Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
Der Herzinfarkt ist ein akuter Notfall. Es handelt sich um eine Durchblutungsstörung durch einen Gefässverschluss von Teilen des Herzmuskels. Das führt zum Absterben oder Untergang von Teilen des Herzmuskels. In der Medizin wird das Geschehen meist AMI (englisch: acute myocardial infarction) genannt.
Etwa ein Viertel der Herzinfarkte laufen mit nur geringfügigen oder gar keinen Beschwerden ab. Beim Auftreten von Symptomen gibt es meist einen starken brennenden Schmerz im linken Brustbereich. Dieser kann in den Oberbauch, den linken (manchmal auch den rechten) Arm, den Hals und Unterkiefer und in den Rücken ausstrahlen. Dazu kommen meist Angst- und Beklemmungsgefühl, Schweißausbrüche, Übelkeit und evtl. Erbrechen, Schwindel und Atemnot.
Die Symptomatik der Beschwerden ist meist abhängig von der Lokalisation des Verschlusses. Ist die rechte Herzkranzarterie betroffen, so führt dies zum sogenannten Hinterwandinfarkt mit Symptomen im Bereich des Oberbauches. Wenn die linke Arterie des Herzens betroffen ist, kommt es meist zum Vorderwandinfarkt und hier dann eher zu Beschwerden im Brustbereich. Die meisten Infarkte finden an der linken Herzkammer statt.
Auch wenn ca. 50 Prozent der Herzinfarkte in den Industrienationen den Herzinfarkt überleben, so stellt er einen akuten Notfall dar und es muss sofort Hilfe erfolgen. Denn 30 Prozent der Todesfälle treten vor jedweder Hilfe auf. Akute Probleme sind, dass durch die Unterversorgung Herzmuskelgewebe unwiderruflich geschädigt werden und es zum Auftreten von Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern kommen kann. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 13.02.2010)
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