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Wichtig zum Überleben: So zeigt sich ein Magnesiummangel

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
19. April 2017
in News
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Müdigkeit, Kopfschmerzen und Co: Wie man einen Magnesiummangel erkennt
Magnesium ist einer der wichtigsten Nährstoffe für den Menschen. Wer dauerhaft zu wenig des Spurenelements zu sich nimmt, gefährdet seine Gesundheit. Ein Magnesiummangel zeigt sich oft durch unspezifische Symptome. Wenn er erkannt wird, sollte unbedingt mit entsprechender Ernährung gegengesteuert werden.

Lebenswichtiger Nährstoff
Gesundheitsexperten zufolge weisen bis zu 15 Prozent der Bevölkerung zu geringe Blutwerte für Magnesium auf. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird eine Aufnahme von 350 bis 400 Milligramm Magnesium für Männer und 300 bis 350 Milligramm für Frauen empfohlen. Der Nährstoff ist lebenswichtig, da er für die Funktion zahlreicher Enzyme des Stoffwechsels benötigt wird. Ein Magnesiummangel kann tödlich sein. Spätestens wenn sich Symptome für einen Mangel zeigen, sollte gegengesteuert werden.

Muskelschmerzen und Wadenkrämpfe
Magnesium ist für unseren Körper lebensnotwendig, es kann von ihm jedoch nicht selber produziert werden. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann seinen Magnesiumbedarf in der Regel über die Nahrung decken.

Doch bestimmte Faktoren und Lebenssituationen sorgen dafür, dass wir mehr des Mineralstoffs brauchen. Wer hier nicht aufpasst, kann leicht gesundheitliche Beschwerden bekommen.

Klassische Anzeichen für einen Magnesiummangel sind unter anderem Muskelschmerzen und Wadenkrämpfe. Doch es gibt noch mehr Hinweise.

Anzeichen für einen Magnesiummangel
Auch ständige Kopfschmerzen und Migräne, Müdigkeit, Schwindel und Schlafstörungen können auf einen Magnesiummangel hindeuten.

Dramatischere Auswirkungen können Probleme mit dem Herzen sein. Zu nennen sind hier Herzklopfen, Herzrasen, und Herzrhythmusstörungen wie beispielsweise Herzstolpern.

Zudem kann es durch einen Magnesiummangel zu Magenproblemen und Übelkeit, Verspannungen der Muskulatur und psychischen Symptome wie erhöhter Reizbarkeit, innere Unruhe, Verwirrtheit, Konzentrationsschwäche, Benommenheit und Angstgefühlen kommen.

Magnesium schützt vor Herz-Kreislaufkrankheiten
Magnesiumreiche Nahrungsmittel schützen vor Herz-Kreislaufkrankheiten. So berichteten chinesische Wissenschaftler, dass solche Lebensmittel das Risiko für Herzleiden und Diabetes senken.

US-amerikanischen Forschern zufolge hilft Magnesium in vielen Fällen sehr gut gegen Bluthochdruck.

Und laut einer im „International Journal of Cardiology“ veröffentlichten Studie verbessert der natürliche Wirkstoff die klinischen Beschwerden und die Lebensqualität von Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (Herzschwäche).

Der Mineralstoff kann noch mehr: Eine im „Journal of Asthma“ publizierte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Gabe von Magnesium die Lungenfunktion bei Asthma verbessert.

Vollwertige Ernährung statt Nahrungsergänzungsmittel
Um genügend Magnesium zu sich zu nehmen, muss man nicht auf teure Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung genügt in der Regel. Lebensmittel mit einem hohen Magnesiumgehalt sind zum Beispiel Sojabohnen und gesunde Hülsenfrüchte wie Kichererbsen.

Zu nennen sind weiterhin Weizenkeime, Kürbiskerne, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kakao, Leinsamen und Naturreis. Auch grüne Gemüse enthalten viel Magnesium. Wichtig zu wissen: Gemüse und Obst aus biologischem Anbau enthält häufig mehr Magnesium als Produkte aus konventionellem Anbau.

Und gesunde Feigen sind regelrechte Magnesium-Bomben. Nicht zuletzt ist auch in den meisten Mineralwasser-Sorten viel des wichtigen Nährstoffs enthalten. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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