Rückenschmerzen
Rückenschmerzen - Schmerzen im Rücken
Rückenschmerzen
Laut Statistiken leidet jeder dritte Deutsche unter Rückenschmerzen und der Rückenschmerz ist das am weitesten verbreitete Schmerzproblem. Hier geben wir einen guten Überblick zu Ursachen, Symptomen und möglichen Erkrankungen.
Jeder dritte Deutsche leidet laut aktuellen Statistiken unter Rückenschmerzen. Schmerzen im Rücken können vielseitige Ursachen haben. Wir geben einen Einblick zu den Hintergründen, möglichen Ursachen und Symptomen von Rückenschmerzen. Bei vielen Menschen verschwinden die Beschwerden von allein. Erst wenn die Schmerzen länger als 12 Wochen anhalten, spricht man von chronischen Rückenschmerzen. In solchen Fällen funktionieren die Selbstheilungkräfte des Körpers nicht mehr. Eine Kosultierung eines Osteopathen und/oder Orthopäden wird notwenig, der die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt und bestärkt.
Inhaltsverzeichnis zu Rückenschmerzen:
Rückenschmerzen
Rüchenschmerzen in Deutschland
Ausprägung von Rückenschmerzen
Wo und wie treten die Schmerzen auf?
Mögliche Ursachen für Rückenschmerzen
Der Hüftbeugemuskel
Zusammenhänge Beine und Kreuz- Darmbeingelenken
Verbindungen zur Brustwirbelsäulenregion
Rückenschmerz als Krankheitssymptom
Rückenschmerzen und Psychosomatik
Rüchenschmerzen in Deutschland
Laut Statistiken sind über 25 Millionen Menschen in Deutschland von Rückenschmerzen betroffen. Der zweithäufigste Grund für Berufsunfähigkeit und Arbeitsausfälle sind Beschwerden am Bewegungsapparat- wobei auch hier die Rückenschmerzen mit Abstand vorne rangieren sollen. Die Kosten für die Behandlungen von Rückenschmerzen sollen in Deutschland in Milliardenhöhe und die Kosten durch Arbeitsausfall sogar im zweistellige Milliardenbereich liegen.
Ausprägung von Rückenschmerzen
Zunächst ist es der Ort des Schmerzes und das Auftreten, von dem Betroffene und Behandler sich eine Spur zur Ursache erhoffen. Dabei werden immer wieder bestimmte Schmerzbereiche und Positionen genannt, hinter denen sich zahlreiche Funktionsstörungen und Erkrankungen verbergen können. Meist wird Rückenschmerz als Schmerz im unteren Rücken bezeichnet. Die Ausprägung der Rückenschmerzen gestaltet sich ganz unterschiedlich. Von chronischem Rückenschmerz spricht man, wenn die Beschwerden länger als drei Monate andauern. Bei manchen Menschen treten die Probleme akut auf und bei anderen kommen die Schmerzen schleichend.
Wo und wie treten die Schmerzen auf?
Sitzen die Beschwerden im mittleren unteren Drittel des Rückens, werden Sie häufig als Kreuzschmerzen bezeichnet. Bei vielen Menschen ist der Schmerz ganz punktuell auf Höhe des Gelenkes von Beckenschaufel und Kreuzbein im Bereich des sogenannten Iliosakralgelenkes. Bei einigen befindet der Schmerz auch quer über diesem Bereich. Oftmals zieht der Schmerz neben der Wirbelsäule herunter- gerade beim Beugen nach unten und morgens. Aber auch ein sehr punktueller Schmerz zwischen Rippen und Beckenschaufel wird von vielen Rückenschmerz- Betroffenen angegeben und auch ein Ziehen über den ganzen Rücken.
Rückenschmerzen, die die Betroffenen v.a. als Schmerzen der Muskulatur schildern, jedoch den Schmerzort nicht genau ausmachen können, nennt man auch diffuse Rückenschmerzen. Hierfür kann es sehr viele Ursachen geben, die oft auch außerhalb des Rückens entstehen. Sitzen die Beschwerden im mittleren unteren Drittel des Rückens, werden Sie häufig als Kreuzschmerzen bezeichnet. Ist dabei die Lendenregion neben der Wirbelsäule ein- oder beidseitig betroffen, spricht man von Flankenschmerzen.
Wann treten die Schmerzen auf?
Viele Menschen klagen über morgendliche Steifheit im Rücken, Schmerzen beim nächtlichen Umdrehen im Bett und nach langem Sitzen oder Autofahren. Zusätzlich können viele Betroffene nicht lange Stehen oder Sitzen, ohne Schmerzen im unteren Rücken zu bekommen. Häufig fällt das nach vorne Beugen akut schwer oder das längere gebeugte Stehen, z.B. morgens beim Zähneputzen oder Haarebürsten oder bei der Gartenarbeit. Dann fällt auch das Wiederhochkommen schwer und Schmerzen treten auf.
