Hausmittel gegen Migräne

Eine Schläfenmasage mit Pfefferminzöl kann genau so wirksam sein wie ein Schmerzmittel. (Bild: kazmulka/fotolia.com)
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Migräne auf natürliche Weise selbst behandeln

Dieser Artikel zeigt auf, welche Hausmittel der Naturheilkunde bei Migräne helfen können. Migräne ist durch massive, oft einseitige Kopfschmerzen, gekennzeichnet, die attackenförmig auftreten und mit weiteren Symptomen wie Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit verbunden sind. Die Schmerzen sind für viele Betroffene nur noch im Bett, in einem abgedunkelten und kühlen Zimmer einigermaßen zu ertragen.

Die Behandlung der äußerst unangenehmen Erkrankung gestaltet sich nicht einfach, da schier unzählige Auslöser mit ihrem Auftreten in Verbindung gebracht werden. Einige Hausmittel, zur richtigen Zeit angewandt, sind jedoch einen Versuch wert, um die Schmerzen zu lindern oder im besten Fall erst gar nicht entstehen zu lassen.

Bei Hausmitteln kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an

Eine Migräne sollte unbedingt von einem Arzt diagnostiziert werden, um andere Kopfschmerzformen oder Krankheiten davon abzugrenzen. Es existieren einige Hausmittel gegen Migräne – diese müssen jedoch zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden, um einen Effekt zu erzielen. Am besten werden sie eingenommen, wenn die Betroffenen merken, dass sich ein Anfall anbahnt, aber noch keine Schmerzen verspüren. Ist dieser Punkt überschritten, helfen hingegen meist nur noch entsprechende Schmerzmittel in richtiger Dosierung. Begleitend können Hausmittel gegen Kopfschmerzen aber zur jeder Zeit etwas Linderung bringen.

Um ihre Wirkung entfalten zu können, müssen die Hausmittel gegen Migräne möglichst frühzeitig eingesetzt werden. (Bild: psdesign1/fotolia.com)
Um ihre Wirkung entfalten zu können, müssen die Hausmittel gegen Migräne möglichst frühzeitig eingesetzt werden. (Bild: psdesign1/fotolia.com)

Wichtig: Immer ausreichend Flüssigkeit aufnehmen

Für Migräniker ist es besonders wichtig, immer ausreichend zu trinken. Dies gilt nicht nur, wenn Kopfschmerzen im Anmarsch sind, sondern generell, damit sich im Körper erst gar keine Schlackenstoffe anhäufen können.

Empfehlenswert ist neben Wasser zum Beispiel der Rotbuschtee, denn dieser kann, angereichert mit Gewürznelken und schluckweise getrunken, Kopfschmerzen lindern. Noch besser eignet sich der Tee als Präventions-Maßnahme, wenn die ersten Anzeichen darauf hindeuten, dass sich eine Attacke anbahnt. Weitere Heiltees, die bei Migräne helfen können, sind Aufgüsse mit Weidenrinde und Pestwurz. Auch davon sollte getrunken werden, wenn noch keine Schmerzen da sind, aber schon eine Vorahnung besteht, dass die nächste Attacke im Anmarsch ist.

Natürliche Hilfe durch Wasseranwendungen und Heilerde

Heilerde ist bekannt für die Einnahme bei Durchfall. Die gesunde Erde bindet Gifte und ermöglicht die Ausscheidung auf ganz natürliche Art und Weise. Bei einer Migräne-Veranlagung ist dies eine einfach Möglichkeit, Gifte aus dem Körper zu schleusen. Dazu wird die Heilerde über einen längeren Zeitpunkt hinweg eingenommen. Wer den sandigen Geschmack nicht mag, kann problemlos zu Kapseln greifen.

Solange die Schmerzen gering sind und sich die Betroffenen noch in der Senkrechten befinden, sind aus dem Bereich der Hydrotherapie Wechselduschen, Wasser- und Tau-Treten (oder Schnee) und/oder ein kaltes Armbad hilfreich. Konnte der Anfall nicht verhindert werden, lindern kühle Auflagen mit Heilerdepaste (vermischt mit ein paar Tropfen ätherischem Pfefferminzöl) die Schmerzen.

