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Säuren: Kaffee wird durch Milch bekömmlicher

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
5. Juli 2014
in News
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Säuren: Kaffee wird durch Milch bekömmlicher

05.07.2014

Auch wenn er der Deutschen liebstes Getränk ist, mögen nicht alle schwarzen Kaffee. Doch mit einem Schuss Milch oder Sahne lässt sich der saure Geschmack mildern. Der Kaffee wird dadurch nicht nur bekömmlicher, sondern auch die muntermachende Wirkung wird verlängert.

Eiweiß und Fett wirken als Säure-Puffer
Kaffee ist noch immer der Deutschen liebstes Getränk. Doch schwarz getrunken ist er nicht jedermanns Sache. Will man den sauren Geschmack durch Bitterstoffe und Säuren im Kaffee mildern, sollte man einen Schuss Milch oder Sahne hinzugeben. Nach Angaben der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) in München wirken Eiweiß und Fett der Milch als Säure-Puffer und machen den Kaffee so bekömmlicher. Wie es in der dpa-Meldung außerdem heißt, funktioniere dies auch beim Eiskaffee. Demnach können die Bitterstoffe mit einer Kugel Eis abgefangen werden.

Aufmunternde Wirkung wird verlängert
Ein weiterer Effekt, der durch Milch im Kaffee entsteht, ist, dass dadurch die Geschwindigkeit der Koffeinaufnahme im Körper gebremst und so die aufmunternde Wirkung des Getränks verlängert wird. Wenn man nicht nur einen Schuss hinzugibt, sondern gleich die Milchkaffee-Variante bevorzugt, kann man so möglicherweise sogar das Osteoporose-Risiko senken. Wie der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) im vergangenen Jahr mitteilte, werde bei der Ernährung der Aufnahme von Kalzium eine besondere Bedeutung in Bezug auf die Osteoporose-Prävention beigemessen. Auch wenn Kaffee als allgemein eher schlecht für die Knochen einzustufen sei, habe Milchkaffee demnach einen positiven Effekt.

Positive Effekte des Kaffeekonsums
Obwohl das Lieblingsgetränk der Deutschen überwiegend als gesundheitsschädlich eingestuft wird, gibt es auch neuere Erkenntnisse über eine Vielzahl positiver Effekte des Kaffeekonsums. So wurde erst kürzlich eine Studie von Forschern aus den USA und Singapur veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kam, dass ein geringer Kaffeekonsum das Schlaganfall-Risiko sowie das für Koronare Herzkrankheit und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verringern könne. Außerdem hatten Wissenschaftler in groß angelegten Untersuchungen in der Vergangenheit festgestellt, dass der regelmäßige Genuss von Kaffee vor Typ-II-Diabetes schützen kann. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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