Schröpfen

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Schröpfen ist eine Reiztherapie und gehört zu den Ausleitungsverfahren. Schröpfen bedeutet, dass durch eine Sogwirkung auf der Haut Blut angesaugt wird, um die Haut besser zu durchbluten oder das Blut durch feine Schnitte in der Haut abzusaugen. Das Wort Schröpfen stammt von dem mittelhochdeutschen Wort „Schrepfen“ ab.


Je nachdem, welche Beschwerden behandelt werden sollen, wird diese alte Therapieform blutig, unblutig oder als Massage angewandt. Schröpfen ist heute vor allem in Naturheilpraxen und in der Traditionellen Chinesischen Medizin zuhause und wird dort bei den verschiedensten Erkrankungen eingesetzt.

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Schröpfen kann gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. (Bild: apops/fotolia.de)

Hinweis: Die Wirkung dieser Heilmethode ist bisher nur teilweise wissenschaftlich belegt. Sie gehört aus Sicht der Schulmedizin daher zur alternativen Medizin und beruht hauptsächlich auf Erfahrungen. Entscheiden Sie gegebenenfalls nach Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer behandelnden Ärztin, ob Schröpfen sich bei Ihren Beschwerden zur alleinigen oder begleitenden Anwendung eignet.

Schröpfen – ein kurzer Überblick

Die wichtigsten Fakten zum Thema Schröpfen vermittelt Ihnen unser Kurzüberblick.

  • Definition: Schröpfen ist eine Reiztherapie und gehört zu den Ausleitungsverfahren. Schröpfen bedeutet, Blut dass durch eine Sogwirkung auf der Haut Blut angesaugt wird, um die Haut besser zu durchbluten (trockenes Schröpfen) oder das Blut durch feine Schnitte in der Haut abzusaugen (blutiges Schröpfen).
  • Wirkung: Schröpfen regt die Durchblutung im betroffenen Gewebe an und hat dort eine entzündungshemmende, heilungsfördernde und gewebeentspannende Wirkung. Außerdem soll es eine immunstimulierende Wirkung haben und die Mikrozirkulation von Blut und Lymphe verbessern.
  • Durchführung: Benutzt wird ein sogenanntes Schröpfglas, welches unter Vakuum stehend auf die Haut aufgebracht wird, so dass der entstehende Unterdruck die Haut ansaugt. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut an der zu behandelnden Stelle vorher angeritzt, sodass beim Ansaugen der Haut Blut austritt.
  • Allgemeine Einsatzbereiche: Eine Schröpfbehandlung kann zum Beispiel bei Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule, niedrigem Blutdruck (Hypotonie), Bluthochdruck (Hypertonie), Kopfschmerzen, Ohrensausen beziehungsweise Tinnitus, Regelschmerzen, Verstopfung, Schulter-Arm-Syndrom, Problemen im Bereich von Magen, Leber und Galle zum Einsatz kommen. Je nach Art und Ursache der Beschwerden wird dann entschieden, welche Anwendungsform des Schröpfens (trocken, blutig oder Massage) am besten geeignet ist.
  • Anwendungsgebiete blutiges Schröpfen: Blutiges Schröpfen wird bei sogenannten „Füllezuständen“ angewandt; hier soll ein angestauter Druck abgeleitet werden. Dazu zählen rote Gelosen (Verhärtungen im Unterhaut- und Muskelgewebe), Bluthochdruck, Verspannungen im Nackenbereich oder chronische Rückenschmerzen.
  • Anwendungsgebiete unblutiges Schröpfen: Schröpfen ist zum Beispiel hilfreich bei Kniegelenksarthrose, Karpaltunnelsyndrom, chronischen Rücken- sowie Nackenbeschwerden. Hier konnte eine Schmerzlinderung bei behandelten Patientinnen und Patienten beobachtet werden.
  • Schröpfmassage: Die Schröpfmassage ist eine Weiterentwicklung des trockenen oder unblutigen Schröpfens. Sie wird vor allem bei Muskelverspannungen in Bereichen mit verminderter Durchblutung eingesetzt. Gerade bei Schmerzen im Nacken-, Brust- und Lendenwirbelbereich soll diese Massageform Erleichterung bringen.
  • Nebenwirkungen: Mögliche Nebenwirkungen sind Blutergüsse beziehungsweise blaue Flecken, die jedoch normalerweise harmlos sind und nach einigen Tagen wieder verschwinden. Außerdem kann es beim blutigen Schröpfen durch Anwendungsfehler zu Entzündungen und Narbenbildung kommen. Je nach Methode kann es durch Anwendungsfehler auch Hautverbrennungen geben.
  • Kontraindikationen: Während der Schwangerschaft sollte von einer Schröpfbehandlung abgesehen werden. Blutiges Schröpfen sollte bei Kindern nicht durchgeführt werden. Geschröpft werden sollte nicht auf Muttermalen, Krampfadern, im Bereich von Venenentzündungen, auf Verletzungen, Hautausschlägen, Warzen, Sonnenbrand, bei akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals und bei Gerinnungsstörungen.
  • Hinweis: Da die Schröpfbehandlung insgesamt noch nicht ausreichend erforscht ist und nur wenige Studien zu dieser Behandlungsmethode existieren, kann sie bei schweren und länger andauernden Beschwerden nicht als ausreichende Behandlung angesehen werden. Daher ist eine vorherige Abklärung durch Hausärztin oder Hausarzt notwendig.

