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Direkten Hautkontakt mit Epoxidharzen vermeiden

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
28. April 2015
in News
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Handwerker sollten direkten Hautkontakt mit Epoxidharzen unbedingt vermeiden
Wenn man im Beruf oder als Hobby-Handwerker mit Werkstoffen hantiert, sollte man sich stets schützen. Es drohen Gesundheitsgefahren. So können etwa Epoxidharze zu schlimmen Hautallergien führen, wenn man direkt mit ihnen in Berührung kommt.

Schwere Allergien bei direktem Hautkontakt möglich
Auch wenn die meisten Menschen von Epoxidharzen noch nie etwas gehört haben , so hantieren doch viele Bauarbeiter, aber auch Hobby-Handwerker inzwischen relativ oft mit dem Werkstoff. Diese Kunstharze werden beispielsweise genutzt, um Böden oder Wände zu beschichten oder Fassaden vor Korrosion zu schützen. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, ist das Gefährliche an dem Werkstoff, dass er bei direktem Hautkontakt schwere Allergien auslösen kann. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) hat darauf hingewiesen, dass jedes Jahr Tausende Menschen aufgrund von Epoxidharzen erkranken und die Berufsgenossenschaften jährlich rund 250 neue Fälle registrieren.

Einatmen der Dämpfe kann das Nervensystem schädigen
Wenn keine Schutzkleidung getragen wird, kann es bereits nach wenigen Tagen zu Verätzungen an der Haut kommen. Nicht nur die Haut, sondern auch die Augen sind gefährdet. Zudem können schlimme, chronische Hautallergien beziehungsweise schwere Hautprobleme mit Wunden, Entzündungen und Juckreiz die Folge sein. Wie die BG Bau auf ihrer Internetseite schreibt, kann zudem das Einatmen von Lösemitteldämpfen zu Kopfschmerzen führen und auch andere Teile des Körpers schädigen, wie beispielsweise das Nervensystem.

Stets Schutzkleidung tragen
Zum Schutz der Haut müssen beim Umgang mit Epoxidharzen immer Handschuhe getragen werden. Empfehlenswert sind hier spezielle Chemikalienschutzhandschuhe, eher ungeeignet sind solche aus Fluorkautschuk. Zudem sollten Bauarbeiter immer Schutzanzüge, wie einen Overall oder eine Schürze tragen sowie eine Schutzbrille. Die Berufsgenossenschaft empfiehlt Angestellten außerdem, sich beim Arbeitgeber zu erkundigen, ob der Einsatz epoxidharzfreier Produkte oder Ersatzverfahren ohne Verwendung gefährlicher Chemikalien möglich ist. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Sebastian Bertram

Sebastian Bertram

Sebastian Bertram ist Geschäftsführer von Heilpraxisnet. Er arbeitete über zehn Jahre als Sozialarbeiter im stationären Bereich der therapeutischen Jugendhilfe in leitender Funktion. Seine Themenschwerpunkte sind Psychologie, therapeutisches Arbeiten und Sozialpädagogik.

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