Die indische Naturheilkunde

Medizinische Pflanzen nutzen wir in unserer Geschichte vermutlich, seit es uns gibt. Menschen bereiteten seit Jahrtausenden viele Pflanzen und Kräuter für ihr Essen zu, und viele davon haben zugleich Heilqualitäten.
Indische Kräutermedizin beruht auf dem traditionellen Medizinsystem von Ayurveda, das in dem Land seit uralten Zeiten praktiziert wird.

Ayurveda bedeutet „Die Wissenschaft des Lebens”, weil das altindische System der Gesundheitsfürsorge sich auf den Menschen und seine Krankheit im gesamten Leben fokussierte. Gesundheit bedeutete für Menschen, dass ihr Organismus gut ausbalanciert war.

Ayurveda: Die indische Heilkunst. (Bild: Floydine/fotolia.com)
Ayurveda: Die indische Heilkunst. (Bild: Floydine/fotolia.com)

Inder benutzen Kräuter nicht nur medizinisch, sondern auch zu spirituellen und religiösen Zwecken. Tulsi, Turmeric, Neem, Banyan, Khejri sind nur einige Namen solcher medizinisch-religiöser Pflanzen. Kräuter waren immer sehr wichtig in Südostasien, aber erst spät akzeptierte auch die westliche Welt ihre Bedeutung und entwickelte ebenfalls ein Kräutersystem als medizinische Alternative.

Indien produziert weltweit die meisten medizinischen Pflanzen. Es gibt über 250.000 registrierte Praktiker des Ayurvedasystems, verglichen dazu ungefähr 700.000, die die moderne Medizin ausüben. In Indien sind rund 20.000 medizinische Pflanzen erfasst; indessen nutzen traditionelle Heiler nur circa 7.000 bis 7.500 davon, um verschiedene Krankheiten zu heilen. In Indien werden ungefähr 25.000 Rezepte verschrieben, die auf Pflanzen basieren. Geschätzte mehr als 1,5 Millionen Praktiker, von denen die meisten nicht registriert sind, benutzen das traditionelle Medizinsystem für die Gesundheitspflege.

Die Natur hat Indien mit einem enormen Reichtum an medizinischen Pflanzen gesegnet; deshalb wurde der Subkontinent oft „der medizinische Garten der Welt” genannt. Seit Jahrtausenden sind pflanzliche Medikamente sowohl bei Städtern als auch auf dem Land populär. Ein Grund dafür ist der Glaube, dass alle natürlichen Produkte sicher sind.

Die Mehrheit der Inder nutzt Kräuter, um Krankheiten zu heilen. Die Inder verwenden Pflanzenkuren gegen körperliche Leiden ebenso wie gegen Stress oder um das Karma zu verbessern. Die Behandlung von Krankheiten beinhaltet meist eine Umstellung der Ernährung, Kräuterkuren, Massagen, Ölauflagen und Ruhe.

Hinweis: In Deutschland gibt es bisher keine einheitliche Zertifizierung für Ayurveda-Therapeutinnen und -Therapeuten. Falls Sie Interesse an einer Ayurveda-Therapie haben, sollten Sie sich also vorher gut informieren, welche Ausbildung ein potenzieller Therapeut oder eine potenzielle Therapeutin hat.

Wie bei anderen Therapieformen auch, gilt für Ayurveda, dass ein verantwortungsvoller Behandler oder eine verantwortungsvolle Behandlerin Ihnen keine Heilsversprechen geben darf. Werden schwerwiegendere Krankheiten vermutet, sollte ein guter Therapeut oder eine gute Therapeutin Sie zur Abklärung an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin verweisen.

Die Ursprünge der Kräutermedizin

Der Gebrauch von Pflanzen als Medizin schrieb Menschheitsgeschichte. Archäologische Belege zeigen, dass Menschen Heilpflanzen bereits während der Altsteinzeit nutzten, also vermutlich schon vor 60.000 Jahren. Pflanzenproben von prähistorischen Gräbern unterstützen die Vermutung, dass Menschen der Altsteinzeit sich mit Kräutermedizin auskannten. Zum Beispiel enthielt ein 60.000 Jahre altes Neanderthalergrab, „Shanidar IV” im Nordirak, Pollen von acht Pflanzenarten.

Der erste schriftliche Bericht über Kräuter, die als Medizin benutzt wurden, liegt über 5.000 Jahre zurück und stammt von den Sumerern im alten Mesopotamien, dem heutigen Irak. Sumerische Beschreibungen über das Heilen mit Kräutern wie Thymian fanden Archäologen auf Platten aus Ton. Zur gleichen Zeit, und vielleicht sogar früher, entwickelten sich Kräutertraditionen in China und Indien.

