Kehlkopfentzündung
Kehlkopfentzündung - Laryngitis
Wenn Sie unter Heiserkeit, ständigem Räuspern und einem Kloß im Hals leiden, dann könnte es sich um eine Kehlkopfentzündung handeln. Im Rahmen dieser kann es zum totalen Versagen der Stimme kommen. Deswegen ist die Kehlkopfentzündung gerade bei Menschen in Sprechberufen gefürchtet.
Kehlkopfentzündung:
Kehlkopfentzündung
Synonyme
Symptome bei Kehlkopfentzündung
Ursachen von Kehlkopfentzündung
Hausmittel bei Kehlkopfentzündung
Naturheilkunde bei Kehlkopfentzündung
Synonyme
Kehlkopfentzündung, Entzündung des Kehlkopfes, Laryngitis, Entzündung der Kehlkopfschleimhaut, Virus- Laryngitis, bakterielle Laryngitis, Larynx Entzündung, chronische Laryngitis, akute Laryngitis, Triggerband am Hals, Zylinderdistorsion am Hals, Kontinuumdistorsion am Kehlkopf, Larynx- CD.
Symptome bei Kehlkopfentzündung
Hauptsymptome sind meist Husten und Heiserkeit. Wie eingangs erwähnt kann es zu einem Kloßgefühl im Hals mit Räusperzwang kommen. Da es sich um eine Entzündung handelt, kann auch Fieber auftreten. Die Einschränkung der Stimme kann soweit gehen, dass es zur Stimmlosigkeit kommen kann. Auch kann die Atmung beeinträchtigt sein und dadurch Angst auftreten. Bei Kleinkindern kann es zum sogenannten Pseudokrupp kommen.
Ursachen von Kehlkopfentzündung
Oftmals handelt es sich um Viren, die die akute Laryngitis, wie medizinisch die Kehlkopfentzündung genannt wird, auslösen. Dies kann dadurch bedingt sein, dass die Stimme, mit ihrem organischen Ursprung am Kehlkopf, bei Menschen mit Sprechberufen gereizt oder durch Infekte aus der Umgebung massiv belastet ist. Als ein gewichtiger Faktor in der Entstehung der chronischen Form gilt Rauchen oder die ständige Einatmung von Zigarettenrauch oder Feinstaub.
Eine Reizung kann auch von Reflux ausgehen und wenn die Speiseröhre ständig gereizt ist. Eine chronische Kehlkopfentzündung sollte immer beobachtet werden, da chronische Entzündungen Reizungen darstellen, die schneller zur Bildung von ungehemmtem Zellwachstum neigen. Eine vermehrte Mundatmung aufgrund einer mangelhaften Nasenatmung kann für eine nur mangelhaft angewärmte und angefeuchtete Atemluft sorgen, die dauerhaft die oberen Atemwege reizt und für eine Entzündung sorgen kann.
Hausmittel bei Kehlkopfentzündung
Wichtige Maßnahmen bei einer Kehlkopfentzündung sind zunächst einmal ein Sprechverbot (soweit möglich) und die Vermeidung von reizenden Inhalationsstoffen (Tabakrauch, Gase, Dämpfe, Staub, trockene Heizungsluft) sowie Bettruhe bei Erkältungssymptomen mit Fieber. Eine akute Laryngitis ist grundsätzlich gut mit Inhalationen anzugehen. Ein altbewährtes Hausmittel bei Kehlkopfentzündung ist das Trinken von Salbeitee. Wenn sich nach einigen Tagen nicht eine deutliche Verbesserung einstellt oder wenn grundsätzlich Atembeschwerden auftreten, ist eine umgehende Konsultation eines Arztes geboten. Denn eine nicht ausgeheilte Laryngitis kann chronisch werden.
Naturheilkunde bei Kehlkopfentzündung
In den manuellen Methoden der Naturheilkunde wie der Osteopathie oder dem Rolfing wird über die akut betroffene Halsregion hinaus nach Ursachen und Behandlungsansätzen geschaut. Ob es sich um regionale Verklebungen in den Zwischenräumen (Faszien) handelt, die eventuell einen Stau verursachen oder ob es Zusammenhänge mit der Körperstatik gibt.
Verklebungen und Verdrehungen dieses Bindegewebes stellen aus Sicht nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) zum Beispiel eine mögliche Ursache und gleichzeitig den zu wählenden Behandlungsansatz dar. Die Betroffenen beschreiben in diesem Fall mit mehreren Fingern eine Linie neben dem Kehlkopf, die als Triggerband bezeichnet und mit dem Daumen vom FDM- Therapeuten behandelt wird. Da die nicht ausgeheilte akute Kehlkopfentzündung chronisch werden kann, ist vor allem bei Menschen in „Sprechberufen“ eine Atem- und Stimmtherapie angeraten, bei der ein ökonomischer Einsatz von Stimme, Sprache und Atemluft trainiert wird. Darüber hinaus können schleimlösende Medikamente oder Kräuter den Hustenreiz vermindern. Inhalationen mit pflanzlichen Zusätzen oder Kochsalz befeuchten die Schleimhäute und fördern die Ausheilung der Entzündung. (tf)