Spondylolisthesis – Symptome, Ursachen und Behandlung

Spondylolisthese – Wirbelgleiten

Das Abgleiten eines Wirbels wird in der medizinischen Fachsprache als Spondylolisthesis bezeichnet. Verschiedenste Ursachen können diese Deformation der Wirbelsäule bedingen und leichte bis sehr starke Beschwerden im unteren Rücken verursachen. Auch ist es möglich, dass Betroffene keine Symptome haben. Liegt der Befund einer Spondylolisthese vor, werden zunächst konservative Behandlungsformen herangezogen. In seltenen und schweren Fällen kann eine Versteifungsoperation an der Wirbelsäule ratsam sein.


Ein kurzer Überblick

Treten Rückenschmerzen oder Kreuzschmerzen auf, kann dies eine Vielzahl von Ursachen haben. In seltenen Fällen liegt ein Wirbelgleiten vor. Die folgende Zusammenfassung erläutert in Kürze, was man unter diesem Krankheitsbild versteht, während der weitere Artikel ausführliche Informationen für Betroffene und Interessierte bietet.

  • Definition: Als Spondylolisthesis bezeichnet man das Abgleiten eines Wirbels zumeist im unteren Lendenwirbelbereich, bei dem sich auch die gesamte darüber liegende Wirbelsäule in ihrer Position mit verschiebt. Es gibt unterschiedliche Formen und Schweregrade dieser Erkrankung, wobei das echte Wirbelgleiten durch eine Spaltbildung zwischen den Gelenkfortsätzen eines Wirbelbogens (Spondylolyse) gekennzeichnet ist.
  • Symptome: Die leichten Formen verlaufen häufig asymptomatisch. Treten Beschwerden auf, sind dies zumeist Rückenschmerzen und Kreuzschmerzen zusammen mit einem Durchbrechgefühl, was zu Schwierigkeiten beim Aufrichten des Rumpfes führt.
  • Ursachen: Die Ursachen sind vielfältig und reichen von auftretenden Knochenschäden im Wirbelgelenk, über erworbene Frakturen oder Abnutzungsprozesse (Pseudo-Spondylolisthesis), bis hin zu angeborenen Fehlbildungen.
  • Diagnose: Eine gründliche orthopädische Untersuchung der Wirbelsäule und spezielle Röntgenbilder ermöglichen es in den meisten Fällen, einen Gleitwirbel zu erkennen.
  • Behandlung: Fast jede Behandlung basiert in erster Linie auf konservativen Therapiemethoden, die eine Rückenschule, verschiedene physikalische Therapien und gegebenenfalls Schmerzmittel umfassen. Eine Operation wird nur in seltenen, schwerwiegenden Fällen in Erwägung gezogen.
  • Naturheilkundliche Behandlung und weitere Alternativen: Bei der symptomatischen Behandlung können auch die Wärmetherapie sowie andere Hausmittel gegen Rückenschmerzen helfen. Weitere alternative Methoden zur Unterstützung des Heilungsprozess bieten beispielsweise homöopathische Anwendungen und Schüßler Salze.
Eine Spondylolisthese ist eine seltene Deformität am unteren Rücken, die auch unter dem Begriff Wirbelgleiten bekannt ist. (Bild: stockdevil/fotolia.com)

Definition

Der medizinische Terminus Spondylolisthesis (im deutschen Sprachgebrauch auch Spondylolisthese) leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet Wirbelgleiten („spondylos” und „olisthesis”). Dabei handelt es sich um eine Deformität beziehungsweise Instabilität der Wirbelsäule und des Rückens, bei der ein sogenannter Gleitwirbel über einen darunter liegenden Wirbelkörper rutscht. Am häufigsten kommt es zu einer Verschiebung nach vorn (bauchwärts) und man spricht von einer Ventro- oder Anterolisthesis. Verrutscht der Wirbel hingegen nach hinten bezeichnet man dies als Retrolisthesis.

