Kapuzinerkresse – Anbau, Anwendung, Wirkung und Rezepte

Kapuzinerkresse – bunt, gesund und Blume der Liebe

Die Kapuzinerkresse vereint guten Geschmack, schöne Blüten und Heilkraft, gedeiht auch im Schatten, auf dem Balkon wie im Garten und braucht kaum Pflege. Sie lässt sich leicht anpflanzen und hält Fressfeinde wie Insekten und Schnecken ab. Alles in allem also eine Traumpflanze für den Kräutergarten. Hier die wichtigsten Fakten:

  • Kapuzinerkresse enthält Senfölglykoside, die Entzündungen hemmen und gegen Bakterien, Pilze und Viren wirken.
  • Dazu schmeckt die Pflanze sehr gut und fast alle Teile sind essbar.
  • Als stark rankende Pflanze eignet sich die Kapuzinerkresse außerdem bestens, um Garagen, Hinterhöfe, Balkone oder Hauswände zu begrünen und sie bringt ästhetisch ansprechende Blüten hervor.

Inhaltsstoffe

Kapuzinerkresse enthält Eisen, Kalium, Magnesium, Schwefel und Phosphor sowie Vitamin C. Damit passt sie zu einer gesunden Ernährung. Ihr scharfer Geschmack zeigt weiterhin die vorhandenen Senfölglykoside. Diese dienen dazu, Mikroben abzuhalten, welche die Pflanze schädigen und wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren. Das hilft auch Menschen, die die Pflanze verzehren: Senfölglykoside wirken gegen Staphylokokken, Kolibakterien und sogar gegen Grippeviren. In Umschlägen auf der Haut regen sie die Durchblutung an. Die Glykoside werden vom Körper in Enzyme umgewandelt, und diese Benzylsenföle reizen das Gewebe. Kapuzinerkresse wirkt als natürliches Antibiotikum, ohne dass bisher eine Resistenzbildung festgestellt werden konnte.

Die Kapuzinerkresse vereint guten Geschmack, schöne Blüten und Heilkraft – sie enthält Senfölglykoside, die Entzündungen hemmen und gegen Bakterien, Pilze und Viren wirken. (Bild: hcast/fotolia.com)

Senfölglykoside

Senfölglykoside sind chemische Verbindungen, die Stickstoff und Schwefel enthalten, welche aus Aminosäuren gebildet werden. Es handelt sich um sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sorgen für den typischen Geschmack von Rettich, Senf, Meerrettich, Kohl und Kapuzinerkresse – scharf und bitter zugleich. Senfölglykoside wirken in hohem Ausmaß gegen Bakterien. Diese Stoffe, gewonnen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich, dienen in der Medizin dazu, Atemwegserkrankungen und Harnwegsinfekten vorzubeugen. Außerdem hemmen sie Entzündungen. In Mitteleuropa kommen diese Stoffe ursprünglich nur in Kreuzblütlern vor, zu denen Kapuzinerkresse nicht gehört. Mit anderen Worten: Der Geschmack von Kapuzinerkresse erinnert zwar ein wenig an hiesige Senfsorten, die Pflanzen sind aber nicht näher miteinander verwandt. Das in der Kapuzinerkresse vorhandene Senfölglykosid Glucotropaeolin (GTL) kommt ansonsten in Gartenkresse, Knoblauchranke, Meerrettichbaum und Maca vor.

Heilwirkung

Äußerlich aufgetragen hilft Kapuzinerkresse gegen entzündete Atemwege, Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis und Infektionen der Harnwege, verbessert das Heilen von Wunden, lindert Verdauungsprobleme und wirkt gegen leichte Hautverletzungen, Hautausschläge und Akne.

Warum Kapuzinerkresse?

