Darm

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Zusammen mit Mund und Magen ist der Darm-Trakt maßgeblich für die Verwertung und Entsorgung der aufgenommenen Lebensmittel zuständig. Die Verdauung beginnt bereits im Mundraum mit dem Kauen und dem zuführen von Kohlenhydrat-zersetzenden Enzymen im Speichel. Danach wird der Nahrungsbrei über die Luftröhre an den Magen weitergegeben. Hier werden weitere Verdauungsenzyme hinzugefügt und Krankheitserreger durch die Magensäure abgetötet. Danach wird der Brei portionsweise an den Darm weitergegeben, der den größten Teil der Verdauung übernimmt.

Dem Magen schließt sich zunächst der Dünndarm an. Dieser ist etwa fünf bis sechs Meter lang und gliedert sich in die drei Hauptabschnitte Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum). In diesen Abschnitten wird der Nahrungsbrei weiter zerlegt. Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Aminosäuren und Fettsäuren werden von der Darmschleimhaut herausgefiltert und ans Blut abgegeben. Gleichzeitig wird dem Brei hier rund 80 Prozent des Wasseranteils entzogen, wodurch er stark eingedickt wird. Darüber hinaus werden im Dünndarm auch Hormone ausgeschüttet, die verschiedene Prozesse der Verdauung steuern.

Der Dünndarm zeichnet sich durch eine gigantische Anzahl von Faltungen aus. In diesen Falten sitzen rund vier Millionen warzenförmige Erhebungen, die sogenannten Darmzotten. Durch das komplizierte Faltsystem des Darm erreicht er eine Oberfläche von 400 bis 500 Quadratmeter, auf denen der Nahrungsbrei verarbeitet wird.

Im Anschluss gelangt der Nahrungsbrei in den Dickdarm. Dieser ist rund einen Meter lang und verläuft wie ein Rahmen einmal rings um den gefalteten Dünndarm herum. Da die meisten Nährstoffe hier bereits verwertet sind, übernimmt der Dickdarm größtenteils die Entsorgung des Nahrungsbreis, der hier zu Kot verarbeitet wird. Dazu wird dem Brei noch mehr Wasser entzogen und stattdessen ein Schleim beigemengt, der von den sogenannten Becherzellen produziert wird, um den Kot gleitfähiger zu machen. Im Dickdarm kann der Kot bis zu fünf Tage gelagert werden, damit er nicht ständig in kleinen Portionen abgegeben werden muss.

Der drei bis vier Zentimeter lange After bildet das Ende des Darms. Diese verstärkte Muskelschicht sorgt für den gasdichten Verschluss des Darms und für die letztendliche Entsorgung des Kots. Durchschnittlich verbleibt die aufgenommen Nahrung je nach Art der Ernährung zwischen 33 und 43 Stunden im Körper. (vb)

Darm

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(Bild 1: Crystal light/fotolia.com)