Durchblutung fördern

Wenn die Durchblutung des Körpers nicht optimal funktioniert, kann sich das in verschiedenen Symptomen äußern. Kalte Füße und Finger sind noch die harmlosesten dieser Beschwerden. Im schlimmsten Fall kann es gefährlich werden. Allerdings gibt es viele einfache Möglichkeiten, die Durchblutung zu fördern.

Wenn die Durchblutung gestört ist

Der menschliche Körper ist vollständig mit Blutgefäßen durchzogen. Die Gefäße, die das Blut vom Herzen wegführen, heißen Arterien oder Schlagadern. Sie transportieren Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen. Die Venen dagegen transportieren das Blut zurück zum Herzen. Sowohl Arterien als auch Venen verzweigen sich sehr stark und bilden ein dichtes Netz aus größeren und kleineren Blutgefäßen. Auf diese Weise kann der gesamte Körper bis in die kleinsten Gewebestrukturen mit Blut versorgt werden.

Der menschliche Körper ist vollständig mit Blutgefäßen durchzogen, die Sauerstoff und Nährstoffe bis in die kleinsten Verzweigungen liefern. (Bild: Snowlemon/fotolia.com)

Das Blut erfüllt verschiedene Aufgaben im Körper:

  • Es befördert den lebensnotwendigen Sauerstoff in die Organe und ins Gewebe.
  • Es transportiert Nährstoffe aus dem Verdauungstrakt in die einzelnen Zellen.
  • Es bringt Hormone an die Stellen des Körpers, an denen sie gebraucht werden.
  • Umgekehrt transportiert das Blut Kohlendioxid, Schadstoffe und Abfallprodukte von den Organen und Zellen zu den Ausscheidungsorganen beziehungsweise zur Lunge.
  • Das Blut transportiert außerdem Stoffe, die für die Immunabwehr und Wundheilung von zentraler Bedeutung sind.

Weiterhin spielt die Durchblutung eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur. Je stärker die Haut durchblutet ist, umso wärmer ist sie. Wenn die Durchblutung gestört ist, werden Teile des Körpers nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das kann zu unangenehmen Symptomen, aber auch zu ernsthaften Gefährdungen führen.

Symptome und Folgen von Durchblutungsstörungen

Leichte Durchblutungsstörungen machen sich häufig durch kalte und blasse Haut bemerkbar, vor allem an den Händen und Füßen. Auch Kribbeln oder leichte Taubheitsgefühle sind möglich. Muskelkrämpfe können ebenfalls auf eine Fehlfunktion hinweisen. Da Durchblutungsstörungen mit der Zeit fortschreiten können, sollten solche Symptome in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

Schwerwiegendere Durchblutungsstörungen äußern sich in Schmerzen, starken Taubheitsgefühlen und Muskelschwäche. Außerdem heilen Wunden nicht mehr so gut und an den betroffenen Stellen – meist an Beinen oder Armen – ist kaum oder gar kein Puls feststellbar. Wenn sich Blutgefäße ganz verschließen, kann es im schlimmsten Fall zum Absterben von Gewebe, zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen. Deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um die Durchblutung zu fördern.

Kalte und kribbelnde Füße oder Hände können auf eine mangelnde Durchblutung hindeuten. (Bild: kei907/fotolia.com)

Akute und chronische Durchblutungsstörungen

Akute Durchblutungsstörungen entstehen zum Beispiel, wenn sich ein Blutgerinnsel in einem Gefäß festsetzt. Es blockiert dann den Blutfluss und verhindert die Durchblutung bestimmter Körperteile. Besondere Gefahr droht, wenn durch einen solchen Gefäßverschluss das Herz oder Teile des Gehirns nicht mehr durchblutet werden. Anzeichen einer akuten Durchblutungsstörung sind zum Beispiel plötzliche Schmerzen, Schwäche, Blässe, Ohnmacht oder Pulslosigkeit. Bei solchen plötzlich auftretenden Beschwerden sollte so schnell wie möglich ein Notarzt informiert werden. Ein akuter Gefäßverschluss ist ein ernsthafter Notfall!