Geschichtlicher Rückblick

Das Schröpfen ist eine uralte Therapiemethode, die bis auf das Jahr 3300 vor Christus zurückgeht. Als Hinweis darauf gilt ein historisches mesopotamisches Ärztesiegel, auf dem eine Schröpfglocke abgebildet ist. Schröpfen ist älter als der Aderlass und die Blutegeltherapie und wurde schon früh in Indien, Ägypten und Griechenland umfassend genutzt. In Griechenland war dem Schröpfen sogar ein eigener Gott namens Telesphorus gewidmet; die Schröpfglocke wurde hier zum Emblem des Arztes. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Schröpfen ebenfalls als Heilmethode lange bekannt und wird bis heute angewendet.

Auch der griechische Arzt Hippokrates (460 – 377 vor Christus) wandte das Schröpfen an. In der Zeit um 30 vor bis circa 38 nach Christus arbeiteten in Italien vor allem heilkundige Laien mit Schröpfköpfen, um Eiterungen oder Blutstauungen zu behandeln. Immer mehr Bader und Steinschneider setzten diese Methode – vor allem die blutige Variante – im Übermaß ein, wodurch das Schröpfen in Verruf geriet.

Im 16. Jahrhundert erfuhr die blutige Schröpfkunst einen Aufschwung. Der deutsche Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (1762 – 1836) schätzte diese Therapieform sehr und bezeichnete sie als äußerst wirksames Hautreinigungsmittel, das seiner Meinung nach viel zu sehr vernachlässigt wurde. Er behandelte damit außerdem Erkrankungen der Ohren, Augen, Leber, des Brustfells (Pleura), des Bewegungsapparates und Vieles mehr. Im 19. und 20. Jahrhundert war das Schröpfen bereits auf der ganzen Welt bekannt.

Wirkung

Die speziellen Schröpfgläser werden unter Vakuum stehend auf die Haut gebracht. Die dadurch ausgelöste Saugwirkung regt die Durchblutung in dem betroffenen Gewebe an.

Schröpfen gehört zu den sogenannten Reiztherapien und soll nicht nur im behandelten Hautgebiet wirken, sondern über Nervenbahnen auch auf bestimmte Organe und somit auf den gesamten Organismus. Dem Schröpfen wird auch eine immunstimulierende Wirkung nachgesagt. Außerdem soll die Mikrozirkulation von Blut und Lymphe verbessert und der Muskeltonus reduziert werden.

Eine entzündungshemmende und gewebeentspannende Wirkung konnte in Versuchen von der Physiologin und Akupunkteurin Helene Langevin nachgewiesen werden, ebenso eine vermehrte Produktion chemischer Botenstoffe, die die Heilung fördern.

Geschröpft wird blutig, trocken oder in Form einer Schröpfmassage. In den Anfängen wurde nur auf der erkrankten Stelle geschröpft. Später beschreibt der griechische Arzt Galenos von Pergamon (129 – 201 nach Christus) die Anwendung der Schröpfgläser auf Körperstellen, die weiter entfernt vom eigentlichen Krankheitsgeschehen liegen. Auf diese Art werden auch die inneren Organe erreicht und behandelt, wie zum Beispiel Magen, Leber oder Nieren. Dies basiert auf den Erkenntnissen des Neurologen Sir Henry Head (1861–1940), wonach bestimmte Hautareale (sogenannte „Headsche Zonen“) über Nervenverbindungen mit bestimmten Organen verbunden sind.

Es gibt einzelne wissenschaftliche Studien, welche die Wirksamkeit des Schröpfens belegen: Forscher beobachteten eine stärkere Schmerzlinderung bei geschröpften Patientinnen und Patienten im Vergleich zu nicht behandelten Probandinnen und Probanden. Eine solche Wirksamkeit ließ sich zum Beispiel bei der Kniegelenksarthrose, beim Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk sowie bei chronischen Rückenbeschwerden und Beschwerden im Schulter-Nackenbereich nachweisen.