Die alten Europäer, Chinesen und Inder nutzten medizinische Pflanzen erfolgreich. Die Methoden können wir noch heute in antiken Texten nachlesen. In Indien wachsen über 1.100 medizinische Pflanzen in den natürlichen Wäldern. Von diesen werden 60 Arten intensiv in medizinischen Präparaten verarbeitet. Entgegen heutigen Bestrebungen wachsen sie nicht unter menschlicher Kontrolle, sondern indigene Stämme sammeln sie für ihren Lebensunterhalt in der Wildnis.

In Indien nutzt Ayurveda Pflanzen wie Kurkuma möglicherweise seit 6.000 Jahren. Die frühesten Sanskritschriften wie die Rig Veda und das Atharva sind einige der ältesten Dokumente überhaupt, die detailliert ein medizinisches Wissen erfassen. Viele andere Pflanzen und Mineralien, die im Ayurveda Verwendung finden, wurden später beschrieben, zum Beispiel von Charakaand Sushruta im ersten Jahrtausend vor Christi.

Der traditonelle Gebrauch von Kräutern als Medizin unterscheidet sich von Kultur zu Kultur. In Asien genoss besonders das Heilwissen Indiens und Chinas immer großen Respekt und Pflanzen spielen bis heute eine wichtige Rolle im Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Traditionelle indische Medizin

Das Wort Ayurveda leitet sich ab von „Ayur”, das bedeutet Leben, und „veda” für Wissen. Ayurveda bedeutet also „die Wissenschaft vom Leben”. Es ist ein altes System der Gesundheit und des langen Lebens. Ayurveda nimmt einen ganzheitlichen Blickwinkel auf die Menschen ein, auf ihre Gesundheit und Krankheit. Es zielt auf eine positive Gesundheit, die als ausbalancierter Metabolismus (Stoffwechsel) beschrieben wird, verbunden mit einem gesunden Seinszustand.

Krankheit entsteht laut Ayurveda aus Körper und Geist, durch äußere wie innere Faktoren gleichermaßen. Ayurvedische Behandlung zielt deshalb auf den Patienten als ein organisches Ganzes, und Behandlung besteht aus der Anwendung von Medikamenten, Ernährung und gesicherten Techniken. Diese Doktrin wurde entwickelt, als die Wissenschaft nicht entwickelt genug war, um den menschlichen Körper im biochemischen Sinn zu verstehen.

Ayurveda ist wahrscheinlich älter als die Traditionelle Chinesische Medizin. Der Ursprung von Ayurveda ist in der Frühgeschichte verschollen, aber seine charakteristischen Konzepte sind vermutlich zwischen 2.500 und 500 vor Christus in Indien entstanden. Die frühesten Referenzen zu Medikamenten und Krankheiten finden sich in der Rigveda und Atharvaveda und reichen somit bis zu 2.000 vor Christus zurück. Die Atharvaveda, bestehend aus 6.599 Hymnen, wird als Vorgänger des Ayurveda angesehen.

Die „Samhitas”, oder die Enzyklopädie der Medizin, stammt aus der postvedischen Zeit und enthält das „Charak Samhita” (900 vor Christus), das „Sushruta Samhita” (600 vor Christus) und das „Ashtang Hridaya” (1.000 vor Christus). Später erschienen noch viel mehr Handbücher, und den Gebrauch medizinischer Pflanzen beschreibt das „Nighantu Granthas”, welches vom 7. bis 16. Jahrhundert verbreitet war.

Das elementare Konzept des Ayurveda ist, dass alle Lebewesen ihre Substanz auf drei essentiellen Faktoren aufbauen, nämlich Vata, Pitta und Kapha, die zusammen wirken. Ayurveda geht davon aus, dass der menschliche Körper aus lebenden und nicht lebenden Substanzen besteht, dazu gehören Erde, Wasser, Feuer und Luft. Krankheit ist eine Folge des Ungleichgewichtes zwischen den verschiedenen Elementen, und es ist das Ziel der Behandlung, die Balance wiederherzustellen.

Ayurvedische Medikamente erhalten besondere Aufmerksamkeit für Krankheiten, für die es keine oder keine adäquaten Medikamente in der modernen Medizin gibt, zum Beispiel für Störungen des Metabolismus. Die meisten dieser Krankheiten haben multiple Ursachen, und das Bewusstsein wächst, dass eine Kombination von Medikamenten, die eine Reihe von Zielen gleichzeitig bekämpft, effektiver ist als Medikamente, die sich nur auf ein Ziel konzentrieren. Ayurvedische Medikamente, die oft aus vielen Komponenten bestehen, haben für solche Behandlungen eine besondere Bedeutung.

Der Marktwert von Kräutermedizin

Der Markt für Ayurvedasubstanzen expandiert jährlich um 20 Prozent. Der Verkauf von medizinischen Pflanzen nimmt in Indien jährlich zu. Die traditionelle Medizin in China nutzt über 5.000 Pflanzenarten, Indien über 7.000.