Chronische Durchblutungsstörungen sind weitaus häufiger. Sie entstehen über Jahre hinweg und schreiten langsam fort. Hervorgerufen werden sie meistens durch Blutfette und Abfallprodukte des Körpers, die sich in den Blutgefäßen ablagern und sie verengen. Die häufigste chronische Durchblutungsstörung betrifft vor allem die Arme und Beine und heißt „periphere arterielle Verschlusskrankheit“ (PAVK).

Ursachen für die PAVK und andere Durchblutungsstörungen

Der häufigste Grund für Durchblutungsstörungen ist die sogenannte Arteriosklerose oder auch Arterienverkalkung. Es kommen aber ebenso Entzündungen der Blutgefäße, Verletzungen oder Embolien als Auslöser infrage. Eine Arteriosklerose entsteht über Jahre und Jahrzehnte hinweg und ist in erster Linie eine Folge ungesunder Lebensgewohnheiten. Das sind die Risikofaktoren:

Männer sind häufiger betroffen als Frauen, ältere Menschen häufiger als jüngere.

Faktoren wie Übergewicht, Nikotin und Bewegungsmangel begünstigen Arteriosklerose, die häufigste Ursache von Durchblutungsstörungen. (Bild: T.Den_Team/fotolia.com)

Stadien einer Durchblutungsstörung der Beine

Bei der PAVK verengen sich nach und nach die Arterien, bis die Durchblutung ernsthaft gestört ist. In vielen Fällen sind nicht nur die Gefäße der Beine betroffen, sondern auch die Arme oder die Schlagadern, die zum Hirn oder zum Herzen führen. Wird hier nicht gegengesteuert, droht auf lange Sicht ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

Die Erkrankung wird in vier verschiedene Stadien eingeteilt. Im ersten Stadium sind die Arterien schon verengt, aber es zeigen sich noch keine Symptome. In Stadium 2 treten bei Belastung Schmerzen in den Beinen auf. Der Grund: Wenn die Muskulatur beansprucht wird, zum Beispiel beim Gehen, braucht sie mehr Sauerstoff. Dieser kann durch die verengten Blutgefäße aber nicht mehr in ausreichender Menge geliefert werden. Die Muskeln reagieren darauf mit Schmerz, um den Sauerstoffmangel zu signalisieren. Deshalb müssen die Betroffenen beim Gehen immer wieder stehenbleiben, um die Schmerzen abklingen zu lassen. Weil viele dann so tun, als wollten sie die Auslagen in einem Schaufenster ansehen, nennt man die PAVK auch „Schaufensterkrankheit“.

Im dritten Stadium schmerzen die Beine und Füße nicht nur bei Belastung, sondern auch in Ruhe. Besonders nachts und beim Hochlagern der Beine sind die Schmerzen stark. Im vierten Stadium schließlich heilen Wunden nicht mehr gut. Es entstehen Geschwüre an den Beinen. Schreitet die Krankheit weiter fort, stirbt das Gewebe ab und im schlimmsten Fall droht eine Amputation.

Das Raynaud-Syndrom

Eine andere Form der Durchblutungsstörung ist das sogenannte Raynaud-Syndrom. Die Erkrankung tritt in Schüben auf, in denen einzelne Finger oder Zehen plötzlich nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Es kommt zu weißen und später blauen Fingern. Nach einer Weile löst sich die Engstellung im Blutgefäß wieder und die Finger laufen rot an. Gleichzeitig haben die Betroffenen häufig starke Schmerzen und lang anhaltende Taubheitsgefühle.

Beim Raynaud-Syndrom verblassen Finger und Zehen, wenn sich die Blutgefäße verengen. Anschließend kann oftmals eine Blau- und Rotfärbung beobachtet werden. (Bild: Aleksandr/fotolia.com)

Das Raynaud-Syndrom kommt als eigenständige Erkrankung vor, kann aber auch auf eine andere Krankheit hinweisen. Möglich ist zum Beispiel eine Nervenerkrankung oder eine Autoimmunkrankheit als Grunderkrankung. Risikofaktoren für die Entstehung dieser Durchblutungsstörung sind Stress, Rauchen, bestimmte Medikamente wie die Antibabypille oder Betablocker, Hormonumstellungen und Bewegungsmangel. Die Symptome treten vor allem bei Kälte und Nässe auf. Wer vom Raynaud-Syndrom betroffen ist, sollte daher seine Hände und Füße gut vor Kälte zu schützen.

