Natürliches Abnehmen: Johannisbeeren kurbeln die Fettverbrennung an

Alfred Domke

Leckere Früchte helfen beim Abnehmen: Die Johannisbeere ist ein wahrer Fettkiller

Schon seit Wochen werden auf vielen Wochenmärkten und in den meisten Supermärkten Johannisbeeren angeboten. Die leckeren Früchte zählen für viele Bundesbürger zu den besten sommerlichen Lebensmitteln überhaupt. Zwar werden die Beeren oft mit kalorienreichen Süßspeisen in Verbindung gebracht, doch sie eignen sich auch hervorragend zum Abnehmen.


Lecker und gesund

Johannisbeeren sind super lecker. Die kleinen Beeren sind sauer und gesund. Sie enthalten unter anderem viel Vitamin C, das im Zusammenspiel mit den ebenfalls in Johannisbeeren enthaltenen Phenolsäuren und Flavonoiden auch der Ablagerung von Cholesterin an den Arterienwänden vorbeugen und so das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck reduzieren kann. Da die Früchte auch reich an verschiedenen Mineralstoffen sind, wird die Johannisbeere in der Naturheilkunde unter anderem als Hausmittel bei Eisenmangel eingesetzt. Doch damit nicht genug: Die leckeren Beeren können auch bei der Gewichtsreduktion helfen.

Viele Menschen bringen Johannisbeeren mit kalorienreichen Süßspeisen wie Kuchen in Verbindung. Doch die leckeren Früchte eignen sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe auch gut zum Abnehmen. (Bild: okrasyuk/fotolia.com)

Geschmack von eher süßlich bis sehr sauer

Johannisbeeren sind ein absolut gesundes Vergnügen, egal, ob Schwarz, Rot, Rosa oder Weiß. Der persönliche Geschmack entscheidet, welcher Farbe der Vorzug gegeben wird. Von eher süßlich oder mild säuerlich bis sehr sauer und herb ist alles dabei.

Besonders lecker sind vor allem die Rote Johannisbeere Ribes rubrum und die Schwarze Johannisbeere Ribes nigrum.

Auch die Sorten mit rosafarbenen, zartgelben und weißen Früchten gehören zu den Roten Johannisbeeren.

Ihnen fehlt lediglich der Pflanzenfarbstoff Anthocyan, der in den roten Sorten vorhanden ist, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Die rund fünf bis zehn Millimeter kleinen glatten Früchtchen sitzen in Trauben mit jeweils bis zu 15 Stück zusammen; bei der Schwarzen Johannisbeere sind es wenige bis einzelne Beeren.

Leider blühen die Früchte nur in den Sommermonaten, man kann sie aber auch ganz gut – am besten in ganzen Rispen – einfrieren.

Vitaminreiches Beerenobst

Johannisbeeren sind reich an Fruchtsäuren wie Zitronen- und Apfelsäure. Zudem haben sie viele Ballast- und Mineralstoffe sowie Vitamine – insbesondere die Schwarze Johannisbeere.

Mit 177 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm verfügt sie über die fünffache Menge im Vergleich zur Roten Johannisbeere.

Der hohe Vitamin-C-Gehalt trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken.

Hilfreich bei der Fettverbrennung

Doch dieses Vitamin erfüllt noch eine weitere wichtige Aufgabe: es hilft bei der Produktion des sogenannten Noradrenalins.

Dieser körpereigene Botenstoff hilft, Fett aus den Fettzellen zu lösen und dem Organismus leichter zugänglich zu machen.

Zudem ist Vitamin C auch für die Produktion von L-Carnitin zuständig. Dieses wird für die Fettverbrennung in den Muskeln benötigt.

Nicht zuletzt können auch die in Johannisbeeren enthaltenen Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium die Fettverbrennung positiv beeinflussen. (ad)