Der internationale Markt für Heilpflanzen wächst jedes Jahr um sieben Prozent, aber Chinas Anteil am Weltmarkt beträgt sechs Milliarden Dollar, während der Indiens nur bei einem Prozent liegt. Der jährliche Export von Heilpflanzen aus Indien umfasst 1.200 Millionen Rupien. Alle wichtigen Pharmakonzerne weisen Wachstumsraten von ungefähr 15 Prozent auf. Traditionelle Medizin dient als Quelle für alternative Medizin, neue Pharmazeutika und Gesundheitsprodukte.

Heilpflanzen sind wichtig für die pharmakologische Forschung und die Entwicklung von Medikamenten, nicht nur, wenn die Pflanzen direkt als Heilmittel verwendet werden, sondern auch für die künstliche Herstellung von Medikamenten oder als Modelle für pharmakologisch aktive Stoffe. Eine bedeutende Anzahl moderner pharmazeutischer Mittel wurde aus Heilpflanzen gewonnen. Diese Derivate von medizinischen Pflanzen sind nicht narkotisch und haben keine oder nur wenige Nebenwirkungen.

Der Basisgebrauch von Pflanzen in der Medizin wird sich in Zukunft fortsetzen, als eine Quelle für Arzneimittel und als Rohmaterial für die Extraktion von semi-synthetischen chemischen Komponenten wie Kosmetik, Parfüm und Nahrungsmittel.

Die Popularität von Gesundheitspflege mit Produkten auf Pflanzenbasis zeigt sich in ihrer steigenden Beliebtheit und ihrem Gebrauch in der Kosmetikindustrie ebenso wie in den steigenden öffentlichen Kosten von persönlicher Gesundheit und Wohlbefinden. In ihrer Doppelrolle als eine Quelle von Gesundheitspflege und Einkommen sind Heilpflanzen ein bedeutender Aspekt in einem umfassenderen Entwicklungsprozess.

Ayurvedische Pflanzen in der Oralmedizin

Trotz der Fortschritte in vielen Bereichen der Medizin sind Infektionen im Rachenbereich und Karies nach wie vor ernste Probleme der öffentlichen Gesundheit und stellen eine Hauptlast für Gesundheitsdienste rund um die Welt dar – besonders in Entwicklungsländern.

Ayurveda bietet viele Methoden der Zahnpflege. Ayurveda nutzt natürliche Wege, um Erkrankungen im Rachenraum vorzubeugen. Im ländlichen Indien ist Zahnpflege gewöhnlich nicht ständig verfügbar, und die Menschen können sich professionelle Hilfe meist nicht leisten, aber es gibt sehr viele ayurvedische Mittel im Alltag.

Natural Medicine
Indische Gewürze spielen eine wichtige Rolle. (Bild: nilanewsom/fotolia.com)

Im Ayurveda ist Zahngesundheit (danta swasthya in Sanskrit) sehr individuell und hängt von der Konstitution (prakriti) eines Menschen sowie klimatischen Bedingungen, der Sonne, dem Mond und planetaren Einflüssen (kala-parinama) ab. Die körperliche Verfassung fußt auf drei Gemütszuständen (Doshas), nämlich Vata, Pitta und Kapha. Je nachdem, welches Dosha dominiert, werden die Ernährung, Pflege und gesundheitliche Maßnahmen darauf abgestimmt. Dies gilt auch für die Zahnmedizin beziehungsweise die Zahnpflege.

Ayurveda empfiehlt Kausticks am Morgen und nach jeder Mahlzeit, um Krankheiten vorzubeugen. Diese Sticks sind entweder Katu, Tikta (bitter) oder Kashaya im Geschmack. Ein Ende wird abgebrochen, zerkaut und langsam gegegessen.

Neem (Azadirachta indica) ist ein immergrüner Baum, der endemisch auf dem indischen Subkontinent wächst. Er ist bekannt für seine antimikrobischen, antiseptischen und antifungalen Stoffe, und deswegen werden Neemextrakte häufig in Kosmetika, Seife, Haarprodukten, Körpercremes und Handcremes verarbeitet. Zweige des Neembaumes nutzen die Menschen im mittleren Osten seit Jahrhunderten als Zahnbürsten.

Ayurveda hilft effektiv gegen Zahnprobleme wie schlechten Atem, gelbe Zähne, Zahnverfall, Zahnverlust und Zahnfleischbluten. Ayurveda stellt ein großes Spektrum von Pflanzen und Essgewohnheiten zur Verfügung, um Zahnprobleme zu lindern, darunter Neem, Banyan, Babul und Basilikum. Ayurveda empfiehlt, Softdrinks zu vermeiden, und ebenso einfache Kohlenhydrate wie Zucker zu reduzieren. Dafür sollte viel rohes Gemüse verzehrt werden, außerdem Zitrusfrüchte und grüne Pflanzen.