Behandlungsmethoden bei Durchblutungsstörungen

Wenn die Durchblutung eingeschränkt ist, kommen meist Medikamente zum Einsatz, die den Blutfluss verbessern. Sie reduzieren die Gerinnungsfähigkeit des Blutes, sodass es „flüssiger“ wird und nicht mehr so leicht klumpt. Auf diese Weise entstehen keine neuen Blutgerinnsel, wodurch die Gefäße noch mehr belastet würden. Unter Umständen kommen auch gefäßerweiternde Medikamente in Betracht.

Stark verengte Blutgefäße können mit einem Katheter erweitert werden. Dabei führt der Arzt in einer kleinen Operation einen Ballon in das verstopfte Gefäß ein und dehnt es dort auf, um das Blut wieder besser fließen zu lassen. Ein Netz, der sogenannte Stent, wird eingesetzt und hält das Blutgefäß dauerhaft offen. Auch andere Operationsverfahren kommen in Betracht. Zum Beispiel werden manchmal bestimmte Nerven durchtrennt, die zu Gefäßkrämpfen führen. Es kann auch ein künstlicher „Umweg“, ein sogenannter Bypass, um eine verstopfte Stelle gelegt werden.

Bei der PAVK ist außerdem ein spezielles Gehtraining wichtig. Unter Aufsicht und genauer Anleitung trainieren die Patienten das Gehen, um die Durchblutung anzuregen und die Gehleistung zu verbessern. Auch andere Formen der Bewegungstherapie kommen infrage, zum Beispiel spezielle Gymnastikübungen.

Ein Stent kommt zum Einsatz, wenn Blutgefäße aufgedehnt wurden und ein erneuter Zusammenschluss verhindert werden soll. (Bild: Özgür Güvenç/fotolia.com)

Wichtige Maßnahmen, um die Durchblutung zu fördern

Neben den medizinischen Maßnahmen kann man selbst sehr viel tun, um die Durchblutung zu fördern, auch bei schon bestehenden Durchblutungsstörungen:

