Stress, Ängste und Depressionen strapazieren die Herzgesundheit – Tipps die helfen!

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

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Methoden gegen psychischen Druck

Stress ist im heutigen Alltag allgegenwärtig. Mehrere Studien haben bereits gezeigt, dass Stress zu psychischen Problemen führen kann und Herz-Kreislauferkrankungen fördert. Auch Personen, die unter einer Angststörung oder unter Depressionen leiden, sind vermehrt Stress ausgesetzt. Für stressgeplagte Menschen ist es deshalb besonders wichtig, einen Weg zu finden, wie sie den Druck bewältigen können.


Stress wird viel zu oft einfach so hingenommen und als normal empfunden. Ärztinnen und Ärzte der amerikanischen Mayo Clinic warnen vor dieser Fahrlässigkeit. Denn Stress kann zu schweren Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) wie Vorhofflimmern beitragen. Darüber hinaus deuten einige Studien darauf hin, dass lange anhaltender Stress zu psychischen Problemen wie Depression, Burnout (ausgebrannt sein) und Angst führen kann. Solche Störungen stehen wiederum in Wechselwirkungen mit Herzkrankheiten. Ein richtiges Stressmanagement ist daher sehr wichtig für die Gesundheit.

Stress muss nicht einfach so hingenommen werden. Es gibt zahlreiche Methoden, den Druck zu bewältigen. (Bild: VadimGuzhva/fotolia.com)

Diese Methoden wirken gegen Stress

Das Team der Mayo Clinic stellt einige Methoden zum Stressabbau vor, die gute Wirkungen erzielen können. Dazu gehört:

Psychische Beschwerden stehen in Zusammenhang mit Vorhofflimmern

Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen mit Vorhofflimmern stärker von Depressionen und Ängsten betroffen sind. Allerdings ist derzeit noch unklar, ob solche psychischen Leiden die Herzrhythmusstörungen auslösen oder ob die Herzbeschwerden zu Angst und Depressionen führen. Fest steht jedoch, dass es einen komplexen Zusammenhang zwischen diesen Erkrankungen gibt.

Nicht länger warten

Ein gezieltes Stressmanagement kann helfen, schädlichen psychischen Druck abzubauen und mehr Lebensqualität zu erlangen. Bei Symptomen wie lang anhaltender Traurigkeit, ständiger Sorge, Konzentrationsschwierigkeiten und Interessenverlust an den meisten Aktivitäten sollte ein Arzt aufgesucht werden. (vb)

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.