Ölspülungen, auch Ölziehen genannt, empfiehlt Ayurveda, um mehr als 30 Krankheiten zu heilen, von Kopfschmerzen und Migräne bis zu Diabetes und Asthma. Ölspülungen sind in Indien weit verbreitet, um Zahnverfall, Mundgeruch und Zahnfleischbluten vorzubeugen. Außerdem sollen sie gegen Trockenheit der Kehle und rissige Lippen helfen sowie die Zähne und den Kiefer stärken. Die Wirksamkeit von Ölspülungen beruht auf überliefertem Erfahrungswissen, ist jedoch (noch) nicht wissenschaftlich belegt.

Eine Ölspülung verläuft gewöhnlich so: Ein Esslöffel kalt gepresstes Öl wird jeden Morgen 20 Minuten im Mund bewegt. Die Idee dabei ist, dass das Kauen, Bewegen und Gurgeln die „Gifte” aus dem ganzen Körper im Öl konzentriert und so den Organismus reinigen soll. Das Zahnfleisch soll dadurch geheilt werden, die Zähne sollen weißer werden, weil das Öl in der Lage sein soll, „Gifte” aus der Zunge zu ziehen.

Für Ölspülungen bietet sich zum Beispiel Kokosnussöl an. Dieses wird in Indien seit vielen Zeitaltern zur Mundpflege benutzt, um die Zähne zu säubern und zu weißen, und um gesunde Zähne und Zahnfleisch zu unterstützen. Es „saugt den Dreck” aus dem Mund, soll eine antiseptische Umgebung im Mundraum schaffen und den Fluss der Speichelsekrete verbessern, der nötig ist, um Krankheiten zu verhindern.

Ayurvedische Behandlung von Migräne

Migräne ist eine sehr verbreitete Störung, charakterisiert durch wiederkehrende Kopfschmerz-Attacken, die gewöhnlich von unterschiedlicher Intensität sind.

Der moderne Lebensstil bedingt, dass die Menschen oft ein hektisches und reizüberflutetes Leben führen. Das ist ein Grund für viele Krankheiten, und kann auch eine der Ursachen für Migräne sein. Jedoch gibt es viele verschiedene Arten von Migräne und die Auslöser können individuell verschieden sein. Häufige Symptome von Migräne sind erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Bewegungen des Kopfes, sowie Überempfindlichkeit gegen bestimmte Gerüche, zum Beispiel Parfum oder Zigarettenrauch.

Frauen leiden drei Mal häufiger unter Migräne als Männer. Die Störung kann in jedem Lebensalter auftreten, meist jedoch zwischen dem dreißigsten und dem fünfzigsten Lebensjahr. Migräne belastet den Schlaf, die Arbeit und den Alltag. Sie kann bei Betroffenen zum Beispiel ausgelöst werden durch Wechsel des Wetters, unregelmäßiges Essen, Stress oder Alkohol.

Ayurveda kennt viele Methoden, um Migräne zu behandeln. Diese Therapien bieten wesentliche Vorbeugemaßnahmen. Dazu gehören Yoga, eine gesunde Lebensführung und Kräutermedizin.

In der Ayurveda ist Migräne eine sogenannte Tridoshaya-Störung. (Bild: Voyagerix/fotolia.com)

Den Ayurveda-Prinzipien zufolge ist Migräne eine Tridoshaya-Störung, von den drei Doshas sind dabei Vata und Pita dabei die dominanten Faktoren. Ein Vata-Ungleichgewicht führt zu einem dysfunktionalen Metabolismus, mentalem und körperlichem Stress oder Schlaflosigkeit. „Pitta” verusacht die Ausdehnung der Blutgefäße, was einen Migräneanfall auslösen kann.

Die traditionelle Wissenschaft des Ayurveda diagnostiziert Migräne als Folge tief sitzender Probleme, und dazu gehört ein sensibles Nervensystem. Ayurveda glaubt daran, den Körper von innen zu reinigen und so die Krankheit an ihrer Wurzel zu bekämpfen. Die Behandlung von Migräne mittels Ayurveda konzentriert sich deshalb darauf, das Pitta-Dosha zu besänftigen. Ayurveda empfiehlt außerdem den Gebrauch mancher Heilpflanzen ebenso wie eine besondere Ernährung und Lebensplanung, um Migräne zu kontrollieren.

Phyallenthis emblica, bekannt als Amla, ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet und hat heilendes Potenzial. Es ist reich an Vitamin C, Polyphenolen wie Tanninen und Flavonoiden wie Quercetin und Rutin.

Wegen dieser wertvollen Bestandteile kann Amla bei der Behandlung vieler Krankheiten hilfreich sein, Migräne eingeschlossen. Amla und andere Früchte wie Triphala wirken außerdem in Verjüngungskuren und können dabei helfen, die normalen Körperfunktionen zu regulieren, was essentiell ist, um Migräne zu behandeln.