Die Pflanzen stammen ursprünglich aus Südamerika. Die Inkas nutzten sie als Heilkraut und legten die Blätter auf Wunden, um die Heilung voranzutreiben. Die spanischen Eroberer brachten sie nach Europa. Hier erhielt die Kapuzinerkresse ihren Namen, weil die Blütenkelche an die Kapuzen der Kapuzinermönche erinnerten. Diese Assoziation führte auch zu Namen wie Pfaffenkapp, Mönchskapüzchen oder Kapuzinerli. Salatblume und Salatkresse zeigen, dass sie seit ihrer Ankunft in der Alten Welt als Nahrung genutzt wurden.

Die Blütenkelche erinnern an die Kapuzen der Kapuzinermönche, diese Assoziation führte auch zu Namen wie Pfaffenkapp, Mönchskapüzchen oder Kapuzinerli. (Bild: Dariusz Kopestynski/fotolia.com)

Die „Blume der Liebe“

Benzylisothiocyanat mindert die Toleranz gegenüber Alkohol. Zwar sollten Sie es deshalb vermeiden, die Pflanze zu sich zu nehmen und zugleich Alkohol zu trinken, aber diese Enthemmung führte in der Vergangenheit gerade dazu, dass Kapuzinerkresse als Aphrodisiakum galt – als Flor de Amor oder „Blume der Liebe“. Gut für die allgemeine Gesundheit, dass diese einst beliebte Wirkung der Kapuzinerkresse heute fast vergessen ist.

Mittel gegen Skorbut

Populär wurde die Pflanze im 19. Jahrhundert. Ärzte wussten inzwischen, dass die „Seefahrerkrankheit“ Skorbut an einem Mangel an Vitamin C lag. Das enthält das südamerikanische Kraut in Mengen. Die Samen lassen sich einfach lagern, und Kapuzinerpresse lässt sich mit der richtigen Erde auch gut auf Schiffen ziehen, ebenso in den Wohnblocks der Armen, unter deren Bewohnern der Vitaminmangel weit verbreitet war. 1958 entdeckte schließlich ein Dr. Winter, dass die Benzylsenföle in Blüten und Blättern ein Mittel gegen infizierte Harn- wie Atemwege sind.

Tee gegen Erkältung

Kapuzinerkresse lässt sich vielfältig zu Heilzwecken einsetzen. Ein bewährtes Hausmittel ist ein Tee der getrockneten Blätter gegen Erkältung. Diese werden zerrieben und circa zwei Teelöffel davon heißem Wasser zugesetzt. Das zieht dann zehn Minuten, und wir trinken den Tee während einer Erkältung zwei- bis dreimal täglich. Um einer Erkältung vorzubeugen, können Sie regelmäßig frische Blätter und Blüten der Pflanze essen.

Weitere Anwendungen

Kapuzinerkresse lässt sich auch ausgezeichnet roh verzehren. Als Arznei können Sie zudem eine Tinktur herstellen aus 100 Gramm frischen Kräutern, die sie in circa 400 Milliliter klarem Schnaps einlegen. Die Mischung verschließen Sie fest in einem Glas und lassen alles zehn Tage ruhen. Dann seihen Sie die Flüssigkeit ab. Bei Verdauungsproblemen, Entzündungen der Atemwege und anderen inneren Beschwerden können Erwachsene dreimal täglich drei Tropfen nehmen.

Wie erkenne ich Kapuzinerkresse?

Kapuzinerkresse lässt sich durch ihre runden Blätter einfach erkennen. Die Blattspreite haben die Form von Schilden und sind gespalten wie die Finger einer Hand, Botaniker nennen das gelappt. Diese Blätter fallen im Spätsommer ab, und an den ausufernden Ranken treten Blüten in gelb, orange bis dunkelrot hervor, die für eine Heilpflanze fast zu schön wirken. Kapuzinerkresse klettert oder kriecht, je nachdem, welche Möglichkeiten sich für die Ranken bieten. Bei entsprechenden Zäunen, Metallbögen, Mauern, Bäumen oder Hauswänden können die Pflanzen bis zu drei Meter in die Höhe wachsen.