  • Das Rauchen aufgeben: Rauchen ist ein erheblicher Risikofaktor für viele schwerwiegende Erkrankungen, nicht nur für Durchblutungsstörungen. Nikotin begünstigt Verengungen und Ablagerungen in den Blutgefäßen. Um schwere Folgen wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden, ist ein Rauchstopp jetzt besonders wichtig.
  • Alkohol reduzieren: Auch regelmäßiger Alkoholkonsum kann die Durchblutung negativ beeinflussen. Deshalb ist es bei Durchblutungsstörungen wichtig, Alkohol deutlich zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten.
  • Koffein reduzieren: Ein Übermaß an Koffein tut der Durchblutung ebenfalls nicht gut. Es empfiehlt sich deshalb, den Konsum an Kaffee, Schwarztee und Cola deutlich einzuschränken.
  • Die Ernährung umstellen: Bei der Entstehung von Durchblutungsstörungen spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle. Mit der Umstellung auf eine gesündere Ernährung schützt man auch die Gefäße. Wichtig ist es, viel Obst und Gemüse zu essen. Fleisch und Fett sollten dagegen nur in kleinen Mengen verzehrt und statt Weißmehl Vollkornprodukte bevorzugt werden. Zucker sollte möglichst weit reduziert werden. Fisch, Nüsse und Olivenöl enthalten gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren – zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren –, die sich positiv auf die Durchblutung auswirken können.
  • Mängel ausgleichen: Bei einer ausgewogenen, gesunden Ernährung tritt nur selten ein Nährstoffmangel auf. Wenn aber ein Mangel an B-Vitaminen, Magnesium, Calcium oder Kalium vermutet wird oder nachgewiesen ist, kann man diesen mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen, um die Durchblutung zu fördern. Wichtig ist hier aber, Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin zu halten.
  • Auf die Trinkmenge achten: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist unerlässlich, damit das Blut möglichst gut verdünnt ist. Zwei Liter pro Tag sollten es mindestens sein, an heißen Tagen und bei sportlicher Betätigung mehr. Besonders gut geeignet sind Wasser, Kräutertee und stark verdünnte Saftschorlen. Softdrinks sollten wegen des hohen Zuckergehalts gemieden werden.
  • Übergewicht abbauen: Übergewicht ist ein großer Risikofaktor für Durchblutungsstörungen. Es geht nämlich häufig mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus und erhöhten Blutfettwerten einher. All diese Faktoren begünstigen eine Arteriosklerose und damit auch Störungen in der Durchblutung. Deshalb empfiehlt es sich, das Übergewicht durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung abzubauen.
  • Sportliche Betätigung: Wer viel sitzt und sich nur wenig bewegt, neigt stärker zu Durchblutungsstörungen. Werden die Muskeln dagegen gefordert, steigt auch die Durchblutung im Muskel selbst und in dem umliegenden Gewebe. Deshalb ist es wichtig, für mehr Bewegung zu sorgen. Welche Sportarten geeignet und möglich sind, sollte in Absprache mit dem Arzt entschieden werden. Das gilt vor allem für Menschen, die lange keinen Sport getrieben haben oder die schon an Durchblutungsstörungen leiden.
  • Bewegter Alltag: Nicht immer muss es gleich ein intensives Training sein. Auch mehr Bewegung im Alltag bringt schon sehr viel. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge oder kurze Lockerungsübungen zwischendurch.
  • Gehtraining: Vor allem regelmäßige Spaziergänge sind wichtig für Menschen mit Durchblutungsstörungen. Wer beim Gehen Schmerzen in den Beinen verspürt, kann ein spezielles Gehtraining absolvieren. Dabei geht man so lange in zügigem Tempo, bis die Schmerzen einsetzen, und macht dann etwa eine Minute Pause. Im Anschluss läuft man zügig weiter und zwar eine etwas kürzere Strecke als zuvor. Idealerweise macht man also seine nächste Pause, kurz bevor der Schmerz eintritt. Auf diese Weise trainiert man am besten täglich eine halbe bis ganze Stunde. Dieses Gehtraining ist vor allem im zweiten Stadium der PAVK sinnvoll. Ab dem dritten Stadium sollte es nicht mehr durchgeführt werden. Jetzt ist Ruhe angezeigt.
  • Spezielle Gymnastikübungen: Mit bestimmten Übungen kann man den Körper dabei unterstützen, Umleitungen um verengte Blutgefäße zu bilden. Dazu gehören zum Beispiel Faustschluss- und Fußrollübungen. Hier braucht es ein bisschen Disziplin: Dreimal täglich sollte das Training jeweils für 20 bis 30 Minuten durchgeführt werden. Genaue Anweisungen können Ärztinnen und Ärzte sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten geben.
  • Behandlung von Grunderkrankungen: Wer unter Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Gicht oder erhöhten Cholesterinwerten leidet, sollte gegen diese Probleme frühzeitig und regelmäßig etwas unternehmen. Je besser diese Grunderkrankungen eingestellt sind, umso geringer ist die Gefahr für die Blutgefäße. Deshalb sollte man regelmäßige Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen beim Arzt wahrnehmen und Medikamente streng nach Vorgaben der Verordnung einnehmen.
  • Schutz vor Kälte: Körperteile, in denen die Durchblutung schon eingeschränkt ist, sollten vor Kälte geschützt werden. Das Tragen von warmen Schuhen und Handschuhen, Thermosohlen oder Handwärmern kann hierzu beitragen. Besonders beim Raynaud-Syndrom ist der Schutz vor Kälte sehr wichtig. Im Zweifel sollte man sich bei kalter und nasser Witterung nur wenig im Freien aufhalten.
  • Erhöhte Schlaflage: Wenn die Beine schlecht durchblutet sind, sollte der Oberkörper beim Schlafen leicht erhöht liegen. Auf diese Weise hilft die Schwerkraft beim Blutfluss mit und die Blutversorgung der Beine verbessert sich.
  • Hände und Füße pflegen: Bei schlechter Durchblutung können leichter schlecht heilende Wunden oder Geschwüre entstehen. Um dem vorzubeugen, pflegt man Hände und Füße besonders gründlich mit reichhaltigen Feuchtigkeitscremes. Außerdem sind bequeme Schuhe und natürliche Materialien für Socken (Baumwolle oder Wolle) und Schuhe (Leder oder Stoff) zu empfehlen. Besonders Diabetiker sollten sehr gut auf ihre Füße achten. Häufig bemerken sie kleine Verletzungen an den Füßen aufgrund von Nervenstörungen nicht. Diese können dann große, schwer heilende Wunden bilden. Der regelmäßige Besuch einer diabetischen Fußpflege ist zu empfehlen.
  • Wechselduschen: Morgendliche Wechselduschen trainieren die Elastizität der Blutgefäße und regen den Kreislauf an. Dazu wechselt man nach dem eigentlichen Reinigen mehrmals zwischen heißem und kaltem Wasser hin und her. Im heißen Wasser weiten sich die Gefäße, im kalten ziehen sie sich wieder zusammen. Wer bisher keine Wechselduschen gemacht oder einen empfindlichen Kreislauf hat, sollte sich langsam an diese Methode herantasten.
  • Saunabesuche: Auch Saunagänge regen die Durchblutung und den Kreislauf an. Allerdings ist vorab ärztliche Rücksprache geboten, wenn man bisher keine oder wenig Saunaerfahrung hat.
  • Bürstenmassagen: Wer die Haut täglich mit einer speziellen Bürste massiert, regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an.
  • Ätherische Öle: Fußbäder mit bestimmten ätherischen Ölen können die Durchblutung anregen. Dazu gehören zum Beispiel Fichte, Tanne, Latschenkiefer oder Rosmarin.
  • Heilpflanzen zur Förderung der Durchblutung: Mehrere Naturheilmittel sollen die Durchblutung anregen. Dazu gehört zum Beispiel der Rosmarin. Er kann nicht nur in Fuß- oder Vollbädern eingesetzt, sondern auch als Tee getrunken werden. Auch Weißdorn und Knoblauch können bei Durchblutungsstörungen helfen.
  • Stress abbauen: Belastung, Hektik und Stress können eine Rolle bei der Entstehung von Durchblutungsstörungen spielen. Es empfiehlt sich deshalb, für ausreichende Ruhepausen und genügend Ausgleich zu sorgen. Besonders wichtig ist erholsamer Schlaf. Auch Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation oder Yoga können zum Stressabbau sehr hilfreich sein.
  • Sanfte Massagen: Eine Massage an Händen und Füßen sorgt einerseits für mehr Entspannung und regt andererseits die Durchblutung an.