Ayurveda gegen Erektionsprobleme

Ayurveda bietet auch Möglichkeiten, Erektionsstörungen und Impotenz zu begegenen. Eine Erektionsstörung kann bedeuten, dass der Mann gar keine Erektion bekommt, dass der Penis nur unregelmäßig anschwillt oder die Erektion nur kurz anhält. Erektionsstörungen können einmalig, häufiger oder dauerhaft auftreten.

Die Erektion des Penis ist bedingt durch eine Reihe von Faktoren. Erektionsstörungen treten dann auf, wenn einer dieser Faktoren gestört ist. Nervenimpulse im Gehirn, rund um den Penis und die Weiterleitung zu den Muskeln, der Blutfluss in den Venen und Arterien rund um das Geschlechtsorgan müssen funktionieren, damit der Penis erigiert. Verletzungen an einem dieser Teile (Nerven, Arterien, Muskeln) können Erektionsstörungen oder Impotenz verursachen. Genauso häufig sind psychische Faktoren der Auslöser.

Ayurveda bietet rund 200 Rezepte für Männer, die unter Erektionsstörungen oder Impotenz leiden. Ayurvedische Ärzte behandeln Patienten, die Angst empfinden, beim Sex zu versagen, sowie Erektionsstörungen und Impotenz, die mit Stress und hohem Blutdruck verbunden sind.

Arbeitsstress, Mid-Life-Crisis und andere Auslöser beeinflussen die körperliche und psychische Gesundheit auf viele Arten. Männer, die mit den Alter und dem Verlust von Energie konfrontiert sind und eine neue Ausrichtung für ihre Identität suchen, finden eine geeignete Therapie im Ayurveda, das sich nach ihrem mentalen, emotionalen und körperlichen Befinden ausrichtet. Komibiniert mit den Wohltaten guter Ernährung, Körperübungen und Entspannung, gibt Ayurveda eine optimale Unterstützung für solche Patienten.

Ayurveda nennt viele Pflanzenpräparate, um Erektionsstörungen und Impotenz zu behandeln. Es geht davon aus, dass Menschen, die einen starken Mangel an Sex haben und Sex in Zukunft wieder regelmäßig genießen wollen, diese Präparate regelmäßig einnehmen müssen, um ihre Energie und Stärke aufzubauen. Diese Präparate unterstützen außerdem die Substanzen, die nötig sind, um Samen zu produzieren.

Ayurvedamedizin gegen Impotenz ist bekannt als „Vajikarana Aushadhis”. Menschen, die unter Erektionsstörungen leiden, wird aus Sicht des Ayurveda eine proteinreiche Ernährung empfohlen. Zusätzlich muss der Patient die Medikamente nehmen, um seine Dysfunktion zu heilen; die Medikamente sollen die Muskeln, Venen und Nerven stärken, um eine starke Erektion zu bekommen und zu halten. Vajikarana beschreibt den therapeutischen Nutzen von diversen Aphrodisiaka und Präparaten, um die reproduktiven Fähigkeiten zu organisieren und zugleich Körperfunktionen und Lebensgenuss zu steigern. Die Vajikarana-Therapie soll zu Wohlbefinden, innerer Stärke und Potenz führen und die Länge der Erektion ausdehnen.

Außer den Inhaltsstoffen der Kräuter helfen einige einfache Übungen; sie reduzieren körperlichen wie psychischen Stress und fördern so die Genitalfunktionen, die essentiell sind, um Erektionsstörungen zu beheben. Viele Yoga-Experten unterrichten Kanda Asana, von dem klinisch bewiesen ist, dass es die Beine und den Unterleib stärkt. Asana reduziert außerdem Taubheit in den Sehnen und Gelenken. Es fördert die sexuelle Leistung und ist gut, um Impotenz zu behandeln.

Ayurveda gegen Diabetes

Diabetes bedingt oft langanhaltende Komplikationen, die fast jeden Teil des Körpers beeinträchtigen. Die Krankheit kann zu Blindheit, Herz- und Kreislaufkrankheiten, Nierenversagen, Amputationen und Nervenschäden führen. Ein unkontrollierter Diabetes kann die Schwangerschaft stören; Geburtsdefekte sind verbreitet bei Babys, deren Mütter an Diabetes leiden.

In der ayurvedischen Philosophie sind Menschen, ihre Gesundheit und das Universum verbunden. Sie geht davon aus, dass Probleme mit der Gesundheit entstehen, wenn diese Beziehung aus der Balance gerät. In der ayurvedischen Medizin dienen Pflanzen, Metalle, Massagen und andere Stoffe oder Techniken dazu, den Körper zu reinigen und die Balance zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Das soll helfen, Krankheiten zu heilen und das Wohlbefinden zu fördern. Ayurvedische Praktiker erwarten von Patienten, dass sie aktiv an ihrer Behandlung teilnehmen, weil viele Ayurvedapraktiken Änderungen in der Ernährung, dem Lebensstil und dem Umfeld erfordern.

