Spondylolisthesis – Wirbelgleiten

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Der Begriff des Wirbelgleitens oder auch medizinisch „Spondylolisthesis“, bezieht sich auf die Wirbelsäule. Hier „verrutschen“ beim Wirbelgleiten zwei Wirbel gegeneinander, was direkt oder indirekt zu Rückenschmerzen oder Kreuzschmerzen führen kann.

Inhaltsverzeichnis:
Synonyme
Entstehung von Wirbelgleiten
Symptome und Beschwerden

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Synonyme

Spondylolisthesis, Wirbelgleiten, Ventrolisthesis, Anterolisthesis, Retrolisthesis, Spondylolisthese, Wirbelkörpergleiten, Gleitwirbel.

Wirbelgleiten

Entstehung von Wirbelgleiten

Das Wirbelgleiten kann langsam oder akut (durch ein Trauma) im Verlauf des Lebens primär oder sekundär (auf dem Boden anderer Krankheiten oder Beschwerden) entstehen. Eine Spondylolisthesis kann aber auch angeboren sein.

Symptome und Beschwerden

Meist sind Wirbel am unteren Abschnitt der Wirbelsäule, der Lendenwirbelsäule, betroffen- wobei meist ein Wirbel in Richtung Bauchraum (nach vorne) verrutscht. Am häufigsten ist in der Lendenwirbelsäule der letzte Wirbel (fünfter Lendenwirbel = L5) an der Problematik beteiligt.

Betroffene klagen natürlich häufig über Rückenschmerzen oder auch Kreuzschmerzen. Das Verrutschen des Wirbels kann soweit gehen, dass Nerven dabei abgeklemmt werden und es so auch zu Ischiasschmerzen oder Flankenschmerzen kommen kann. Wenn dabei ein Versagen der Motorik eintritt wie Blasenstörungen, Darmstörungen, Störungen der Sexualfunktion, Schwäche oder Missempfindungen in den Beinen, dann sollte dies umgehend durch bildgebende Verfahren abgeklärt und eine ärztliche Versorgung eingeleitet werden. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)

nachweis: Dieter Schütz  / pixelio.de