Kapuzinerkresse lässt sich durch ihre runden Blätter leicht erkennen. An den ausufernden Ranken treten Blüten in gelb, orange bis dunkelrot hervor. (Bild: shiro2mashiro/fotolia.com)

Welche Arten sind verbreitet?

Circa acht der rund neunzig Arten der Kapuzinerkresse sind als Zierpflanzen kultiviert, aber vor allem die Große Kapuzinerkresse insbesondere als Heil- und Nahrungskraut. Ihre jungen Blätter würzen Salate, die Blüten dekorieren Suppen, Salate und Hauptgerichte, die geschlossenen Knospen lassen sich in Essig oder Salz einlegen. In Südamerika spielt die Knollige Kapuzinerkresse eine Rolle als Nahrungsmittel, in Europa findet sie sich eher selten.

Anbau

Wenn Sie als Hobbygärtner beginnen, ist die Kapuzinerkresse eine ideale Anfängerpflanze, denn sie stellt kaum Ansprüche. Sie mag Sonne, nimmt aber auch mit Halbschatten oder sogar Schatten vorlieb, allerdings wuchert sie dann nicht so stark. Sie mag weniger sandige und trockene Böden, doch eine Schicht Hauskompost hilft darüber leicht hinweg.

Ein Dunkelkeimer

Kapuzinerkresse ist ein Dunkelkeimer, Sie drücken die Samen circa 2 cm tief in die Erde. Schnell zeigen sich die Ergebnisse: Bereits nach ein bis zwei Wochen erscheinen die ersten Keimblätter, und wenige Wochen später sehen Sie eine Fülle von Ranken. Sie können die Samen auch ab März auf der Fensterbank großziehen – normale Gartenerde reicht.

Feuchtigkeit, keine Nässe

Kapuzinerkresse braucht keine Wassermengen, diese können sogar die Blüten schädigen. Trockenheit und Staunässe gefallen ihr beide nicht, der Boden sollte immer leicht feucht sein. Verzichten Sie auf Dünger, es sei denn, der Boden ist extrem mager. Dann reicht Kompost aus. Durch ihre großen Blätter verdunstet die Kapuzinerkresse im Sommer viel Wasser. In Deutschland ist das dank der Gewitter gewöhnlich kaum ein Problem, bei längerer Trockenheit sollten Sie aber frühmorgens oder abends wässern. Gießen Sie nicht über die Blätter, sondern in Bodennähe.

Kleiner Tipp: Die wilde Kapuzinerkresse wächst im Uferbereich von Bächen in steinigem Umfeld. Falls Sie also keine Zeit zum Gießen haben, zum Beispiel, weil ihr Garten getrennt von ihrer Wohnung liegt, können Sie die Kapuzinerkresse auch im Umfeld eines Gartenteichs oder Sumpfbeetes ansiedeln. Dies bietet sich auch ästhetisch an, wenn Sie dieses Feuchtgebiet neu angelegt haben und nicht auf Teichfolie blicken wollen: In wenigen Wochen bedeckt eine Schicht aus Blättern die Neuanlage. Sogar noch besser ist es, Sie siedeln die Pflanze direkt am Wasseranschluss ihres Gartens oder Hinterhofs an und schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe: Gartenschlauch und Wasserhahn sind selten ästhetisch angenehm – die Kapuzinerkresse profitiert jetzt erstens vom Wasser, das automatisch abfließt, wenn Sie die Gießkanne füllen, zweitens bedeckt es den technischen Teil des Gartens mit einer grün-bunten Decke. Mit einfachen Weichenstellungen sehen Sie sich von Anfang Juni bis September einer Blütenpracht gegenüber, die fast zu schade ist, um sie abzupflücken. In Deutschland, nicht in ihrer Heimat, ist die Kapuzinerkresse einjährig, da die Pflanze keinen Frost übersteht. Im Gemüsebeet ist sie ein guter Nachbar für alle Kohlsorten.

