmende,
  • gefäßstärkende,
  • harn- und sekretfördernde,
  • herz-kreislauf-stärkende,
  • immunstärkende,
  • stoffwechsel- und hormonregulierende
  • sowie zellschützende Wirkung verleihen.

Besonders die 28 Ginseng-Saponine stellen die mitunter wirksamsten Saponine überhaupt dar. Sie werden auch als Ginsenoside bezeichnet, weil sie eigentlich nur in Ginseng und einigen verwandten Arten vorkommen.

Mit einer Ausnahme: Jiaogulan enthält nämlich gut viermal so viele der Saponine wie Ginseng. Dessen hochwirksame Ginsenoside stellen dabei gerade einmal 25 Prozent der heilsamen Saponin-Verbindungen im Unsterblichkeitskraut. Die Wissenschaft gab ihnen den Namen Gynosaponine und definiert Ginseng-Saponine seither lediglich als eine Untergruppe dieser heilsamen Saponinwirkstoffe.

Eine Plantage des Jiaogulan in der chinesischen Landschaft. (Bild: bonga1965/fotolia.com)

Gynosaponine schützen Leber, Herz und Gefäße

An den Hundertjährigen in China, die regelmäßig Jiaogulan verzehren, wurde festgestellt, dass sie kaum bis gar nicht an jenen Herz- und Gefäßkrankheiten leiden, die im Westen immer wieder für eine verfrühte Sterblichkeit verantwortlich sind. Das liegt vermutlich daran, dass die Gynosaponine von Jiaogulan zuverlässig

Gynosaponine haben also einen äußerst blutreinigenden Effekt und unterstützen zudem die Fettverdauung, womit sie nicht nur die Gefäße, sondern auch Herz- und Leber entlasten. Interessant ist Jiaogulan darum vor allem zur Behandlung beziehungsweise Vorbeugung von

In China wurden Tabletten aus den Gynosaponinen des Jiaogulan bereits 1987 zur Behandlung von Hyperlipidämie zugelassen. Die Erkrankung beschreibt chronisch erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte, die das Risiko von Arteriosklerose, Fettleber und sogar Gicht drastisch erhöhen.

Jiaogulan in Form von Kugeln kann leicht als Tee aufgebrüht werden. (Bild: helfei/fotolia.com)

Saponine in Jiaogulan stärken Körper und Geist

Wenn es um die Kräuterwahl geht, setzt die Traditionelle Chinesische Medizin bekanntlich auf eine ganzheitliche Heilwirkung. 1991 wurde Jiaogulan diesbezüglich auf der internationalen TCM-Konferenz in Peking in den Kreis der zehn wichtigsten Heilkräuter aufgenommen.

Neben ihrer leber-, herz- und gefäßschützenden Eigenschaften zeichnen sich die Saponine im Kraut der Unsterblichkeit noch durch weitere einmalige Wirkungen aus. Hervorzuheben ist hier die adaptogene Wirkung von Jiaogulan. Das bedeutet, dass das Kraut dem Körper dabei hilft, sich in Konfrontation mit alltäglichen Stress- und Belastungsfaktoren erfolgreich zu behaupten, wie

  • Infektionsherden,
  • Umweltschadstoffen,
  • Leistungsanforderungen,
  • Angst und seelischer Belastung
  • oder extremen Temperatur-, Licht- oder Lärmeinflüssen.

Das klingt nun stark nach einem suspekten Zaubermittel, ist in Wahrheit ein recht einfach zu erklärender Wirkmechanismus. Denn dank ihrer stärkenden und stimulierenden Eigenschaften verbessern Saponine die Effizienz systemischer Körperfunktionen. Hierzu zählen:

  • Gehirnleistung,
  • hormonelle Abläufe,
  • Immunabwehr,
  • Kreislauffunktionen,
  • Muskel- und Nervenfunktionen
  • sowie Stoffwechselfunktionen.

Kurzum: Jiaogulan hilft, die essenziellen Systemfunktionen unseres Körpers aufrechtzuerhalten und rüstet den Organismus somit gegen die Herausforderungen des alltäglichen Lebens. Hiervon profitiert nicht nur der physische Körper, sondern auch Seele und Geist, die gemeinhin sehr stark von Alltagsstress und Leistungsdruck in Mitleidenschaft gezogen werden, profitieren in hohem Maße.

Anwendung und Dosierung

Da Kräutervertriebe Jiaogulan-Präparate derzeit nicht als Lebensmittelkräuter zur inneren Anwendung verkaufen dürfen, handeln viele die Produkte aus Unsterblichkeitskraut als Duftpflanzen. Denn der Vertrieb vorgezogener Duftpflanzen und getrockneter Pflanzenkräuter ist weiterhin möglich.

Jiaogulan in der Küche und im Garten

Jiaogulan ist in Europa bis -18 °C winterhart, kann also problemlos ganzjährig im heimischen Kräuterbeet kultiviert werden. Wir empfehlen hierzu vorgezogene Exemplare, denn die Anzucht über Samen ist schwierig.

Wer sich für ein Jiaogulan-Pflänzchen entscheidet, dem kann das Kraut eine wahre Bereicherung für die heimische Küche sein. Nutzen lässt sich das aromatische und würzige Unsterblichkeitskraut hier zum Beispiel für

  • Suppen,
  • Spinatbeilagen,
  • Salate,
  • Smoothies
  • und Säfte.
Jiaogulan-Tee kann sowohl aus getrockneten, als auch aus frischen Belättern zubereitet werden. (Bild: frogstyle/fotolia.com)

Der Tee aus Jiaogulan

Manche Privatpersonen verwenden die Kräuter des Jiaogulan wie gewöhnliche Teekräuter und brühen den Tee aus frischen oder getrockneten Blätter auf.