Im Sinne von Ayurveda ist Diabetes ein metabolischer Kaphatyp von Krankheit, in dem eine gestörte Funktion von Agni (Feuer, Verdauungskraft, Lebenskraft) dazu führt, dass der Blutzuckerspiegel steigt. Ayurveda erkennt 24 Formen von Diabetes, gewöhnlich klassifiziert unter Prameha – einige davon gehören zum Vata-Dosha, andere zum Pitta-Dosha und wieder andere sind von einem Übermaß an Kapha-Dosha verursacht.

Ayurveda-Praktiker entwerfen ein vielseitiges Programm gegen Diabetes. Ayurveda empfiehlt Änderungen des Lebensstils, darunter die Begrenzung von Früchten, die viel Zucker und einfache Kohlenhydrate enthalten, kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, eine Vielzahl von ganzen Früchten, komplexen Kohlenhydraten und Gemüsen jeden Tag, weniger Fett und weniger Salz.

Idealerweise sollte die Nahrung aus ayurvedischer Sicht 60 Prozent Pflanzen enthalten, 30 Prozent Protein und zehn Prozent Kohlenhydrate. Dies sollte kombiniert werden mit einer halben Stunde sanfter Bewegung jeden Tag, zum Beispiel Wandern. Die Diät sollte eine das Kapha beruhigende Ernährung unterstützen und deshalb proteinreiche Lebensmittel wie Sojabohnenprodukte und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Mungobohnen enthalten, außerdem Gemüse wie Spinat, weißen Kürbis oder grünen Salat, und zusätzlich Getreide wie Hirse.

Eine Diät nach den Richtlinien der indischen Heilmedizin wird unter anderem bei Diabetes eingesetzt. Bild: emuck - fotolia
Eine Diät nach den Richtlinien der indischen Heilmedizin wird unter anderem bei Diabetes eingesetzt. (Bild: emuck/fotolia.com)

Ein Diabetiker sollte es aus Sicht des Ayurveda vermeiden, Reis zu essen, und ebenso auf Kartoffeln, süße Früchte, weißes Mehl, Weizen, rotes Fleisch und Sago verzichten. Er sollte Abstand nehmen von Zucker, Zuckerrohr und Säften aus Süßfrüchten. Zitrusfrüchte sind aus ayuervedischer Sicht jedoch gut.

Es ist außerdem wichtig, Rauchen zu vermeiden, Alkohol zu reduzieren, angemessen zu schlafen, den Blutzucker ebenso regelmäßig zu kontrollieren wie das Körpergewicht und das ideale Körpergewicht anzustreben.

Kräuterrezepte haben, richtig eingenommen, einen mächtigen Effekt auf den Körper, sollten aber nur unter der Obhut und Leitung eines erfahrenen Ayurvedapraktikers genutzt werden. Die Rezepte enthalten Jambhul (Eugenia jambolana), Pulver aus dem Jamunkern, Guggul, Amalaki, Triphala, Shilajit, Gurmar und Bel. Die meisten dieser Kräuter zielen darauf, den Blutzuckerspiegel auszubalancieren. Manche Pflanzen wie Stevia dienen als Zuckerersatz.

Außer der Kräuterkur empfiehlt Ayurveda das Panchakarma als eine reinigende Behandlung. Das Panchakarma beginnt mit einer Kräutermassage und einer Kräutersauna, gefolgt von Fasten, um den Körper zu reinigen. Danach erfolgt eine Kräuterkur für die Leber, und am Ende eine Verdauungskur, die den Darm säubert und das System wieder aufbaut.

Snehana und Shodhana sind außerdem Basisbehandlungen, abhängig von der Verfassung und dem Körpertyp des Patienten. Die Shamanabehandlung wird verordnet nach den oben erwähnten Therapien und benutzt Kombinationen von Kräutermedizin.

Ayurveda für Herzkrankheiten

Herzkrankheiten sind eine der Haupttodesursachen, und die größte Gefahr für die Gesundheit von Männern. Herzkrankheit umfasst alle Krankheiten des Herzens; die vielen Leiden unter diesem Begriff sind unter anderem Erkrankungen der Blutgefäße, Herzrhythmusprobleme, Herzinfektionen und Herzdefekte.

Ayurveda sieht das Herz als einen Ursprung des rasa dhatu, das sich nach der Verdauung durch inneres Feuer formt. Schwaches inneres Feuer, der Konsum von ungeeigneter Nahrung oder mentaler Stress führen zur Produktion von „Gift“. „Gifte“(ama) vom rasa dhatu gehen laut ayurvedischer Lehre in das Herz und blockieren die Blutbahnen.

Das Herz ist im Ayurveda der Sitz des Gemüts und der Gefühle, deshalb muss eine Störung dieses Organs reflektiert werden als eine Verwirrung auf einer mentalen Stufe. Schlechte Ernährung, ebenso wie der exzessive Konsum von öligen Gerichten wie fettem Fleisch, dazu Zucker sind im Ayurveda weitere Faktoren für Herzkrankheiten.