Ist von beidem nichts im Haushalt vorhanden, helfen in kaltem Wasser getränkte Auflagen oder ein Kühlpack, wobei letzterer niemals direkt auf die Haut aufgebracht werden sollte. Die Kühlquelle wird in ein Tuch eingewickelt und auf den Nacken bzw. die Stirn gelegt. Länger als fünfzehn Minuten sollte eine Kältetherapie nicht dauern, sie kann jedoch nach einer Pause von zwanzig Minuten mehrmals wiederholt werden.

Eine Schläfenmasage mit Pfefferminzöl kann genau so wirksam sein wie ein Schmerzmittel. (Bild: kazmulka/fotolia.com)
Eine Schläfenmasage mit Pfefferminzöl kann genau so wirksam sein wie ein Schmerzmittel. (Bild: kazmulka/fotolia.com)

Aromatherapie

Häufig wird in der Alternativmedizin bei gelegentlich auftretenden Migräne-Anfällen eine Aromatherapie empfohlen. Hier werden bestimmte Duftessenzen eingesetzt, die eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem haben und dadurch beruhigend, entspannend und erfrischend wirken können. Zur Linderung der Kopfschmerzen hat sich vor allem Pfefferminzöl bewährt, das lokal an den schmerzhaften Stellen der Stirn und der Schläfen aufgetragen wird. Dieses stimuliert die Kälte- und Druckrezeptoren, wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur und fördert die Durchblutung.

Achtung: Wer die Kopfschmerzen mit Pfefferminzöl natürlich therapieren möchte, sollte jedoch reines ätherisches Öl nie in purer Form direkt auf die Haut geben, da es schnell zu Hautreizungen kommen kann. In der Apotheke, Drogerie etc. gibt es verschiedene, fertig gemischte Produkte, die wirksam und zugleich sicher in der Anwendung sind. Alternativ kann eine zehnprozentige Pfefferminzlösung mit wenig Aufwand selbst hergestellt werden.

Pfefferminzöl selbst herstellen:

  • Mischen Sie 20 Tropfen Pfefferminze mit 10 ml Trägeröl (Jojoba-, Mandel-, Olivenöl o.ä.)
  • Tragen Sie die Mixtur auf Stirn und Schläfen auf und massieren Sie diese mit kreisenden Bewegungen sanft ein
  • Bei Bedarf wiederholen Sie die Anwendung nach 15 Minuten

Vanille und Ingwer lindern Migräne-Kopfschmerzen

Vanilleextrakt ist bekannt als natürliches Hausmittel bei Kopfschmerzen und daher bei Migräne einen Versuch wert. Ein Teelöffel reiner Extrakt wird mit circa zweihundert Milliliter Wasser oder Tee vermischt und schluckweise getrunken. Die Wirkung der Vanille ist nicht erforscht, Betroffene berichten jedoch immer wieder von positiven Effekten.

Die Wunderknolle Ingwer hilft gegen Krankheiten und hat sich unter anderem als Hausmittel gegen Übelkeit und Erkältungen bewährt. Es kann bei Kopfschmerzen helfen oder diese – wenn rechtzeitig eingenommen – sogar verhindern. Dafür wird ein Zentimeter der geschälten Wurzel auf einer Gemüsereibe zerkleinert und mit einem Fruchtsaft gemischt getrunken. Wer das Feuer des Ingwers so richtig mag, kann das Stück auch kauen.

Geriebener Ingwer kann bei rechtzeitiger Einnahme ein wirkungsvolles Mittel gegen Kopfschmerzen sein. (Bild: M.studio/fotolia.com)
Geriebener Ingwer kann bei rechtzeitiger Einnahme ein wirkungsvolles Mittel gegen Kopfschmerzen sein. (Bild: M.studio/fotolia.com)

Das Aspirin der Natur: Silberweidentee

Ein alt-bekanntes Hausmittel aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde ist ein Tee mit Silberweide. Diese zählt zu den gehört zu den bewährten schmerzstillenden und entzündungshemmenden Mitteln und gilt als „natürliches Aspirin“. Für die Behandlung der Beschwerden kommt die Rinde der Silberweide zum Einsatz, welche für diesen Zweck im Frühjahr von den Zweigen geschält wird.