Bei der Bewegung des Gleitwirbels werden seine Bogenwurzeln, Querfortsätze und die oberen Gelenkfortsätze mit verschoben, so dass sich damit auch der gesamte darüber liegende Wirbelsäulenabschnitt mit verschiebt.

Das Wirbelkörpergleiten tritt in aller Regel im Bereich der Lendenwirbelsäule auf und wird je nach Entstehung (zum Beispiel angeboren oder erworben) und Schweregrad in unterschiedliche Formen und Ausprägungen unterteilt. Dabei ist das echte Wirbelgleiten (Spondylolisthesis vera) durch eine Spaltbildung im knöchernen Wirbelbogen (Spondylolyse) von der rein degenerativen Form ohne Spalt, der sogenannten Pseudo-Spondylolisthesis, als Differentialdiagnose zu unterscheiden. Ein ähnliches Krankheitsbild ohne abgleitenden Wirbel stellt die Spondylose dar.

Zumeist tritt eine Spondylolisthesis am fünften Lendenwirbel auf, der in den häufigsten Fällen nach vorne gleitet. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Symptome

Etwa die Hälfte aller Betroffenen mit einer (zufällig) diagnostizierten Spondylolyse oder Spondylolisthesis haben keine Beschwerden. Treten Symptome auf, sind diese eher unspezifisch und zunächst schwierig zu unterscheiden von den Beschwerdebildern anderer Wirbelsäulenerkrankungen, wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall.

Meistens wird von Rückenschmerzen beziehungsweise Kreuzschmerzen berichtet. Dies ist dadurch begründet, dass vorrangig die untere Wirbelsäule mit dem fünften (80 Prozent) oder vierten (15 Prozent) Lendenwirbel (L5/S1 oder L4/L5) betroffen ist. Die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule (LWS) sind meist an Belastungen und Bewegungen gebunden. Durch die Ausübung von Druck auf den Dornfortsatz des betroffenen Lendenwirbels kann dann zumeist der Schmerz auch im Ruhezustand hervorgerufen werden. Auch kann es zu einem Gefühl von Instabilität an der Wirbelsäule (Durchbrechgefühl) und zu einer verstärkten Hohlkreuzbildung (Hyperlordose) kommen.

Strahlen die Schmerzen aus, beispielsweise ins Gesäß und in die Beine, wird dies häufig mit Ischiasschmerzen gleichgestellt. Grund dafür sind Nerven, die durch das Verrutschen des Wirbels eingeklemmt werden. In sehr schweren Fällen können auch neurologische Ausfälle entstehen, die beispielsweise zu Störungen der Blasenfunktion und Darmfunktion oder Missempfindungen in den Beinen führen können.

Bei den ausgeprägten Formen kann eine Art Stufe am Gleitwirbel von außen sichtbar und tastbar sein (Sprungschanzenphänomen), wobei zudem meist auch das Kreuzbein auffällig nach hinten herausragt. Andere Folgen können Bewegungseinschränkungen, Fehlhaltungen und Skelettverformungen sein, wie etwa eine Skoliose. Betroffene müssen manchmal die Knie beugen, um noch aufrecht stehen zu können oder sind nicht mehr in der Lage, ihre Hüfte zu beugen. Dabei können dann auch Hüftschmerzen auftreten.

Nicht alle Betroffenen haben Beschwerden. Häufig treten aber Schmerzen im unteren Rücken auf, die teilweise nicht leicht zuzuordnen sind. (Bild: BigBlueStudio/fotolia.com)

Ursachen

Die häufigste Ursache für ein Wirbelgleiten ist das Auftreten einer Spondylolyse (auch Spondylolysis). Hiermit bezeichnet man die Unterbrechung der Interartikularportion (auch Pars interarticularis), welche den Knochenabschnitt zwischen dem oberen und unteren Gelenkfortsatz eines Wirbelbogens bildet. Dabei entsteht ein Spalt, der die Gelenkverbindungen schädigt beziehungsweise lockert und somit das Verrutschen ermöglicht. Die Ursachen hierfür können wiederum im Laufe des Lebens aufgrund diverser Umstände erworben werden oder in manchen Fällen auch angeboren sein.