Oftmals verbessern sich die Beschwerden nach dem warmen Duschen oder mit dem Bewegen. Bei vielen Menschen ist der schmerz ganz punktuell auf Höhe des Gelenkes von Beckenschaufel und Kreuzbein. Bei anderen zieht der Schmerz quer über den Rücken oder neben der Wirbelsäule herunter. Ein häufiger Schmerzort ist auch ein recht punktueller Schmerz zwischen Rippen und Beckenschaufel. Teilweise zieht der Schmerz auch über den gesamten Rücken.
Mögliche Ursachen für Rückenschmerzen
Funktionelle Erklärungsmodelle der häufigsten bekannten Beschwerden: Bandscheiben, Wirbelgelenke und Bindegewebe.
Eine häufige Selbstdiagnose oder Befürchtung von Betroffenen ist der Bandscheibenvorfall. Dabei tritt Material auf den elastischen Knorpelscheiben zwischen den Rückenwirbeln und kann auf den Nerven drücken. Eindeutig diagnostiziert werden kann dies nur durch bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT oder Kernspin). Die Beschwerden, die dann nach der Diagnose lokal auftreten oder im Verlauf eines abgeklemmten Nervens, werden als Bandscheiben- Syndrom bezeichnet.
Da die Bandscheiben optimal durch einen Wechsel von Zusammenpressen und Entlasten versorgt werden, nimmt man an, dass das viele Sitzen diese Pumpbewegung nicht bietet. Dadurch ist die Ernährung der Bandscheiben nicht optimal und sie sind nicht mehr so belastbar. Es stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang bei der Entstehung der Osteochondrose (oder Osteochondrosis inter- vertebralis). Bei diesem, durch bildgebende Verfahren feststellbaren, Phänomen sind die Bandscheiben vermindert und scheinen durch verminderte Elastizität ihre Funktion nicht mehr voll erfüllen zu können. Aus scheinbar kompensatorischen Gründen gibt es sogenannte Randanbauten (knöcherne Ausziehungen) der Wirbel. Diese degenerativen Veränderungen der Wirbel werden dann als Spondylosis deformans oder einfach nur als Spondylose bezeichnet.
Der sogenannte Hexenschuss oder auch Lumbago, bei dem meist nach dem Heben und gleichzeitigem nach vorne Beugen mit einer Last akute Schmerzen auftreten, wurde lange Zeit den Gelenken an der Wirbelsäule zugeordnet, da sie sehr sensibel sind. Sie enthalten Menisken und man vermutet, dass diese eingeklemmt werden.
Im Bereich der Wirbelkörper und Bandscheiben kann es auch zu einer Entzündung durch Erreger kommen- dies bezeichnet man als Spondylodiszitis, oder Spondylitis, bzw. Diszitis (Bandscheibenentzündung). Eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke, die sogenannte Spondylarthrose, ist auch häufig ein Nebenbefund bei bildgebenden Verfahren. Aber ob es den Schmerz neben der Wirbelsäule erklären kann, ist nicht geklärt. Denn neuere Untersuchungen der us- amerikanischen Forscherin Helene Langevin belegen, dass bei Patienten mit Rückenschmerzen die unterste Schicht des die Muskeln überziehenden Bindegewebes, der sogenannten thorakolumbalen Faszien (TLF), verdickt ist. Und weitere Studien der Universität Heidelberg an Ratten zeigten, dass die obere Schicht der thorakolumbalen Faszie sehr reich mit Nerven und Schmerzfasern versorgt ist. Durch verminderte Bewegung könnte die thorakolumbale Faszie verkleben und auch für die Beschwerden verantwortlich sein. Einseitige Belastungen bei Asymmetrien könnten durch Skoliosen (Seitverbiegungen der Wirbelsäule), oben beschriebene Haltungsfehler oder durch Beinverkürzungen entstehen.
Der Hüftbeugemuskel
Die Schiefstellung des Beckens und die Schonhaltung ist wohl hauptsächlich durch einen Hartspann des Hüftbeugemuskels (M. Iliopsoas) bedingt, der an der Innenseite der Wirbelsäule ansetzt. Vermutet wird, dass er auch die Biomechanik der Region dahingehend ändern könnte, dass er am sogenannten Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) beteiligt ist. Dabei rutscht ein Wirbel aus seiner gewöhnlichen Position, was häufig Schmerzen verursacht. In der Praxis ist dies meist der fünfte Lendenwirbel (L5). Betroffene klagen über einen diffusen oder stechenden Schmerz am Dornfortsatz von L5. Das Verrutschen kann soweit gehen, dass der Duralsack, quasi eine Fortführung der harten Hirnhaut um Rückenmark und teilweise abgehende Nerven, oder Nervenwurzeln abgeklemmt werden. Dies kann lokal Schmerzen oder Lähmungen verursachen oder auch eine Ischialgie (Ischiasschmerzen) auslösen.