Durchführung

Für das Schröpfen werden unterschiedlich große Schröpfgläser verwendet. Um ein Vakuum zu erzeugen, wurde (wird) beim traditionellen Schröpfen hochprozentiger Alkohol im Glas verschwenkt und angezündet. Anschließend muss das Schröpfglas sofort auf die Haut gebracht werden, sodass der Unterdruck die Haut ansaugen kann. Diese Methode wird heutzutage nicht mehr so oft eingesetzt.

Einfacher ist der Gebrauch von Schröpfgläsern, die mit einem Gummiball versehen sind. Diese Gefäße aus Glas oder Kunststoff werden auf das zu behandelnde Areal aufgebracht. Vor dem Aufbringen auf die Haut wird der Gummiball zusammengedrückt. Beim Loslassen des Gummiballs saugt sich das Glas sich auf der Haut fest.

Manche Therapeuten und Therapeutinnen arbeiten mit einer elektrischen Vakuumpumpe, mit der auch eine Schröpfmassage möglich ist. So wird auch die Gefahr einer Verbrennung ausgeschlossen.

Blutiges Schröpfen

Das blutige Schröpfen ist die Weiterentwicklung einer uralten Methode, bei der die Haut angeritzt und anschließend mit dem Mund ausgesaugt wurde. Später wurden dafür Tierhörner benutzt. Erst nachdem das Glas erfunden war, kamen Schröpfgläser zum Einsatz.

Blutiges Schröpfen wird bei sogenannten „Füllezuständen“ angewandt. Das bedeutet, dass ein angestauter Druck abgeleitet werden soll. Dies äußert sich in einer sogenannten roten („heißen“) Gelose (Verhärtung im Unterhaut- und Muskelgewebe). Dies ist eine Gewebeaufquellung, die heiß, prallelastisch und schmerzhaft ist. Meist tritt sie im Rahmen einer akuten Erkrankung auf. Besteht eine Gelose schon länger, ändert sie in der Regel ihren Zustand und wird zu einer weißen („kalten“) Gelose. Beim blutigen Schröpfen steigern sich Blut- und Lymphfluss, Spannungszustände in der glatten Muskulatur sollen abnehmen, der Stoffwechsel soll verbessert werden und der Schmerz so abnehmen. Eine Studie zeigte gute Ergebnisse bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen.

Der Ablauf des blutigen Schröpfens ist folgendermaßen: Die Haut wird zuerst desinfiziert, anschließend angeritzt. Danach wird der Schröpfkopf aufgebracht. Für das Anritzen verwenden die Therapeuten und Therapeutinnen meist einen sogenannten „Schröpfschnepper“. Mit diesem Instrument kann die Haut an mehreren Stellen gleichzeitig eingeritzt werden. Das Schröpfglas wird auf das „eröffnete“ Areal aufgebracht und damit das Blut aufgefangen. In einer Sitzung kann an mehreren Stellen geschröpft werden. Der Therapeut oder die Therapeutin beobachtet den Vorgang sehr genau und beendet diesen sofort, sobald kein Blut mehr fließt. Die Menge des Blutes hat nichts mit der Wirkung zu tun. Schon ein paar Tropfen können ausreichen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Nach dem Schröpfen wird die Haut erneut gereinigt und mit einem Pflaster abgedeckt. Der Vorgang kann nach ein paar Tagen wiederholt werden.

Die roten Gelosen, bei denen diese Methode zur Anwendung kommt, entstehen aus Sicht der ganzheitlichen Medizin durch Fülle, die ins Stauen geraten ist, zum Beispiel bei Bluthochdruck oder Verspannungen im Nackenbereich. Das blutige Schröpfen wird heutzutage nicht mehr so oft angewandt, da sich die Stellen entzünden und Narben entstehen können. Eine penible Hygiene ist bei dieser Form des Schröpfens daher äußerst wichtig.

Unblutiges oder trockenes Schröpfen

Trockenes beziehungsweise unblutiges Schröpfen wird bei weißen („kalten, leeren“) Gelosen angewandt. Dies sind kalte, blasse, aber schmerzhafte Zonen, in denen die Durchblutung vermindert ist. Man erkennt sie auch daran, dass bei einer Massage das Gewebe sich farblich kaum verändert, also keine rötliche Farbe bekommt.

Beim trockenen oder unblutigen Schröpfen wird die Durchblutung angeregt, der Lymphfluss soll gesteigert werden, das behandelte Gebiet durchwärmt, der Stoffwechsel stimuliert, Giftstoffe sollen abtransportiert und Schmerzen so reduziert werden.