Die Verdauung wird aus ayurvedischer Sicht gestört durch Faktoren wie unregelmäßiges Essen, Völlerei und die Einnahme der falschen Nahrung, was zur Ansammlung von „Giften“ führen kann. Diese lagern sich in den Körperkanälen wie den Herzarterien ein und destabilisieren die gesunde Durchblutung, was sich in verschiedenen Herzkrankheiten äußern kann.

Eine Ayurvedabehandlung soll diese Kanäle von Giften säubern, um die gesunde Verdauung wiederherzustellen und so weitere Verstopfungen der Körperkanäle zu verhindern. Tonische Kräuter sind ebenfalls wichtig, um das Herz und das Gemüt zu stärken.

Im Ayurveda gibt es Kräuter, um den Blutdruck zu regulieren und das Herz zu stärken; sie sollen außerdem helfen, den Herzschlag und den Blutdruck zu normalisieren.

Die Rinde des Arjunabaumes wird im Ayurveda genutzt, um viele Herzprobleme zu managen wie Angina, Erkrankungen der koronaren Arterien, Arterienverstopfungen, hohes Cholesterin und Bluthochdruck. Dazu soll diese Pflanze die Herzmuskeln stärken. Die Rinde von Arjuna ist reich an natürlichen Oxiden, Saponinen und Proanthocyanidan.

Zimt ist auf dem indischen Subkontinent ein verbreitetes Gewürz. Es senkt den Cholesterinspiegel. Sein regulärer Verzehr soll Atemnot lindern und die Herzmuskeln stärken, gegen Übelkeit und Durchfall helfen. Zimtpaste hilft im Ayurveda gegen Pickel und Akne, ebenso gegen Asthma, Uterusstörungen und exzessive Menstruation. Zimt ist außerdem ein Beispiel dafür, wie im Ayurveda Medizin und Ernährung Hand in Hand gehen.

Grüner Tee wird zubereitet aus unfermentierten Teeblättern, die einen leicht bitteren Geschmack haben. Mit schwarzem Tee kombiniert, ist er reich an einer antioxidantischen Substanz mit Namen epigallo catechin gallate. Dieses Antioxidant stärkt die Zellen im nahen Umfeld der Blutgefäße und des Herzens. Grüner Tee senkt außerdem den Blutdruck. Täglich drei bis vier Tassen davon sollen das Herz und die Blutgefäße in guter Verfassung halten und das Risiko für Herzerkrankungen reduzieren.

Ingwer ist bekannt dafür, die Verdauung zu fördern und Blähungen zu lindern; dazu ist Ingwer ein wichtiges Mittel für die Herzgesundheit. Studien zeigten, dass Ingwer den Blutkreislauf anregt und schädliches Cholesterin eindämmt.

Knoblauch ist eine weitere „Wunderpflanze“ im Ayurveda: Studien belegten, dass der Genuss einer einzigen Zehe pro Tag die Produktion von „schlechtem“ Cholesterin senkte, die Produktion von „gutem“ Cholesterin ankurbelte und außerdem den Blutdruck auf einer normalen Höhe hielt. Einige Forscher fanden zudem heraus, dass Menschen, die regelmäßig Knoblauch verzehren, einen stabileren Blutkreislauf haben und seltener unter Thrombosen leiden.

Boehavia diffusa wird im höheren Himalaya gefunden und wird seit vielen Jahrhunderten genutzt, um Herzkrankheiten vorzubeugen. Es soll Nieren und Leber beim Entgiften helfen. Zudem ist es als Verjüngungspflanze bekannt. Die Pflanze soll die Herzmuskeln entspannen.

Bacopa Monneiri soll Erinnerungsverlust ebenso vorbeugen wie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit. Es ist aus ayurvedischer Sicht sehr hilfreich bei vielen psychischen Krankheiten. Der reguläre Gebrauch im Ayurveda umfasst Stress, Angstattacken und Halluzinationen. Es soll die Nerven wie Arterien entspannen, den Blutdruck unter Kontrolle bringen und die Psyche stärken.

Indische Naturheilkunde gegen Übergewicht

Übergewicht wird charakterisiert durch eine exzessive Fettspeicherung im Körper. Wenn die Kalorien, die in den Körper gelangen, die Menge der verbrannten Kalorien übersteigt, speichert der Körper die überschüssigen Kalorien in Form von Fett. Überhöhtes Körperfett birgt für den Betroffenen ein Risiko: Herzkrankheiten, Leberschäden, Diabetes, Arthritis und Nierenprobleme können die Folgen sein.