In der Osteopathie wird der oben erwähnte Hüftbeugemuskel auch als „die Müllkippe des Körpers“ bezeichnet, weil sich in ihm Schlackenstoffe oder Übersäuerungen des Organismus niederschlagen sollen. Dies könnte ihn reizen und durch vermehrtes Sitzen könnte der Hüftbeugemuskel verkürzen und die Wirbel stark aufeinanderpressen und Schmerzen in den Gelenken oder an seinen Ansätzen auslösen.
Zusammenhänge Beine und Kreuz- Darmbeingelenken
Die Füsse, Beine und Hüftgelenke sind unter anderem als Stoßdämpfer der Wirbelsäule zu betrachten. Das bedeutet, dass ein ausgeprägter Varus (O- Beine) oder Valgus (X- Beine) oder eine vehemente Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) die Stoßdämpferfunktion beeinträchtigen und die Wirbelsäule belasten können. Diese Faktoren und auch beispielsweise Übergewicht können zu einer Kompensation mit Muskelhartspann und Schmerzen im Rücken führen.
Das Gelenk zwischen den Darmbeinschaufeln, die die Hüftgelenkspfanne und den Beckenkamm bilden, und dem Kreuzbein, das sogenannte Iliosakralgelenk, überträgt die Kraft von den zwei Beinen auf eine Säule (Wirbelsäule). Ob die Verminderung der Stoßdämpferfunktion der unteren Extremität hier zum Beispiel zu einer akuten Entzündung (Sakroiliitis) führen kann, ist wegen der vielen Kraftvektoren und -einflüsse, die hier zusammenlaufen, schwer zu klären. Auf jeden Fall sollte untersucht werden, ob Betroffene nicht einen Morbus Bechterew aufweisen. Ganz am Ende der Wirbelsäule, am Steißbein, können ebenso Schmerzen auftreten. Meistens schmerzt es bei langem Sitzen. Die Symptomatik wird Kokzygodynie genannt. Vermutet wird unter anderem eine Reizung der Bänder, die am Steissbein ansetzen. Gerade im Rahmen von Schwangerschaften berichten Frauen hier über Schmerzen.
Verbindungen zur Brustwirbelsäulenregion
Aber auch der darüberliegende Anteil der Wirbelsäule, die Brustwirbelsäule (BWS), kann wohl durch Bewegungseinschränkungen den unteren Rücken indirekt in Mitleidenschaft ziehen. In der Pubertät kann es in der Wachstumsphase zu einer Diskrepanz zwischen Belastung und Belastbarkeit der BWS kommen. Dies kann zu einer Verformung der Wirbel in der BWS führen, die Morbus Scheuermann genannt wird. Dabei kann es im akuten Zustand zu Beschwerden in der Brustwirbelsäule kommen. Aber auch später („Zustand nach einem Morbus Scheuermann“), wenn darunter- oder darüberliegende (HWS) Anteile der Wirbelsäule eine durch den Scheuermann entstandenen Bewegungseinschränkung kompensieren müssen.
In der Brustwirbelsäulenregion liegen Wirbelsäule, Lunge, Herz, Magen, Zwerchfell und Speiseröhre sehr eng beieinander und können sich wechselseitig beeinflussen. Es gibt Überschneidungen zwischen den Nerven, die die Organe versorgen und bestimmten Hautarealen am Rücken- den sogenannten Headschen Zonen. Bei Problemen der Organe kann es dann zu einer reflektorischen Sensibilität in dem Hautareal, wovon viele am Rücken liegen, kommen. So kann es bei Magenkrankheiten im Bereich etwa des fünften bis neunten Brustwirbelsäulenareals auf der linken Seite zu Symptomen kommen. Das Areal für die Gallenwege und die Leber liegt ungefähr parallel dazu auf der rechten Seite, welches bei Lebererkrankungen oder Erkrankungen der Gallenblase und -wege beeinflusst werden kann. Probleme des Zwerchfells (Diaphragma), welches sehr großflächig ansetzt, können von der Brustwirbelsäule aus für Beschwerden und Bewegungseinschränkungen sorgen. So kann das Zwerchfell direkt betroffen sein, bei einem Bruch, wo Teile des Magens auch nach oben rutschen können (Hernie).
