Ewing- Sarkom

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Knochenkrebs Ewing- Sarkom

Als Ewing- Sarkom wird eine der häufigsten Arten von Knochenkrebs bezeichnet, die unter anderem für Rückenschmerzen und Flankenschmerzen verantwortlich sein kann.

Inhaltsverzeichnis:
Synonyme
Entstehung und Auftreten
Beschwerden, Symptome
Historie

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Synonyme

Synonyme
Ewing – Knochensarkom, Knochensarkom, Ewing- Tumor, Ewing´s Sarcoma, PNET (primitiver neuroektodermaler Tumor), Askin-Tumor.

Ewing-Sarkom

Entstehung und Auftreten

Bevorzugt tritt das Ewing- Sarkom im jugendlichen Alter um das 15. Lebensjahr auf- generell zwischen dem 10. bis etwa 30. Lebensjahr. Bei etwa 10 bis 15 Prozent aller bösartigen Knochentumore handelt es sich um ein Ewing- Sarkom. Die Entstehung ist noch immer unklar. Der Tumor scheint im Wachsen begriffene Knochensubstanz zu bevorzugen. Männer sind nur minimal häufiger betroffen als Frauen. Der Tumor ist weniger bei Asiaten und Afrikanern verbreitet.

Oftmals sind die langen Röhrenknochen der unteren Extremität und das Becken betroffen. Aber auch alle anderen Knochen können vom Ewing- Sarkom befallen sein. Teilweise können die Lungen von Metastasen betroffen sein. Etwa ein Viertel der Patienten weisen Metastasen auf.

Beschwerden, Symptome

Je nach Lokalisation kann es zum Auftreten von Schmerzen, Schwellungen und lokaler Entzündung kommen. Bei einem befall des Beckens beispielsweise kann es zu tiefen Schmerzen kommen, die als Kreuzschmerzen oder Rückenschmerzen bezeichnet werden. Sind die Rippen befallen, kann es zu Flankenschmerzen kommen. Auch kann es durch den instabilen Knochen schnell zu Brüchen (Frakturen) kommen. Des Weiteren kann es zu den typischen Zeichen bei Tumorbefall kommen, wie Lymphknotenschwellung, Nachtschweiß, herabgesetzter Leistungsfähigkeit und Gewichtsverlust.

Historie

Vor dem us-amerikanischen Pathologen James Ewing (1866- 1943) im Jahre 1922, beschrieben schon Georg Albert Lücke (1829-1894) im Jahre 1866 and Otto Hildebrand (1858-1927) im Jahre 1890 ähnliche Tumore. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)

nachweis: Michael Bührke  / pixelio.de