Zubereitung von Jiaogulan-Tee:

  • ein Teelöffel Jiaogulan-Kraut,
  • eine Tasse kochendes Wasser,
  • Ziehzeit: 10 Minuten,
  • eine bis drei Tassen des Absuds täglich trinken.

Alternativ zum vorgeschnittenen Kraut nutzen mache für den Tee auch vordosierte Jiaogulan-Kräuterkugeln.

Tee mit Kräuterkugeln aus Jiaogulan:

  • eine Kräuterkugel aus gepressten Jiaogulan-Blättern,
  • 500 ml Wasser (circa zwei Tassen),
  • zehn Minuten ziehen lassen,
  • eine bis drei Tassen täglich trinken.

Nebenwirkungen

Für Jiaogulan sind keine Nebenwirkungen bekannt. Nach spätestens sechs Wochen der Daueranwendung empfiehlt sich wie bei allen Kräutern jedoch eine 7-tägige Anwendungspause.

Jiaogulan ist auch in Form von Kapseln erhältlich. (Bild: Julia/fotolia.com)

Die Duftpflanze des Jahres – Studien sprechen eine klare Sprache

Jiaogulan taucht in medizinischen Schriften erstmals um 1406, zu Zeiten der großen Ming-Dynastie auf. Hier beschrieb der kräuterkundige Zhu Xiao die Pflanze in seinem Buch „Heilkräuter gegen die Hungersnot“. Eine Referenz, die eindeutig für eine Verwendung der Pflanze als Lebensmittel spricht.

Etwa 170 Jahre später charakterisierte der chinesische Arzt, Pharmazeut und Botaniker Li Shizen das Kraut in seiner berühmten Kräuter-Enzyklopädie „Bencao Gangmu“ dagegen als wertvolles Heilkraut.

Mit Blick auf den aktuellen Streit um die Nutzungsrechte von Jiaogulan zwischen Lebensmittel- und Pharmaindustrie gießt das natürlich zusätzliches Öl ins Feuer, insbesondere, da die meisten Wirkungen, die dem Unsterblichkeitskraut nachgesagt werden, wahr scheinen.

Um an dieser Stelle mal eine Lanze für Kräuter- und Lebensmittelhersteller zu brechen, sei auf eine bedeutsame Studie aus China selbst hingewiesen, die vom Institut für Lebensmittelwissenschaft und medizinisch wirksame Lebensmittel an der Jiao Tong Universität in Shanghai durchgeführt wurde.

Experten des universitätseigenen Zweiges für Landwirtschaft und Biologie untersuchten hier eigentlich die entzündungshemmenden Eigenschaften von Jiaogulan, die sie auch erfolgreich nachweisen konnten. Besonders interessant ist aber die Schlussformel des Studienergebnisses, in der sich die Forschenden ausdrücklich für einen Vertrieb von Jiaogulan als Functional Food aussprechen.

Zum Verständnis: Functional Foods ist ein anderer Begriff für Superfood und beschreibt Lebensmittel, die zwar medizinisch wirksame Inhaltsstoffe besitzen, aufgrund ihrer durchweg positiven Auswirkung auf die Gesundheit aber als frei erhältliche Nahrungsmittelprodukte verkauft werden dürfen. Würde Jiaogulan nach der Novel-Food-Verordnung endlich als Functional Food freigegeben werden, könnten Kräuterhändler, ebenso wie Bio-Märkte und Drogerien das Kraut der Unsterblichkeit auch offiziell als das anbieten, was es ist: Eines der wohl gesündesten Lebensmittel der Welt.

Die Leistungsfördernde Wirkung des Jiaogulan finden viele Sportler hilfreich. (Bild: Kiattisak/fotolia.com)

Jiaogulan kaufen – Drogerie, Bio-Laden oder Kräuterfachhandel

Im Moment findet man häufig nur Samen, vorgezogene Pflanzen oder Kräuter der Jiaogulan. Einige Produktspezialitäten aus dem Fachhandel sind auch in Form von Kräuterkugeln oder Kapseln aus Blattpulver erhältlich. Wie bei allen Kräuterpräparaten, die aus Asien stammen gilt: Möglichst Bio-Zertifikate beachten, um die Verunreinigung durch Pestizide auszuschließen.

Fazit

Laut seinen Befürwortern hält das Kraut der Unsterblichkeit tatsächlich, was es verspricht. Der Name gehe auf den einmaligen Wirkmechanismus von Jiaogulan zurück, der die Gesundheit durch ganzheitliche Stärkung und Reinigung des Körpers unterstützt.

Wer regelmäßig Jiaogulan einnimmt, soll durch eine verbesserte Gesundheit sogar sein Leben verlängern können. Beweis dafür sind dutzende von über 100-Jährigen Chinesen, deren Langlebigkeit darauf zurückgeführt wird, dass sie das Unsterblichkeitskraut zum festen Bestandteil ihrer täglichen Ernährung gemacht haben.

Viele Menschen hoffen, dass bald der Nutzung von Jiaogulan als heilpflanzliches Lebensmittel nichts mehr im Wege steht. Denn es müssen nicht immer Medikamente sein, mit denen sich ein gesundes Leben positiv unterstützen lässt. (ma)