Wenig Bewegung, eine Ernährung mit zu vielen Kalorien und Fett, oder beides zusammen, fördern exzessives Gewicht. Ein Ungleichgewicht zwischen konsumierten und verbrannten Kalorien kann aber auch durch eine Anzahl anderer Faktoren entstehen: Genetisch, hormonell, durch die Umwelt, und, bis zu einem gewissen Grad, durch die Kultur. So gilt Dicksein in manchen traditionellen Gesellschaften als „schön“, zum Teil auch als ein Symbol für Wohlstand. Andere Faktoren, die Übergewicht verursachen können, sind zum Beispiel Schwangerschaft, Tumore oder innere Erkrankungen sowie Medikationen, dazu gehören einige Psychopharmaka, Östrogene, Kortison und Insulin.

Im Ayurveda ist Übergewicht bekannt als Medarog, das verursacht wird durch ein Verschlimmerung des Kapha. Kapha bezeichnet im Ayurveda ein Temperament, dessen Natur schwer, dicht, langsam, stickig, nass und kalt ist. Im ausgeglichenen Zustand gibt Kapha dem Körper Nahrung durch diverse Mikrokanäle. Dominiert Kapha jedoch stark, führt das zur Produktion von „Giften“. Diese sind aus ayurvedischer Sicht schwer und dicht; sie akkumulieren in den schwächeren Kanälen des Körpers und blockieren diese. Im Fall eines übergewichtigen Menschen sammeln sich die Gifte in den Medovahi Srotas (Fettkanälen), und dabei führen sie zu einem Anstieg des Fettgewebes (Meda Dhatu). Wenn der Körper mehr Fettgewebe produziert, steigt das Gewicht.

Um Übergewicht zu bekämpfen, besänftigt Ayurveda das Kapha-Dosha. Das kann geschehen, indem Kapha verschlimmerndes Essen vom Speiseplan gestrichen wird. Als Nächstes fokussiert sich die Behandlung auf das Reinigen der Medovahikanäle mit Heilkräutern.

Gymnema ist ein ayurvedischer Typ von Kräutern, der bekannt ist als „Zerstörer des Zuckers“. Gymnema bekam seinen Namen vor circa tausend Jahren. Ayurvedische Praktiker fanden heraus, dass das Kauen einiger weniger dieser Blätter effektiv den Geschmack von Zucker reduzierte. Heute ist die Pflanze in Indien weit verbreitet und auch in anderen Ländern, die Ayurveda praktizieren. Gymnema wird insbesondere verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken.

Viele Ayurveda-Ärzte glauben, dass Ingwer hilft, Gewicht zu verlieren. Ingwer unterdrückt die Akkumulation von Fett und kontrolliert den Cholesterinspiegel. Tomaten gelten ebenfalls als Mittel gegen Fettleibigkeit, besonders die Schale und die Samen. Tomaten enthalten Bestandteile, die diejenigen Hormone beeinflussen, die den Hunger steuern. Mehr noch, Tomaten sind reich an den Vitaminen A, C und K, ebenso an Magnesium, Mangan und Cholin. Sie sind außerdem voll mit Mineralien, die vor Krebs schützen sollen.

Grüner Tee soll dabei helfen können, Übergewicht abzubauen. Er ist voller Nährstoffe wie Vitamin C, Zink, Selenium und Chromium. Drei oder vier Tassen pro Tag bekämpfen das Übergewicht, laut Ayurveda, besonders in Kombination mit Ingwer und Cayennepfeffer.

Honig und Zimttee sollen den Körper reinigen und den Stoffwechsel anregen; dadurch können sie helfen, Gewicht zu verlieren; Zimt soll den Heißhunger eindämmen, weil er den Insulinspiegel konstant hält.

Frischer oder gekochter Kohl sollte laut Ayurveda ein essentieller Teil der Ernährung sein. Er enthält Säure, die die Umwandlung von Zucker und Kohlenhydraten in Fett erschwert. Außerdem ist er reich an Vitamin C und arm an Kalorien, enthält jedoch viel Wasser. Seine Phytochemikalien sollen nicht nur das Fett unter Kontrolle halten, sondern beugen aus ayurvedischer Sicht auch Brustkrebs und anderem Krebs vor. (Somayeh Ranjbar)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Dr. phil. Utz Anhalt
Quellen:
  • Bierbach, Elvira (Hrsg.): Naturheilpraxis heute. Lehrbuch und Atlas. Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, München, 4. Auflage 2009
  • Keßler, Christian S., Michalsen, Andreas: Ayurveda – Traditionelle Indische Medizin: Mehr als ein Wellnesstrend, Dtsch Arztebl 2013; 110(37): A-1678 / B-1484 / C-1458, (Abruf 10.10.2019), Deutsches Ärzteblatt Online
  • Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder): Indische Regierung finanziert „Ayurveda-Gast-Professur” an der Europa-Universität Viadrina für fünf Jahre, Medieninformation Nr. 179-2010, (Abruf 10.10.2019), europa-uni.de
  • Shive Narain Gupta, Elmar Stapelfeldt: Ayurveda-Medizin, Thieme Verlag, 2. Auflage, 2013

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.


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