Rezept für einen Anti-Migräne-Tee mit Silberweide:

  1. Mischen sie 1 TL Rinde (aus der Apotheke) mit einem Viertelliter kaltem Wasser
  2. Bringen Sie das Ganze zum Kochen
  3. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen den Tee 5 Minuten ziehen
  4. Seihen Sie die Rinde ab und trinken Sie täglich 2 bis 4 Tassen davon

Ursachen der Migräne

Mediziner und die Wissenschaft sind bis heute nicht sicher, welches die tatsächlichen Ursachen für Migräne sind. Diese Kopfschmerzart existierte wahrscheinlich schon lange vor Christus. Damals erschien sie eher als etwas Angst einflößendes Unheimliches. So wurden dafür Geister verantwortlich gemacht, die sich buchstäblich im Inneren des Gehirns niedergelassen hatten. Als Therapie wurden Gebete, Opfergaben und im schlimmsten Fall Maßnahmen wie das Durchbohren des Schädels angewandt, um die bösen Geister wieder los zu werden.

Erst circa 600 vor Christus wurde klar, dass Kopfschmerzen nicht unbedingt etwas Mystisches sind, sondern reale Ursachen haben. So vertrat zum Beispiel der bekannte griechische Arzt Hippokrates ungefähr 400 vor Christus die Theorie, Migräne entstehe durch giftige Substanzen aus der Leber. Er behandelte dies mit Blutegeln.

Später, im siebzehnten Jahrhundert, kam der britische Arzt Thomas Willis zu dem Schluss, dass die Ursache für Migräne Durchblutungsstörungen sind. Auch Edward Liveings vertritt in seinem Buch, das 1873 veröffentlicht wurde, die selbe Theorie, wobei er später noch eine zweite Ursache publizierte, und zwar Migräne aufgrund von sogenannten „Nervengewittern“.

Migräneforscher haben festgestellt, dass die Ursache für diese spezielle Kopfschmerzart ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren ist. Die Veranlagung zu Migräne kann vererbt werden. Die Betroffenen nehmen Reize intensiver wahr. Demnach existieren die verschiedensten Auslöser, die einen solchen Anfall initiieren. Die Nervenzellen produzieren in der Folge eine Unmenge an Botenstoffen, wobei vor allem der Neurotransmitter Serotonin im Mittelpunkt steht, welcher die Blutgefäße verengt. Der Körper hat im Anschluss daran das Bestreben, dieses Zuviel an Botenstoffen loszuwerden, wodurch relativ plötzlich zu wenig Serotonin vorhanden ist. Die Gefäße werden daraufhin weit und durchlässig für gewebefeindliche Stoffe, die – ausgelöst durch die Freisetzung von Eiweißstoffen an den Gefäßen – kleine Entzündungen verursachen.

Aufgrund der Entzündungen wird die Schmerzempfindlichkeit immer größer und es entsteht der pochende Druckschmerz, den Betroffene verspüren. Der Körper arbeitet in vollem Maße gegen die Entzündung an, was mitunter bis zu drei Tage dauern kann. Ist der Schmerz dann weg, tritt endlich Entspannung ein.

Die Migräne ist dementsprechend eine neurobiologisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns, bei der die Hirnhaut und alle beteiligten Blutgefäße reagieren. Hinzu kommt die erbliche Veranlagung. Ein Anfall bedeutet eine Fehlfunktion des Schmerzregulationssystems im Migränezentrum, das sich im Hirnstamm befindet. Auch ist hier von einer Überaktivität der Nervenzellen im Hirnstamm die Rede.