Sichtschutz

Da Kapuzinerkresse schnell wächst und ein dichtes Laub bildet, eignet sie sich vorzüglich als Sichtschutz und füllt schnell Rankhilfen sowohl in der Höhe wie in der Breite aus. Sie ist auch bestens geeignet, um kahle Balkongitter in einen Minidschungel zu verwandeln und schmückt Gartentore ebenso wie Pavillons. Kapuzinerkresse ist ein Geheimtipp für Hochbeete. Egal, ob diese aus Totholz, Metall, Brettern oder Plastik bestehen, die Rankenpflanze bedeckt bald den Rahmen und ist ebenso eine Küchenpflanze wie das Gemüse im Beet selbst. Für die Ertragszone sorgen Sie somit für eine optimale Nutzung und gutes Aussehen zugleich. Am besten eignen sich engmaschige Ranknetze, die stehende Rechtecke bilden statt Quadrate. Die Jungtriebe ziehen sich gut an Bambusstäben und Ästen in die Höhe. Die Ranken sind dünn, die Pflanze saftig und weich ohne verholzende Struktur – deshalb braucht sie Unterstützung durch Bindematerial, am besten elastische Schnüre.

Da Kapuzinerkresse schnell wächst und ein dichtes Laub bildet, eignet sie sich vorzüglich als Sichtschutz und füllt schnell Rankhilfen sowohl in der Höhe wie in der Breite aus. (Bild: were/fotolia.com)

Schädlinge

Kapuzinerkresse verfügt zwar über ein effektives Arsenal an „Waffen“ gegen schädliche Mikroorganismen, doch die schwarzen Blattläuse machen ihr zu schaffen. Mittel gegen diese Störenfriede sind Marienkäferlarven, Florfliegen und Brennnesselsud. Manche Gärtner siedeln die üppig wachsende Kapuzinerkresse sogar als Fangpflanze für Blattläuse an. Statt auf diverse, zum Teil empfindlichere Pflanzen, konzentrieren sich die Massen der Fresser dann auf der Kapuzinerkresse und lassen sich einfach abstreifen.

Kochen mit Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse ist ebenso Nahrung wie Gewürz – der Geschmack ist pfeffrig. Deshalb empfiehlt sich Kapuzinerkresse nicht als Hauptzutat von Salaten oder Suppen, sondern als „i-Tüpfelchen“. Dann verfeinert sie Quarks, Joghurts und Dipps, gibt Suppen und Saucen das gewisse Etwas und bereichert fade Rohkostsalate.

Wildkräutersalat

In der Naturküche ist Kapuzinerkresse ein Star im Wildkräutersalat. Sie lässt sich zum Beispiel gut kombinieren mit Giersch, Mangold, Spinat, Feldsalat, Tomaten, Gurken und Kürbissen. Die Würze passt ausgezeichnet zu Nudeln, Kartoffeln, Topinambur und Reis. Wenig verbreitet ist ein Blütenpotpourri auf so einem Wildkräutersalat. Dazu können Sie neben den Blüten der Kapuzinerkresse die Blüten von Löwenzahn, Gänseblümchen und Margeriten nehmen und als Basis zum Beispiel Giersch, Löwenzahnblätter (dann brauchen Sie Süßstoff im Dressing), Ampfer, rohen Mangold oder Spinat. Benutzen Sie Blüten des Löwenzahns, müssen Sie diese im April sammeln und einfrieren – wenn die Kapuzinerkresse blüht, sind die Pusteblumen längst in alle Winde verweht.