Die Klassifikation nach Ursachen und die Berücksichtigung zusätzlicher Faktoren (unter anderem nach Wiltse, Newman, Macnab und Rothmann) haben zur Beschreibung verschiedener Formen und (Sub-)Typen geführt. Die gängigste Einteilung unterscheidet die folgenden Typen:

  • Typ I – dysplastisch,
  • Typ II – isthmisch,
  • Typ III – degenerativ,
  • Typ IV – traumatisch,
  • Typ V – pathologisch,
  • Typ VI – postoperativ.

Bei einer dysplastischen Form, auch als Typ I bekannt, handelt es sich um angeborene Fehlbildungen (Dysplasien) an den Wirbelgelenken, den Gelenkfortsätzen oder insbesondere am Übergang zwischen der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein, die das Abgleiten eines Wirbelkörpers begünstigen. Meistens treten diese Fehlbildungen zusammen mit einer Spina bifida auf.

Die isthmische Form (Typ II) entsteht hauptsächlich durch Frakturen (Stress- oder Ermüdungsfrakturen) der Interartikularportion eines Wirbelbogens (Lysespalt), die sekundär auch eine Verlängerung dieses Knochenabschnitts verursachen können. Ist dieser Bereich seit Geburt an nur verknorpelt und nicht verknöchert, stellt sie eine regelrechte Schwachstelle für eine Fraktur dar. Die angeborenen Ursachen sind noch nicht ausreichend erforscht, jedoch wird eine gewisse Vererbbarkeit vermutet.

Eine weitere Form (Typ III) kann durch Abnutzungserscheinungen an den Wirbelgelenken und Bandscheiben mit einer degenerativen Instabilität, aber ohne Lysespalt entstehen. Diese Form wird deshalb auch als Pseudo-Spondylolisthesis bezeichnet. Entsteht ein Trauma an einer anderen Stelle der Wirbelsäule, außerhalb der Interartikularportion, wird vom traumatischen Typ IV gesprochen.

Sehr viele Ursachen kommen für ein Wirbelgleiten in Frage, wobei auch bestimmte Sportarten zu den Risikofaktoren zählen. (Bild: studioessen/fotolia.com)

Liegt bei den Patienten eine verminderte Knochensubstanz vor, die zur Auflösung oder Unterbrechung der Pars interarticularis führt (zum Beispiel Osteogenesis imperfecta) spricht man von einer pathologischen Spondylolisthesis (Typ V). Eine weitere Unterscheidung (Typ VI) kommt zum Tragen, wenn die Erkrankung erst als Folge einer Wirbelsäulenoperation (postoperativ) entsteht.

Zu den Risikofaktoren zählen vor allem Leistungssportarten, die durch ein häufiges und intensives Überstecken und Überdehnen sowie aufgrund anderer extremer Belastungen schädlich auf die Wirbelsäule wirken (unter anderem Geräteturnen, Speerwerfen, Delphinschwimmen, Gewichtheben, Ringen).

Diagnose

Liegen Rückenbeschwerden vor, die einer genaueren Untersuchung bedürfen, wird in den meisten Fällen eine orthopädische Untersuchung herangezogen. Besteht die Vermutung eines Wirbelgleitens, ist nicht nur die körperliche Untersuchung ein wichtiger Teil. Um mögliche Risikofaktoren und Ursachen zu klären, kommt einer genauen Patientenbefragung mit einer Sport- und Familienanamnese große Bedeutung zu.

Sind bei der äußeren Betrachtung Fehlhaltungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule im Bereich der Lendenwirbelsäule sichtbar oder tastbar (Hyperlordose, Sprungschanzenphänomen) liegt der Verdacht auf eine Spondylolisthesis oft nahe. In aller Regel werden bei der klinischen Untersuchung neben dem unteren Rücken auch die Bereiche der Hüfte und des Beckens berücksichtigt und auf Haltung und Muskulatur hin begutachtet. Typisch ist in vielen Fällen, dass die Betroffenen sich zum Aufrichten abstützen müssen.