Auslöser für einen Migräne-Anfall

Innere sowie äußere Faktoren sind im Zusammenhang mit der Veranlagung in der Lage, eine Attacke auszulösen. Hausmittel können dann helfen, wenn die Betroffenen den richtigen Zeitpunkt kennen, das heißt, wenn sie genau spüren, wann ein Anfall im Anmarsch ist.

Auslöser für die unerträglichen Kopfschmerzen können ein gestörter Schlaf- und Wachrhythmus, ein ungeregelter Tagesablauf, Reizüberflutung, Unterzuckerung durch Nahrungsentzug, Hormonstörungen und Stress sein. Hinzu kommen äußere Reize wie Licht, Lärm und Gerüche. Starke Emotionen wie Trauer, Freude oder Angst können einen Migräneanfall auslösen. Nahrungsmittel wie zum Beispiel Schokolade, Käse, Zitrusfrüchte und Rotwein werden ebenfalls zu den potentiellen Migräne-Auslösern gezählt.

Weitere mögliche Trigger-Faktoren sind ein einsetzender Wetterwechsel und das Wetterphänomen Föhn sowie bestimmte Medikament, Medikamente, die Nitroverbindungen enthalten. Bei Frauen wurde festgestellt, dass diese häufig zyklusbedingt Migräne bekommen. Dies hängt mit dem Botenstoff Serotonin zusammen, dessen Spiegel kurz vor Einsetzten der Periode absinkt.

Die vier Phasen des Migräneanfalls

Ein Migräneanfall besteht aus vier Phasen, und zwar aus Vorphase, Auraphase, Kopfschmerzphase und Rückbildungsphase.

Circa dreißig Prozent der Migräniker leiden unter der Vorphase. Diese kündigt Tage bis Stunden vorher den Anfall durch verschiedenartige Symptome an. Dazu gehören eine Überempfindlichkeit der Sinne, Stimmungslabilität, Müdigkeit oder gesteigerte Aktivität, Appetitlosigkeit oder aber Heißhunger auf Süßes, massives Gähnen, Licht- und Geschmacksempfindlichkeit.

Nach der Vorphase haben zwischen zehn und fünfzehn Prozent der Patienten eine sogenannte Auraphase, die circa eine Stunde dauert und dann in den eigentlichen Schmerzanfall übergeht. Aurasymptome sind neurologischer Art und zwar in Form von Augenflimmern, Blitze sehen, Gesichtsfeldausfällen und Empfindungsstörungen, wie zum Beispiel Taubheit oder ein Kribbeln in den Gliedern.

Nach der Aura beginnt die Kopfschmerzphase, die ebenso ohne Vorankündigung einsetzen kann. Bei manchen Patienten treten anfangs Schmerzen im Nacken auf, die sich dann immer mehr auf eine Kopfseite konzentrieren, bei anderen wiederum ist der Schmerz schon anfangs unilateral. Jede Bewegung verschlimmert die Schmerzen, so dass die Betroffenen eine ruhige Lage in einem abgedunkelten Raum, frei von Lärm und Gerüchen, aufsuchen. Begleitet werden die pulsierenden Schmerzen durch Appetitlosigkeit, Lichtscheue, Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen.

Danach setzt die Rückbildungsphase ein. Die Schmerzen nehmen immer mehr ab. Die Patienten sind müde und brauchen viel Schlaf. Häufig setzt nach Abklingen der Symptome eine Harnflut ein. Dies ist eine ganz natürliche Ausscheidungsfunktion des Körpers, um das abzugeben, was sich während des Anfalls angereichert hat.

Eine Migräneattacke dauert zwischen vier Stunden und drei Tagen. Diese können sich regelmäßig wiederholen, leider auch in kürzeren Abständen, oder aber auch Monate und noch länger ausbleiben.

Diffuse Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit bei Kindern können auf eine spezielle Migräne-Form hinweisen. (Bild: Tanja/fotolia.com)
Diffuse Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit bei Kindern können auf eine spezielle Migräne-Form hinweisen. (Bild: Tanja/fotolia.com)

Bauchmigräne bei Kindern

Eine besondere Migräneart ist die Bauchmigräne der Kinder. Hier werden die Kopfschmerzen in den Bauch projiziert, wodurch diffuse Bauchschmerzen, in Verbindung mit Appetitlosigkeit, Übelkeit und Gesichtsblässe einher gehen. Diese Schmerzen sind sehr schwer der Erkrankung zuzuordnen. Es ist jedoch häufig so, dass daraus bei betroffenen Kindern später eine ganz „normale“ Migräne entsteht.