Ungewöhnlich, aber lecker ist ein Salat aus Mango, Minze und Kapuzinerkresse. Dafür schneiden Sie die Mango in Würfel und rupfen von Minze und Kresse die Blätter ab, rühren ein Dressing aus ein wenig Pflanzenöl und Balsamico an, gießen es über die Mangowürfel und streuen die Blätter darüber. Auch ein Tomatensalat gewinnt mit Kapuzinerkresse. Dazu schneiden Sie mehrere Tomaten in Viertel, eine Salatgurke in Würfel und eine Frühlingszwiebel in Scheiben. Verwenden Sie keine gewöhnliche Zwiebel, denn die Schärfe der Kapuzinerkresse und die der Zwiebel sind zusammen zu viel des Guten. Sie vermengen Tomate, Gurke und Frühlingszwiebel, streuen die Blätter der Kapuzinerkresse darüber und runden alles mit einem Öl-Balsamico-Dressing ab. Das Rezept funktioniert auch mit Blüten der Kapuzinerkresse, wobei gelbe und orange Blüten optisch sehr gut mit dem Rot der Tomaten und dem Grün der Gurke harmonieren.

Kapuzinerkresse lässt sich auf vielseitige Art in der Naturküche verwenden, zum Beispiel als Salat. (Bild: juliedeshaies/fotolia.com)

Kräuterbutter und Rührei

Kräuterbutter mit Kapuzinerkresse ist ebenso eine gelungene Abwechslung. Lassen Sie dafür eine Packung Butter warm werden, am besten im Wasserbad, und streuen Sie die zerkleinerten Blätter oder Blüten hinein. Sie können auch andere Küchenkräuter hinzufügen: Petersilie und Schnittlauch passen. Kapuzinerkresse eignet sich bestens für Rührei und generell für Eierspeisen (wie Omeletts), für Aufläufe, Lachs und Forelle, für Geflügel und Wildgerichte.

Brot

Brote mit Kapuzinerkresse: Dieses Heilkraut macht sich bestens auf einer kalten Platte mit belegten Broten. Klassisch können Sie statt der üblichen Petersilie die Blätter der Kapuzinerkresse über Brötchenhälften mit hart gekochten Eier streuen oder aber die Blätter in eine Mayonnaise geben, die Sie auf gekochter Putenbrust platzieren.

Pesto

Sie können auch ein Pesto herstellen, indem Sie die zerkleinerten Blätter mit Knoblauch, Parmesan und Pinienkernen mischen, Olivenöl hinzugeben, alles im Mixer pürieren und in einem Glas verschließen. Varianten sind ein Pesto mit Kapuzinerkresse, Giersch und Walnüssen sowie Pesto mit Kapuzinerkresse und Basilikum oder Pesto mit Kapuzinerkresse und getrockneten Tomaten.

Kartoffelsalat

Eine gesunde Alternative zum mayonnaiselastigen Kartoffelsalat ist eine leichte Version mit Kapuzinerkresse. Hier kochen Sie Pellkartoffeln bis diese weich werden, schälen Sie dann und schneiden Sie in Scheiben. Aus Essig und Öl bereiten Sie ein Dressing zu und würzen dieses mit Salz und Kapuzinerkresse. Sie können auch Paprika- wie Tomatenwürfel, Gurkenstückchen oder gekochte Kürbisbällchen hinzugeben.

Suppe

Für eine Suppe können Sie zum Beispiel junge Brennnesselblätter, Kartoffeln, Möhren und Giersch aufkochen, in die fertige Suppe Kapuzinerkresse geben und alles im Mixer pürieren. Bei Suppen mit Kapuzinerkresse sind die Möglichkeiten immens: Sie können als Grundlage Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Linsen oder Kichererbsen nehmen, als zusätzliche Würze Liebstöckel, Petersilie oder Majoran. Grundsätzlich kochen Sie alles mitsamt der Kapuzinerkresse auf und pürieren es danach im Mixer.

Bei Suppen mit Kapuzinerkresse sind die Möglichkeiten immens: Sie können als Grundlage Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Linsen oder Kichererbsen nehmen. (Bild: irottlaender/fotolia.com)

Wer sollte auf Kapuzinerkresse verzichten?

Senföle – und damit alle Pflanzen, die sie enthalten – sind zu scharf für Säuglinge und Kleinkinder. Wenn Sie unter Magen- und Darmgeschwüren sowie Magenentzündungen leiden, ist Kapuzinerkresse ebenfalls nicht geeignet.(Dr. Utz Anhalt)