Spezielle Funktions- und Schmerztests sollen weitere Hinweise zur Beweglichkeit und zum individuellen Beschwerdebild liefern. So kann beispielsweise mittels des Schober-Zeichens auf einfachem Weg die Entfaltungsfähigkeit des unteren Rückens bemessen und durch einen leichten Druck auf die Wirbelsäule der sogenannte Stauchungsschmerz überprüft werden. Außerdem werden die Reflexe und die Sensibilität kontrolliert und gegebenenfalls mit weiteren neurologischen Untersuchungen ergänzt (Elektromyografie, Messung der Nervenleitgeschwindigkeit). Bei einem Wirbelgleiten werden häufig neurologische Ausfälle unter bestimmten Bewegungsabläufen beobachtet.

Orthopädische Untersuchungen und Röntgenbilder können den Betroffenen Klarheit verschaffen. (Bild: bixpicture/fotolia.com)

In der weiteren Diagnostik wird in erster Linie eine Röntgenuntersuchung der Lendenwirbelsäule durchgeführt und eventuell durch weitere bildgebende Verfahren (Magnetresonanztomographie, Computertomographie) ergänzt. In seltenen Fällen sind Röntgenaufnahmen mit Hilfe eines Kontrastmittels (Myelografie) oder noch weitere Untersuchungen notwendig, wie etwa eine Knochenszintigrafie.

In Hinsicht auf mögliche Therapieoptionen oder aber auch zur Abgrenzung von Differenzialdiagnosen wird mittels der Röntgenaufnahmen eine Einteilung in vier Schweregrade nach Meyerding (1932) vorgenommen. Dabei wird der Wirbelkörper direkt unter dem Gleitwirbel in der seitlichen Ansicht in vier Abschnitte eingeteilt, wobei jeder Abschnitt ein Abgleiten des darüber liegenden Wirbels um 25 % darstellt. Danach unterscheidet man die folgenden Stadien:

  • Grad I: < 25%,
  • Grad II: 25 bis 50%,
  • Grad III: 51 bis 75%,
  • Grad IV: > 75%.

Besteht kein Kontakt mehr zwischen den Wirbeln handelt es sich um ein komplettes Abgleiten, was man als Spondyloptose bezeichnet. Nach Meyerding entspricht dies dem Grad IV, manchmal wird hierbei aber auch von einem Grad V-Wirbelgleiten gesprochen. Bei einer geringen Ausprägung (Grad I-II) und ohne Beschwerden kommt es nicht selten zu Zufallsbefunden.

Behandlung

Die Behandlungsziele umfassen das Bekämpfen der Symptome, wie eine Linderung oder Beseitigung von Schmerzen und möglichen neurologischen Ausfällen, sowie die Verbesserung oder zumindest Erhaltung des jeweilig diagnostizierten Schweregrads. Entsprechende Therapiemöglichkeiten werden prinzipiell in zwei Formen unterschieden, die sich am vorliegenden Stadium orientieren. In den leichten Fällen reicht in aller Regel eine konservative Therapie aus, in schweren Fällen kann unter Umständen eine operative Therapie erforderlich werden.

Zu den ersten Therapiemaßnahmen gehört eine konsequente Physiotherapie mit Rückenschule. (Bild:Racle Fotodesign/fotolia.com)

Konservative Therapie

Betroffene werden in aller Regel zunächst über verschiedene Entlastungsmöglichkeiten der beeinträchtigten Wirbelsäule aufgeklärt. Dazu zählen Beratungsgespräche hinsichtlich einer gesunden Ernährung und Bewegung, etwa zur Gewichtsreduktion und Vermeidung von schädlichen körperlichen Belastungen im Alltag (Arbeitsplatz, Sportaktivitäten).