Es gibt also viele Methoden und Wege, den Körper bei seiner Regeneration zu unterstützen. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autoren:
Dipl. Geogr. Fabian Peters, Barbara Schindewolf-Lensch
Quellen:
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  • Döbele, Martina: Angehörige pflegen: Ein Ratgeber für die Hauskrankenpflege, Springer, 2007
  • Di Caprio, Giuseppe et al.: "Single-cell measurement of red blood cell oxygen affinity", in: PNAS, Volume 112 (32), August 2015, pnas.rog
  • Hansen, Aruna M.: Gesund älter werden mit den besten Heilpflanzen: Tees, Tinkturen, Präparate & Anwendungen für mehr Lebensenergie, Gräfe und Unzer Verlag, 2017
  • Diehm, Curt: Durchblutungsstörungen: Was hilft bei Erkrankungen der Blutund Lymphgefäße?, Springer-Verlag, 2013
  • Pott, Gerhart: Das metabolische Syndrom: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus mit den Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall Mit einem Geleitwort der Deutschen Herzstiftung, Schattauer Verlag, 2007
  • Go, David; Shubrook, Jay H.: "Primary Raynaud Disease", in: The Journal of the American Osteopathic Association, Vol. 119, 401, June 2019, researchgate.net
  • Block, Werner: Die Durchblutungsstörungen der Gliedmassen, Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2018
  • Kassenärztliche Bundesvereinigung: www.kbv.de (Abruf: 27.06.2019), Kassenärztliche Bundesvereinigung
  • Poeck, Klaus; Hacke, Werner: "Spinale Durchblutungsstörungen", in: Neurologie, Springer-Lehrbuch, 2016
  • Wissenswertes zu Durchblutungsstörungen der Beine: www.lzg-rlp.de (Abruf: 27.06.2019), lzg-rlp.de

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.


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