Prävention: Der Migräne wirksam vorbeugen

Migräniker sollten unbedingt Prävention betreiben. Dazu gehören regelmäßige Entschlackungstage- oder wochen. Auf keinen Fall ist hier auf Nahrung zu verzichten. Dies könnte unter Umständen einen Migräneanfall auslösen. Wichtig ist jedoch eine gesunde Ernährung, die auch nach dem Entschlacken weitergeführt wird. Dazu zählt viel frisches Obst, auch in Form von selbstgepressten Obstsäften. Einzelne oder mehrere aufeinander folgende Tage, an denen von Früh bis Mittag nur Obst verzehrt wird, kurbeln die Ausscheidung an. Gemüse wird generell nicht roh verzehrt, sondern stets blanchiert oder leicht angedünstet. Am Abend nach 18.00 Uhr sollte gar keine Rohkost mehr verzehrt werden, damit Darm und Leber entlastet werden. Tierisches und Zucker werden generell drastisch reduziert.

Als Entschlackungstee ist eine Mischung aus Brennnessel und Löwenzahn zu empfehlen, der dreimal am Tag, über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen, getrunken wird. Dieser Tee kann auch gut mit Pestwurzkraut angereichert werden, das dafür bekannt ist, Migräneanfälle zu minimieren. Das Entschlacken wird zusätzlich durch regelmäßige Wechselduschen, Bürstenmassagen, und Saunagänge unterstützt.

Alkohol und Nikotin sollten unbedingt gemieden oder zumindest massiv reduziert werden. Ratsam ist es, den Kaffeekonsum einzuschränken. Tägliches Bewegen an der frischen Luft gehört ebenso zu den möglichen Präventionsmaßnahmen. Wer bisher noch keinen Sport getrieben hat, sollte mit Spaziergängen beginnen, deren Intensität mit der Zeit sukzessive gesteigert wird. Regelmäßige Bewegung ist für jeden wichtig, doch gerade Migränepatienten sollten unbedingt auf ausreichend körperliche Aktivitäten achten. Im Gegenzug dazu ist auch Entspannung und Ruhe nötig, um Stress und Verspannungen abzubauen. Entspannungstechniken zum Stressabbau wie Meditation, autogenes Training oder Yoga helfen dabei.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich bei Migränepatienten meist zu wenig Magnesium im Blut befindet. Auch dieser Mangel könnte einen Migräneanfall auslösen. Nahrungsmittel mit einem Anteil des lebenswichtigen Minerals wie Vollkornprodukte, Bananen, Milchprodukte und Soja, entfalten demnach eine präventive Wirkung. Wenn dies nicht ausreicht ist eventuell an ein geeignetes Nahrungsergänzungsmittel zu denken, um den Magnesiummangel auszugleichen.

Zusammenfassung

Migräne ist eine Erkrankung, bei der massive Kopfschmerzen anfallartig auftreten. Sie ist vererbbar und wird meist durch bestimmte, ganz individuelle Auslöser, verursacht. Ein regelmäßiger Tagesablauf, genügend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Entspannungsübungen und eine gesunde ausgewogene Ernährung mit vielen basischen Lebensmitteln, sind die Grundpfeiler, um die Migräne in den Griff zu bekommen. Meist leiden die Patienten so sehr, dass sie hochdosierte Schmerzmittel einnehmen müssen. Doch diese sind in der Regel und vor allem bei Dauergebrauch nicht ohne Nebenwirkungen. Hausmittel bei Migräne sind nebenwirkungsfrei und können, wenn rechtzeitig eingesetzt, durchaus Hilfe bringen. (sw, nr; aktualisiert am 30.8.2016)

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