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Modedroge Wizard gefährlicher als LSD

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
7. Oktober 2014
in News
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Wizard – neue Modedroge ist gefährlicher als Ecstasy und LSD.

07.10.2014

Die neue Modedroge Wizard ist im Kommen – auch in Deutschland, wie die Seite „drogen-info-berlin.de“ berichtet. Dabei ist der von einem Deutschen entdeckte Wirkstoff sehr viel gefährlicher als vergleichsweise LSD oder Ecstasy. Schon geringste Mengen können tödlich sein, auch deshalb, weil Konsumenten solche Kleinstmengen nicht mit dem bloßen Auge dosieren können, so die „Suchthilfe Wien“ im März 2013.

Schon ein Millionstel Gramm des Wirkstoffs 25I-NBOMe, der 2003 von einem Deutschen im Rahmen seiner Doktorarbeit entdeckt wurde sei tödlich. Verabreicht wird die Droge auf Papier geträufelt oder in Pillenform, die Einnahme erfolgt oral. Dabei sei die Wirkung ähnlich wie bei Ecstasy, aber viel stärker.

Konsumenten verwechseln die Droge mit Ecstasy oder LSD
Derzeit überrollt die Droge laut australischen Behörden den australischen Markt. Ein Polizeisprecher äußerte gegenüber „news.com.au“, die Droge könne leicht mit anderen verwechselt werden: „Die Leute nehmen es in der falschen Annahme, es handle sich um Ecstasy oder LSD, aber das ist eindeutig nicht die Art von Drogen. Es ist viel wirksamer. Es ist sehr, sehr gefährlich.“

Horrortrips und Kreislaufbeschwerden
Die Droge kann Halluzinationen, Psychosen, Schwindel, extreme Aggressivität, Herzrasen, Krämpfe sowie Nerven- und Organschäden hervorrufen. Laut „news.com.au“ habe die Droge bereits zu einigen Todesfällen geführt: So starb ein Konsument, nachdem er immer wieder gegen Bäume und Strommasten gelaufen sei, ein anderer sei im Glauben er könne fliegen, von einem Balkon gesprungen.

Konsumenten aus Deutschland berichteten laut “drogen-info-berlin.de“ von „albtraumhaften Erfahrungen sowie, dass Sie nach dem nachträglichen Konsum von Cannabis erneut getriggert gewesen seien“. Außerdem, so “drogen-info-berlin.de“, habe es "nach Überdosierungen schon Todesfälle gegeben". (jp)

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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