Rückenschmerz als Krankheitssymptom
Die durch das Zwerchfell laufende Speiseröhre kann, da sie recht weit hinten vor der Wirbelsäule liegt, durch eigene Erkrankungen, z.B. dem Barrett- Ösophagus (Speiseröhrenentzündung) für Projektionen und Beschwerden sorgen. Natürlich können auch Erkrankungen des Herzens, wie eine Verengung der Blutgefässe am Herzen (koronare Herzkrankheit= KHK) und der Lunge (Lungenembolie) oder ein Herzinfarkt für die Beschwerden verantwortlich sein. Nach dem Herzen beginnt die Hauptschlagader (Aorta). Auch diese kann Rückenschmerzen verursachen, wenn sie eine Aussackung in ihrer Wand hat (Aortenaneurysma).
In derselben Region vor dem Hüftbeuger liegen die Nieren mit den Harnleitern. Bei Erkrankungen der Niere wie Nierensteine (Nephrolithiasis) oder generell Steine der Harnwege (Urolithiasis), Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis), einer Thrombose der Nierenvene (Nierenvenenthrombose), einem Niereninfarkt, einer Nierenentzündung (Glomerulonephritis) können auch Schmerzen im Rücken, besonders in der Flankenregion (Flankenschmerzen), auftreten.
Ganz am Ende der Wirbelsäule, am Steißbein, können ebenso Schmerzen auftreten. Meistens schmerzt es bei langem Sitzen. Die Symptomatik wird Kokzygodynie genannt. Vermutet wird unter anderem eine Reizung der Bänder, die am Steißbein ansetzen. Gerade im Rahmen von Schwangerschaften berichten Frauen hier über Schmerzen.
Viele Menschen klagen nach einem Bruch eines Wirbels der Wirbelsäule (Wirbelfraktur), zum Beispiel durch einen Unfall, durch Osteoporose, durch einen Tumor des Rückenmarks, dem Plasmozytom (Multiples Myelom) oder auch durch Knochenzersetzung (Osteolyse) des Knochens durch Metastasen, häufig noch über Schmerzen im umgebenden Gewebe der Wirbelsäule, die bei vielen Betroffenen bewegungsunabhängig sind. Bewegungsunabhängige Schmerzen am Rücken könnten aber auch ein Hinweis auf einen Wirbeltumor sein. Auch das Plasmozytom selbst kann Rückenschmerzen verursachen.
Durch einen offenen Bruch an einem Wirbel ist es möglich, dass Erreger einwandern und eine Entzündung (Osteomyelitis, Knochenmarkentzündung) auslösen- die Schmerzen können denen eines sogenannten Ewing- Sarkoms, eines Knochentumors, ähneln, weswegen ein bildgebendes Verfahren hier unabdingbar ist. Solche diffusen Schmerzen können auch beim Morbus Paget auftreten. Einer Erkrankung, die aus Knochenverdickungen besteht und deren Ursache weitgehend unbekannt ist. Ein unterschätztes Thema bei Rückenschmerzen sind Erkrankungen oder Vorgänge, die garnicht direkt am Rücken, sondern ihre Ursache im Stoffwechsel haben, wie beispielsweise die Osteomalazie. Dies ist eine Knochenerweichung, die ihre Ursache wohl in einem Mangel an Vitamin D hat und dadurch den Knochen ausdünnt, was natürlich zu einer geringeren Belastbarkeit und Schmerzen führen kann. Ähnlich ist es beim Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion): Hier kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Hormonen der Nebenschilddrüsen (Parathormon), die unseren Blut- Kalzium- Spiegel steuern. Folge ist unter anderem, dass vermehrt Knochensubstanz abgebaut wird, was auch zu den oben beschriebenen Folgen führen kann. Natürlich gehört in dieses Bild auch die sogenannte Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta)- die bei den meisten aber schon von Geburt an bekannt ist.
Rückenschmerzen und Psychosomatik
Rückenschmerzen, die dauerhaft ohne jeglichen organischen oder funktionellen Befund bestehen und Behandlungsresistenz aufweisen, werden aus Sicht der psychosomatischen Medizin als Ergebnis eines Zusammenwirkens von psychischen und physischen Faktoren betrachtet. So findet sich heute in der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) die Somatoforme bzw. Somatisierungsstörung (früher: larvierte Depression), die körperliche Symptome ohne organische Ursachen, beispielsweise chronische Rückenschmerzen, beinhaltet.
Lässt man die (künstlich gezogenen) Grenzen zwischen Körper und Seele verschwimmen und betrachtet Körper und Seele als Gesamtorganismus, so kommt man nicht umhin, in jeder körperlichen Erkrankung psychische und in jeder seelischen Störung körperliche Aspekte zu vermuten. Diese enge Verflechtung wird bereits im Sprachgebrauch deutlich, wenn wir (in Bezug auf den Rücken) einerseits von "aufrechten" Menschen "mit Rückgrat" sprechen oder von denen, die "ein schweres Kreuz tragen", die „buckeln“, denen „die Angst im Nacken sitzt“ oder den „Halt verloren“ haben, den eine gesunde Wirbelsäule als tragendes Fundament dem Körper eigentlich gibt. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)