Hinzugezogen wird häufig eine medikamentöse Behandlung, zur akuten Schmerzlinderung. Dabei werden schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneimittel (Analgetika, Antiphlogistika) eingesetzt, teilweise auch mittels Lokalinjektionen. Zudem werden auch Muskelrelaxantien zur Entspannung der Skelettmuskulatur angewandt.

Weiterhin werden die physikalischen Therapien als sehr wirksam angesehen. Dazu zählt in erster Linie eine konsequente und regelmäßige Physiotherapie insbesondere zur Stabilisierung und Entlastung der Wirbelsäule. Eine Rückenschule vermittelt in diesem Zusammenhang, über Beratungen und Übungen hinsichtlich einer richtige Körperhaltung im Alltag und eines speziellen Muskeltrainings, wichtige Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung.

Auch kann eine Extensionsbehandlung, bei der Muskeln und Gelenke mit Kraft gestreckt und gedehnt werden, oder eine Elektrotherapie hinzugezogen werden. Manchmal ist eine zeitweise Stufenlagerung sinnvoll und entlastend. Auch individuell angefertigte Schuheinlagen oder Rumpforthesen können Entlastung bringen und Symptome mildern.

In jedem Fall sind Verlaufskontrollen sinnvoll. Kommt es zu einer Verschlechterung oder liegt von Beginn an eine schwere Form der Spondylolisthesis vor, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig werden.

Eine Operation stellt nur die letzte Behandlungsmöglichkeit und ist immer gut abzuwägen. (Bild: Syda Productions/fotolia.com)

Operative Therapie

Leiden die Betroffenen unter einem sehr ausgeprägten und schmerzhaften Wirbelgleiten, unter Umständen auch mit funktionellen Beeinträchtigungen des Nervensystems, und haben vorangegangene Behandlungsansätze keinen Erfolg gebracht, kann eine Operation zur Behandlung in Frage kommen. In der Abwägung für oder gegen eine operative Methode spielen allerdings auch das Lebensalter und andere Erkrankungen eine Rolle. Haben die Patienten bereits ein hohes Lebensalter erreicht oder liegt eine Osteoporose vor, kann dies trotz des Bestehens der anderen Faktoren zu einer Kontraindikation führen.

Das bei dieser Krankheit angewandte Operationsverfahren zur Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenbereichs nennt man Spondylodese (Wirbelkörperverblockung). Ziel ist es hierbei die volle Belastbarkeit der Wirbelsäule wieder herzustellen und gegebenenfalls neurologische Beeinträchtigungen zu beheben. Dabei kommt es zu Eingriffen mit oder ohne Reposition des verrutschten Wirbelkörpers.

Wie jede andere Operation birgt auch dieser Eingriff allgemeine Risiken und es kann außerdem zu speziellen Komplikationen und Folgen kommen, die unter anderem zu Bewegungseinschränkungen oder neurologischen Störungen führen können.

In der postoperativen Nachbehandlung ist die Physiotherapie ein zentraler Bestandteil der Rehabilitation und es kann unter Umständen das zeitweilige Tragen eines Korsetts erforderlich sein.

Naturheilkundliche Behandlung

In Ergänzung zur konservativen Therapie bieten sich auch einige Methoden aus der Naturheilkunde an, die muskelentspannend wirken und Schmerzen lindern können. Dazu zählt zum Beispiel die Wärmetherapie und vor allem bei nur leichten Rückenschmerzen können einige Hausmittel, wie etwa ein warmes Bad, helfen. Auch die progressive Muskelentspannung kann einige Betroffene entlasten.

Was kann man noch tun?

Liegen keine schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor, die eine schulmedizinische Behandlung erfordern, können Betroffene auch weitere alternative Maßnahmen in Erwägung ziehen, um anhaltende Beschwerden zu lindern. Dazu zählen vor allem die Homöopathie, die Aromatherapie oder die Einnahme bestimmter Schüßler Salze. In jedem Fall sollte aber zuvor ein ärztlicher Rat hinzugezogen und die jeweiligen Behandlungen fachversiert betreut werden. (tf, cs; aktualisiert am 06.02.2019)