Beim trockenen oder unblutigen Schröpfen muss die Haut nicht desinfiziert werden. Der Schröpfkopf saugt sich durch das Drücken des mit dem Glas verbundenen Gummiballs auf der Haut an. Bei der schon etwas veralteten Methode, bei der die Gläser mit hochprozentigem Alkohol ausgespült, dann angezündet und sofort auf die Haut gebracht werden, ist Vorsicht geboten, damit keine Verbrennungen entstehen.

Wie lange die Schröpfgläser auf der Haut bleiben, hängt von der zu Grunde liegenden Erkrankung ab. Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt zehn bis zwanzig Minuten. Meist entstehen durch den Saugvorgang blaue Flecken. Die Häufigkeit des Schröpfens ist abhängig von der individuellen Situation des Patienten oder der Patientin. Im Normalfall wird ein- bis zweimal pro Woche behandelt.

Schröpfgläser werden auf die Haut aufgebracht.
Beim Schröpfen können durch das Ansaugen der Haut Blutergüsse entstehen, die aber meist harmlos sind. (Bild: kamonrat/fotolia.com)

Schröpfmassage

Die Schröpfmassage ist eine Weiterentwicklung des trockenen oder unblutigen Schröpfens. Sie wird vor allem bei Muskelverspannungen in Bereichen mit verminderter Durchblutung eingesetzt. Gerade bei Schmerzen im Nacken oder im Brust- und Lendenwirbelbereich bringt diese Massageform häufig Erleichterung.

Zuerst wird auf den zu massierenden Bereich ein durchblutungsförderndes Öl aufgetragen. Für die Schröpfmassage wird ein spezielles Schröpfglas mit Gummiball und abgerundetem Rand verwendet. Dies ist in den unterschiedlichsten Größen erhältlich. Das Glas saugt sich an und nun folgen sanfte Bewegungen auf der Haut. Löst sich der Schröpfkopf, so wird er einfach wieder fixiert und die Massage fortgesetzt.

Zu beachten ist, dass das Glas niemals auf Knochen aufgebracht wird. Im Bereich der Halswirbelsäule ist eine Schröpfmassage nicht angebracht, da dieser Bereich sehr empfindlich reagiert. Hier reichen Streichungen mit dem gewölbten Glasrand völlig aus. Am besten sind Kunststoffgläser geeignet, da diese nicht zu Bruch gehen, falls sie sich einmal schnell lösen sollten.

Einsatzbereiche

Vor dem Schröpfen wird zuerst überlegt, welche Schröpfmethode sich am besten zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden eignet: blutig, trocken/unblutig oder Massage. Die Einsatzbereiche sind vielfältig. Eine Schröpfbehandlung kann zum Beispiel bei Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule, niedrigem Blutdruck (Hypotonie), Bluthochdruck (Hypertonie), Kopfschmerzen, Ohrensausen beziehungsweise Tinnitus, Regelschmerzen, Verstopfung, Schulter-Arm-Syndrom, Problemen im Bereich von Magen, Leber oder Galle zum Einsatz kommen.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen sind Blutergüsse, die jedoch normalerweise harmlos sind und nach einigen Tagen wieder verschwinden.

Bei der heute nur noch selten angewandten Methode des Schröpfens, bei der die Gläser vor dem Aufbringen auf die Haut kurz angezündet werden, kann es zu Verbrennungen kommen. Dies geschieht jedoch nur bei fehlerhafter, unvorsichtiger Handhabung des Behandlers oder der Behandlerin.

Kontraindikationen

Wie bei allen Behandlungsformen existieren auch für das Schröpfen einige Kontraindikationen. So ist bei Schwangeren generell von jeder Schröpfbehandlung abzusehen. Blutiges Schröpfen ist bei Kindern kontraindiziert.

Geschröpft werden sollte nicht auf Muttermalen, Krampfadern, im Bereich von Venenentzündungen, auf Verletzungen, Hautausschlägen, Warzen, Sonnenbrand, bei akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals und bei Gerinnungsstörungen.

Schröpfen ist nicht zur Selbstbehandlung gedacht, sondern gehört in die Hände entsprechend medizinisch ausgebildeter Personen wie einer Ärztin oder eines Arztes, einer Heilpraktikerin oder eines Heilpraktikers beziehungsweise einer Physiotherapeutin oder eines Physiotherapeuten.

Kosten

Da die Methode wissenschaftlich bisher nicht ausreichend durch Studien belegt und daher von der Schulmedizin nicht vollständig anerkannt ist, werden die Kosten dafür normalerweise nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Schröpfbehandlung muss deshalb in der Regel privat gezahlt werden. Heilpraktikerzusatzversicherungen tragen jedoch häufig die Kosten im Rahmen der Übernahme einer Heilpraktiker-Sitzung. (sw, dk, kh)

Autor:
Susanne Waschke
Quellen:
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Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.