Impfkritik: Wie sinnvoll sind Schutzimpfungen?

Heilpraxisnet

Schutzimpfungen bei Kindern sollten gut überlegt sein: Dr. Holger Berges zu Impfrisiken bei Kindern

10.02.2011

Die Impfdebatte wird zuweilen in Deutschland sehr emotional und zumeist wenig rational geführt. Nach Meinung der Impfkritiker scheint der Einfluss auf Politik und Medien von Seiten der Pharmaindustrie groß zu sein. Einige Impfkritiker führen darauf zurück, dass sie deswegen in der breiteren Öffentlichkeit kaum wahrgenommen und oftmals als unglaubwürdig dargestellt werden. Ein gutes Marketing und verstärkte Lobbyarbeit, die weit in die Politik hinein reicht, lässt zumeist nur die Argumente der Befürworter von flächendeckenden Schutzimpfungen zu Wort kommen. Den Kritikern bleibt kaum Platz in der medialen Welt. Und wenn, dann nur als Randnotiz.

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Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angepeilte Ziel Masern und Röteln in Europa bis 2010 zu beseitigen, sei aufgrund der mangelnden Impfbereitschaft nicht erreicht worden und daher auf 2015 verschoben, erklärte Ole Wichmann vom Robert-Koch-Institut. Zugleich kritisierte das RKI, dass auch von zahlreichen Medizinern die Schutzimpfungen kritisch beäugt werden. Es werde bis heute nicht genügend gegen Hepatitis B, Keuchhusten (Pertussis), Masern, Mumps und Röteln geimpft, betonte der RKI-Präsident.

Der Facharzt für Allgemeinmedizin, Dr. med. Holger Berges, erläuterte nun aus seiner Sicht, warum Eltern sich genau überlegen sollten, ihre Kinder zahlreichen Schutzimpfungen zu unterziehen. Denn Impfkritiker verweisen in diesem Kontext immer wieder auf die zahlreichen Gefahren und Nebenwirkungen von Impfungen. Einen neuen Nährboden für diese Kritik dürfte auch die veranstaltete Massenpanik im Zeichen der Schweinegrippe bereitet haben. Die WHO rief 2009/2010 für den H1N1-Grippevirus eine weltweite Pandemie aus. Die Menschen sollten sich gegen den Erreger impfen lassen. Die Pandemie ist wie wir heute wissen letztendlich nahezu ausgeblieben und die Krankheitsverläufe waren im Wesentlichen vergleichbar mit der einer normalen Grippewelle. Die Pharmaindustrie konnte aber dennoch hohe Gewinne einfahren, denn Regierungen zahlreicher Länder kauften die Impfbestände nahezu leer und blieben dann auf den Impfmitteln sitzen, weil sich die Schweinegrippe weniger gefährlich als propagiert herausstellte. Nach Meinung der Impfkritiker reichte der Einfluss der Pharmalobby bis in die Spitzen der WHO. Sehen Sie nun einen Film von Dr. Holger Berges: