Gelbe Zunge, gelber Zungenbelag

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Nina Reese
Eine gelb belegte Zunge bzw. gelber Zungenbelag kann viele mögliche Ursachen haben und steht nicht immer symptomatisch für eine Erkrankung, sondern kann auch durch mangelnde Mundhygiene, eine schlechte Ernährung oder in vielen Fällen durch starkes Rauchen verursacht werden. Dennoch kann ein gelblicher Belag ebenso ein Hinweis auf eine Entzündung oder Erkrankung wie zum Beispiel eine Pilzinfektion, vergrößerte Hämorrhoiden oder eine chronische Gastritis sein – dementsprechend ist hier eine genaue Abklärung der Ursache besonders wichtig.

Inhaltsverzeichnis

Funktionen von Zungenbelag
Symptomatik und Ursachen
Gestörte Darmflora
Pilzinfektion
Schwarze Haarzunge
Chronische Magenentzündung
Entzündung der Leber
Vergrößerte Hämorrhoiden
Behandlungsoptionen bei gelbem Zungenbelag
Naturheilkunde bei Gelber Zunge

Funktionen von Zungenbelag

Die Zunge ist ein länglicher, von Schleimhaut überzogener Muskel im Mund, der das Kauen, Schmecken und Lecken ermöglicht und zudem neben den Zähnen eine zentrale Rolle bei der Sprachbildung einnimmt. Auf der dicken Zungenschleimhaut befinden sich sogenannte „Papillen“, womit kleine warzenförmige Erhebungen gemeint sind, über die verschiedene Geschmacksrichtungen wie salzig, sauer, bitter oder süß wahrgenommen werden. Während die gesunde Zunge eine blass rote Farbe und einen dünnen weißen Belag aufweist, wird jegliche sichtbare Ablagerung auf der Zungenschleimhaut als „belegte Zunge“ bzw. „Zungenbelag“ bezeichnet, der in unterschiedlichen Farben und Konsistenzen auftreten kann. In den meisten Fällen bestehen Beläge auf der Zunge aus alten Zellen, Nahrungsresten und ungefährlichen Keimen und werden im Normalfall beim Essen oder im Rahmen der täglichen Mundhygiene „abgetragen“.

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Mit Lutschpastillen kann der Zungenbelag oft kurzfristig beseitigt werden, doch sollten die eigentlichen Ursachen ermittelt werden. (Bild: Dieter Schütz/pixelio.de)

Dementsprechend sind die Beläge meistens harmlos und bedürfen keiner Therapie – doch der „Abtragungs-Effekt“ kann in manchen Situationen auch ausbleiben, zum Beispiel, wenn sich im Rahmen einer Fastenkur über einen längeren Zeitraum nur flüssig ernährt wird oder eine mangelhafte Mundhygiene vorliegt. Darüber hinaus zeigt sich eine belegte Zunge aber auch bei bestimmten Erkrankungen, Entzündungen, Infekten oder Vergiftungen, wobei der Belag eine unterschiedliche Färbung haben kann und dadurch dem Arzt als erstes Anzeichen für eine mögliche Erkrankung dient.

Symptomatik und Ursachen

Ein gelber Zungenbelag kann verschiedene Ursachen haben, dabei sollte berücksichtigt werden, dass die gelbe Farbe häufig auch nur sehr schwach oder in Kombination mit anderen Farben auftreten kann.

Gestörte Darmflora

In vielen Fällen ist eine gestörte Darmflora die Ursache für einen gelben Zungenbelag, das heißt, es befinden sich entweder zu wenig oder zu viele Darmbakterien im Darm, einzelne Bakterienstämme haben die anderen Darmbakterien verdrängt oder die Funktion der vorhandenen Darmbakterien ist insgesamt fehlerhaft. Dabei gibt es viele Faktoren, die zu einer gestörten Darmflora führen können, so zum Beispiel eine ungesunde Ernährung mit zu viel Eiweiß und Fett, Infektionen (zum Beispiel durch Erreger aus der Gattung der Streptokokken, Pilze und Amöben), aber auch verschiedene Medikamente, zum Beispiel Antibiotika, Cortison sowie die Anti-Baby-Pille. Neben einem gelben Zungenbelag können Anzeichen für eine gestörte Darmflora außerdem Aufstoßen, Blähungen, Darmkrämpfe oder Koliken sowie übel riechender Stuhl sein. Wird auf diese Symptome nicht entsprechend reagiert, können sich unter Umständen schwere chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, oder im schlimmsten Fall sogar Darmkrebs entwickeln.

Pilzinfektion

Eine leicht gelblich belegte Zunge – häufig begleitet durch ein pelziges Gefühl im Mund – kann auch auf eine Pilzinfektion hindeuten, die normalerweise durch den Hefepilz „Candida albicans“ ausgelöst wird und auch als „Soor“, „Candidose“ oder bei Babys als „Windelpilz“ bezeichnet wird. Candida albicans ist häufig auch auf gesunder Haut oder Schleimhaut zu finden, unter bestimmten Bedingungen kommt es jedoch zu einer Vermehrung der Pilze und dadurch zur Entzündung der Haut oder Schleimhaut. Auslöser können hier zum Beispiel Diabetes mellitus oder eine Schwangerschaft sein, ebenso aber auch eine allgemeine Abwehrschwäche und die Einnahme von Antibiotika oder Glucocorticoiden.

Schwarze Haarzunge

Eine weitere Ursache von gelbem Zungenbelag kann die sogenannte „schwarze Haarzunge“ (Nigritis linguae oder Lingua villosa nigra) sein, einer Veränderung der Zungenoberfläche, die bei etwa 3% der Bevölkerung auftritt. Ausgelöst wird die Nigritis linguae durch die Verlängerung bestimmter Papillen der Zunge, wodurch sich ein haariger und meist dunkler Belag auf dem hinteren Teil des Zungenrückens bildet. Dabei nehmen die stark vergrößerten Zungen-Papillen die Färbung der jeweils verzehrten Lebensmittel an, sodass die Zunge intensiv gelb, rot, schwarz, blau, oder grün wirken kann. Beschwerden treten bei einer schwarzen Haarzunge meist nicht auf, vereinzelnd wird von Geschmacksveränderungen oder einem leichten Juckreiz berichtet. Betroffen sind von dieser Zungenveränderung überwiegend männliche Raucher, als weitere Ursachen gelten zudem unter anderem eine ungenügende Mundhygiene, Medikamente (zum Beispiel Antibiotika, Antimykotika, oder Phenothiazine), chemische Reizstoffe wie Mundwasser oder Desinfektionsmittel sowie Vitamindefizite, darunter der Mangel an Vitamin B.

Chronische Magenentzündung

Ein weiß-gelblicher Belag im mittleren Bereich der Zunge kann auch auf eine chronische Magenentzündung bzw. Magenschleimhautentzündung (Gastritis) hinweisen. Während bei einer akuten Magenschleimhautentzündung häufig Symptome wie Magenschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl auftreten, verläuft die chronische Form oft ohne weitere Symptome und betrifft sehr viele Menschen, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte. Wichtigster Auslöser der chronischen Magenschleimhautentzündung ist eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori, infrage kommen aber auch beispielsweise Medikamente (zum Beispiel Schmerzmittel), wenn diese indirekt die Magenschleimhaut-schützende Schicht zerstören. Ohne Behandlung verläuft die Erkrankung häufig über Jahre hinweg, nichts desto trotz ist eine Therapie unter Umständen sehr wichtig, denn eine chronische Gastritis kann langfristig zu Komplikationen, wie beispielsweise einem Zwölffingerdarm- oder Magengeschwür führen.

Entzündung der Leber

Fällt die Färbung des Zungenbelags hingegen etwas kräftiger gelb aus, oder erscheint eher gelb-bräunlich, kann dies in schwereren Fällen auch auf eine Entzündung der Leber (Hepatitis) hindeuten, die aufgrund der Gelbfärbung von Haut, Schleimhäuten und den weißen Anteilen des Augapfels umgangssprachlich auch als „Gelbsucht“ oder „Gilb“ bezeichnet wird. Eine Leberentzündung kann ihrerseits wiederum verschiedene Ursachen haben, in den meisten Fällen sind es jedoch Viren, Alkohol, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen bei Übergewicht sowie Medikamente und Autoimmunerkrankungen.

Vergrößerte Hämorrhoiden

Aus Sicht der so genannten „Zungendiagnostik“, einer alternativmedizinischen Untersuchungstechnik aus dem Bereich der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM) kann ein gelber Zungenbelag auch auf vergrößerte Hämorrhoiden hinweisen. Vergrößerte Hämorrhoiden entstehen im äußersten Darmabschnitt nahe dem Darmausgang zum Beispiel durch zu starkes Pressen und Nachpressen beim Stuhlgang (beispielsweise bei chronischer Verstopfung) oder eine Druckerhöhung im Bauchraum bei Übergewicht oder anhaltendem Husten.

Auch während einer Schwangerschaft kann es zum Auftreten oder zur Verstärkung von Hämorrhoiden kommen, da auch hier ein erhöhter Druck im Bauchraum besteht und außerdem das Gewebe im Beckenboden gelockert wird. Vergrößerte Hämorrhoiden können in seltenen Fällen völlig unbemerkt bleiben, meistens bereiten sie jedoch Probleme wie starkes Afterjucken, Blutungen, Nässen oder ein Druckgefühl am After – in diesen Fällen wird dann von einem „Hämorrhoidalleiden“ gesprochen.

Behandlungsoptionen bei gelbem Zungenbelag

Da eine gelb belegte Zunge nicht in jedem Fall eine Behandlung erfordert, sollte zunächst genau abgeklärt werden, was die Verfärbung ausgelöst hat und erst dann entsprechend der zugrunde liegenden Ursache therapeutische Maßnahmen ergriffen werden.

Lässt sich der gelbe Zungenbelag in Zusammenhang mit einer Störung der normalen Darmfunktion bringen, so empfiehlt es sich als Erstes, die Ernährung überprüfen zu lassen. Diese sollte ausgewogen, gesund und vor allem vorwiegend „basisch“ sein, das heißt, sie sollte in erster Linie aus Gemüse und Obst bestehen und nur in geringen Teilen aus tierischem Eiweiß. Zudem sollten zuckerhaltige Speisen, Süßigkeiten und Weißmehl in Maßen verzehrt werden. Liegt eine gestörte Darmflora infolge einer Schwächung der körpereigenen Abwehrkräfte vor, gilt es, diese wieder zu stabilisieren, indem der Darm zum Beispiel im Rahmen einer „Darmreinigung“ bzw. „Darmsanierung“ von Medikamentenrückständen und Ablagerungen befreit wird und zudem der Aufbau der Darmflora ganz gezielt in Angriff genommen wird.

Sofern die gelbe Zunge durch eine Pilzinfektion durch den Hefepilz „Candida albicans“ hervorgerufen wurde, lässt sich diese meist mit so genannten „Antimykotika“ (Antipilzmittel) erfolgreich behandeln. Die Dauer der Behandlung richtet sich dabei nach der Schwere der Erkrankung, wobei bei unkomplizierten Infektionen meist 3 bis 4 Tage ausreichen.

Tritt ein gelber Zungenbelag im Zusammenhang mit einer „schwarzen Haarzunge“ auf, so richtet sich die Behandlung nach der Ausprägung der Zungen-Veränderung: In leichten Fällen bewirkt häufig bereits die Umstellung der Ernährung und der Verzicht auf Genussmittel wie Zigaretten, Tee, Kaffee und Alkohol ein Rückgang der Symptome. Als Maßnahme der ersten Wahl gilt zudem die regelmäßige Reinigung des Belags mit einer weichen Zahnbürste oder einem Zungenreiniger sowie eine generell gründliche Mundhygiene mit einer milden Zahnpasta, um Verunreinigungen und die Papillen zu beseitigen und eine erneute Entstehung zu verhindern. Da es sich bei der schwarzen Haarzunge um eine Verhornungsstörung handelt, werden teilweise in entsprechender Verdünnung auch Keratolytika wie Salicylsäure oder Harnstoff lokal angewendet, diese müssen jedoch ärztlich verschrieben werden. Zudem kann auch das Lutschen von Vitamin-C-Tabletten Abhilfe schaffen. Nimmt die schwarze Haarzunge einen schweren oder extrem langen Verlauf, kann auch die chirurgische Entfernung der Papillen unter Lokalanästhesie angezeigt sein.

Sofern eine chronische Gastritis die Ursache einer gelben Zunge ist, ergibt sich die Behandlung aus der Ausprägung der Magenentzündung, in vielen Fällen ist auch gar keine Therapie notwendig. Geht die Entzündung auf eine Infektion mit Helicobacter-Bakterien zurück, wird diese zumeist über einen Zeitraum von sieben Tagen mit Antibiotika behandelt. Darüber hinaus helfen in vielen Fällen Maßnahmen wie eine Ernährungsumstellung, Wärmezufuhr sowie der Verzicht auf Genussmittel wie Kaffee, Alkohol, Tee, Schokolade oder Nikotin, welche die Magenschleimhaut zusätzlich reizen.

Ist eine Entzündung der Leber der Auslöser für einen gelben Zungenbelag, richtet sich die Behandlung nach der Ursache der Hepatitis. Sind beispielsweise Medikamente oder Alkohol die Auslöser, müssen die entsprechenden Stoffe sofort abgesetzt und in Zukunft gemieden werden, bei einer akuten virusbedingten Hepatitis stehen allgemeine Maßnahmen wie Bettruhe und Alkoholverbot im Zentrum der Behandlung. Zur Behandlung einer chronischen Hepatitis B werden hingegen meist antivirale Substanzen (zum Beispiel Lamivudin oder Tenofovir) eingesetzt, eine chronische Hepatitis C wird im Regelfall mittels einer kombinierten Therapie mit pegyliertem Interferon und dem Virostatikum Ribavirin über eine Dauer von 24 bis 48 durchgeführt.

Liegt dem gelben Zungenbelag eine Vergrößerung der Hämorrhoiden zugrunde, helfen bei leichten Beschwerden wie Juckreiz oder Schwellungen meist Salben, Cremes, Zäpfchen, Analtampons oder Sitzbäder aus der Apotheke, die beispielsweise entzündungshemmende, örtlich betäubende oder gefäßverengende Wirkstoffe enthalten. Hier sollte jedoch bedacht werden, dass diese Anwendungen lediglich für kurze Zeit die Symptome lindern können und sich nicht für einen langfristigen Einsatz eignen, da auf diesem Wege die eigentliche Ursache nicht beseitigt wird.

Bei stark vergrößerten Hämorrhoiden kommen verschiedene Therapie-Verfahren infrage, wie zum Beispiel die Sklerosierung (Verödung) und Gummibandligatur, die vor allem in frühen Krankheitsstadien eingesetzt werden. Bei fortgeschrittener Krankheit ist in den meisten Fällen eine Operation notwendig. Generell sollte darüber hinaus bei vergrößerten Hämorrhoiden auf eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und viel Bewegung geachtet werden, um harten Stuhl und damit unnötiges Pressen bei der Darmentleerung zu vermeiden und dadurch weiteren Hämorrhoiden-Problemen vorzubeugen.

Naturheilkunde bei Gelber Zunge

Neben den konventionellen Behandlungsoptionen bietet auch die Naturheilkunde zahlreiche Verfahren, die je nach zugrunde liegender Ursache bei einem gelben Zungenbelag angewendet werden können. So kommt gerade im Bereich des Aufbaus einer gesunden Darmflora häufig die Homöopathie zum Einsatz, indem zum Beispiel Chamomilla Darmkrämpfe lindert oder Natrium sulfuricum bei Blähungen Abhilfe schaffen kann. Auch Schüssler Salze sind hier sinnvoll, um den Darm wieder auszubalancieren (zum Beispiel Salze Nr. 4, Nr. 9 und Nr.10), zudem hilft das Salz Nr. 9 (Natrium phosphoricum) Säuren im Körper zu binden sowie die Nr. 10 (Natrium sulfuricum) die gebundenen Säuren auszuscheiden.

Der Aufbau einer gesunden Darmflora sollte neben einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt auch bei einer Pilzinfektion als Ursache für eine gelbe Zunge im Mittelpunkt stehen, denn beides ist Voraussetzung für ein starkes Immunsystem, welches wiederum eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Candida spielt. Zusätzlich bietet auch hier die Naturheilkunde eine Reihe natürlicher Hilfsmittel wie zum Beispiel Grapefruitkernextrakt, Echinacea, Oregano Öl oder Knoblauch. Hier sollte allerdings bedacht werden, dass die meisten Hilfsmittel gegen Candida Infektionen prinzipiell nicht in zu hohen Mengen eingesetzt werden sollten. Denn eine zu schnelle Abtötung von Candida kann unter Umständen bewirken, dass zu viele giftige Stoffe aus dem Innern der Pilze freigesetzt werden, was wiederum zu Reaktionen wie Kopfschmerzen und Schüttelfrost führen kann.

Auch bei einer chronischen Gastritis kann die Naturheilkunde sinnvoll eingesetzt werden – natürlich entsprechend der jeweiligen Ursache. So können bei Helicobacter-Bakterien zum Beispiel in Kombination basisches Bismut, säureregulierende Mineralstoffe, Vitaminpräparate und Medikamente zur Toxinausleitung eingesetzt werden, zudem eignet sich in einigen Fällen auch eine Milieutherapie mit oder ohne Dunkelfeldmikroskopie als Alternative zu Antibiotika. Darüber hinaus gibt es vielfältige weitere nicht-medikamentöse Verfahren, die beispielsweise zur Linderung von Verdauungsstörungen oder Übelkeit und Erbrechen beitragen, allem voran seien hier Heilpflanzen mit entzündungshemmenden (unter anderem Arnika, Ringelblume, Johanniskraut) und schleimhaltigen (zum Beispiel Malve, Spitzwegerich) Wirkstoffen genannt.

Im Falle von vergrößerten Hämorrhoiden ist das Angebot naturheilkundlicher Verfahren ebenso vielfältig und führt häufig zu einer schnellen Linderung der Beschwerden. Neben ausreichend Bewegung und einer ballaststoffreichen Kost empfiehlt hier beispielsweise die ayurvedische Medizin das Trinken von heißem Wasser (alternativ Hibiskustee) in kleinen Schlucken über eine längere Zeit über den ganzen Tag verteilt. Darüber hinaus werden in der Homöopathie bei vergrößerten Hämorrhoiden je nach Beschwerden insbesondere Arnika, Hamamelis, Sulfur, Aloe und Graphites eingesetzt. Als eine weitere sinnvolle Maßnahme gelten hier Verfahren der Hydrotherapie wie zum Beispiel Vollbäder mit Lavendel sowie lauwarme Sitzbäder mit Kamille, Zypresse, Wacholder oder Scharfgarbe. Eine hohe Wirksamkeit bei vergrößerten Hämorrhoiden wird auch Bädern mit Salz aus dem Toten Meer oder Eichenrinde zugeschrieben, da diese Stoffe über zusammenziehende und gewebefestigende Eigenschaften verfügen. (nr)

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